Forum: Politik
Einwanderung: Ein deutscher Traum
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Warum nicht mal zur Abwechslung positiv denken? Durch Einwanderung könnte Deutschland zum neuen, besseren Amerika werden. Wir müssten uns nur von lieben Gewohnheiten verabschieden - zum Beispiel vom Sozialstaat, wie wir ihn kennen.

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d.b.licht 09.07.2018, 17:57
110. Mehr solche Artikel!!

Man kann nicht oft genug ein Menschenbild verteidigen, welches Menschen als wertvoll, als reich, als Schatztruhen (als Geschöpfe Gottes meinetwegen auch) versteht. Durch das ständige Gerede von "Asylproblematik" etc. verfestigt sich ein Bild, Menschen wären in erster Linie Problemfälle. Menschen können großartige Dinge machen, lieben, aufbauen, fröhlich sein, ..... Gerade junge Menschen, die Träume haben, etwas erreichen wollen sind ein Geschenk! Ich bin neulich in ein islamisches Gemeindefest geraten; es duftete nach allen möglichen Speisen und alt und jung, deutsch und türkisch oder was weiß ich saß zusammen. Es ist schön, in so einer Gesellschaft leben zu können, ein Glück. Das sollte man verteidigen. Bürgerkrieg ist nicht besser!

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DadaSiggi 09.07.2018, 17:57
111. Diese Erkenntnis ist ja nicht neu

Es hat mich zuerst gewundert, diese bekannte Erkenntnis von Herrn Augstein zu lesen, ich wollte meinen Augen nicht trauen.
Leider wurde ich nicht enttäuscht. Augstein ist und bleibt ein Provokateur der eine gänzlich andere Vorstellung hat.
Woher kommt dieser Hass auf Deutschland?
Zitat: "Ein dezentrales Land mit starken regionalen Eigenarten aber einer schwachen nationalen Kultur."
Also verstehe ich darunter: Hier leben nur kulturlose Dumpfbacken die gerne von der Weltbühne verschwinden sollen.
Das Heil und Bereicherung sollen dann Völker mit einer tribalen Kultur und/oder einer aggressiven, ausschließenden Religion bringen.

Aber ich glaube es geht Augstein auch nur darum Klicks zu generieren.

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kelcht 09.07.2018, 17:59
112.

Zitat von jeby
Wenn man mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde und Multimillionär ist, kann man leicht von einem "anderen Sozialstaat" reden. https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Augstein "Augstein vertritt als alleinvertretungsberechtigter Dauertestamentsvollstrecker in der Gesellschafterversammlung des Spiegel-Verlags den 24-Prozent-Anteil der Familie Augstein, dessen Wert im Jahr 2015 auf rund 160 Mio. Euro taxiert wurde."
Ist doch schön wenn Herr Augstein seine Anteile trotz kriselnder Presselandschaft und den damit verbundenen Wertverlust des Spiegels weiter hält. Ist ja kein Focus oder Bertelsmann Buchclub hier.

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el__cid 09.07.2018, 18:00
113. Sich selbst entlarvende Lügen

Die Bilder der Rettungsorganisationen entlarven diese als Lügner: In den Totalaufnahmen ihrer eigenen Videos der Schlauchboote, sieht man dass deren Passagiere fast ausschließlich junge schwarzafrikanischen Männer sind. In den Texten ist aber stets von vielen Frauen und Kindern die Rede und in den Nahaufnahmen kommen die auch vorwiegend vor (Die Mitnahme minderjähriger Kinder ist eigentlich ohnehin als versuchter Totschlag einzuordnen). Für wie blöd halten die uns eigentlich? Diese Migranten unterscheiden sich maßgeblich von denen vor 2012. Die Zahlen zum sozialen Beitrag der Migranten im Artikel sind also nicht vergleichbar! Dass ein Herr Augstein auf den Sozialstaat verzichten kann, ist keine Überraschung. Das ist der Charakter des wohlversorgten Bildungsbürgertums und der Großverdiener: Selters predigen und selbst Champagner trinken. Ein Jahr HARTZ IV sollte man Herrn Augstein einmal verschreiben: Das läutert!

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g_bec 09.07.2018, 18:02
114. Stimmt.

Zitat von Großkarl
Heuchelei und Verrat an der eigenen Kultur. Deutschland hat sich nicht künstlich selbst geschaffen. Es gab es vllt vorher nicht in der Gestalt, als stärkeren Staat, war immer ein Staatenbund. Aber die künstliche Schaffung, das ist ein altes Märchen der Linken, dass viele sogar immer noch glauben. Traurig. Aber wenn Sie Deutschland nicht mögen, hauen Sie doch einfach ab.
Stimmt. Deutschland hat sich nicht selbst geschaffen. Das war vor allem Preußen unter Bismarck. Und der Staatenbund vorher war so stark, dass jeder der Teilnehmer mit "fremden Mächten" gegen die anderen Teilnehmer paktierte, wenn es um den eigenen Vorteil ging. Super.

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Bondurant 09.07.2018, 18:02
115. Das hätten Sie gern

Zitat von Heinrich_Hoert
Fresst die Reichen. ... Die Toten des Mittelmeers sind der Preis für den Profit der Reichen die den Hals nicht voll bekommen
im Verhältnis zum Rest der Welt ist auch ein deutscher Geringverdiner ein "Reicher". Glauben Sie mir, wenn Sie es selbst nicht so sehen, andere tun es.

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jamsrhb 09.07.2018, 18:02
116. Da zeigt es sich mal wieder.

Dieser Text ist wieder mal Beweis dafür wie sehr der leibe Herr Augstein von Weltpolitik und aktuellen Vorgängen versteht. Nämlich nichts. Die Schicht der Ärmsten ist viel zu groß als sie mit Migration verringern oder bekämpfen zu können. In dem Sachverhalt ist Migration als Mittel untauglich.

"Ja aber wir retten doch die Leute vor Konflikten!"

Nein, die Leute bringen ihre Konflikte mit, da ein reformunfähiger Islam und die von dieser Religion beeinflussten verkrusteten, patriarchalischen Kulturen und Strukturen das Problem sind. Mit den Einwanderern aus den Problemeregionen dieser Welt kommen nur die kulturellem Probleme zu uns und belasten unsere Länder ebenfalls. In dem Sachverhalt ist Migration als Mittel untauglich.

"Aber wir retten Leute vorm ertrinken"

Australien hatte mit deutlich mehr Bootsflüchtlingen zu kämpfen als wir. Irgendwann haben die eine null Toleranz Politik gefahren und jedes Bott gnadenlos aufgebracht und zurück geschickt. In diesen Jahren war die Zahl der toten Bootsflüchtlinge nahezu null. Was lehrt uns das? Wenn der Pull-Faktor von Rettungen wegfällt kommen auch keine Leute mehr.

"Ja aber wir retten die Menschen vor den schlimmen Lagern in Libyen"

siehe oben. Wenn keiner mehr durchkommt muss auch niemand in Libyen auf ein Schiff warten und in Gefahr laufen Sklavenhändlern in die Hände zu fallen.

Die Weitaus meisten Menschen sterben bei der Durchquerung der Sahara. Warum redet da keiner drüber? Weil die Leute da nicht schön Spenden- und Medienwirksam gerettet werden können? Dazu ist seine Argumentation von einem neuen Schmelztiegel pure Utopie und Heuchelei.
Die USA haben nur funktioniert, weil die ganzen Einwanderer alle aus grob ähnlichen Ländern kamen, nämlich Europa. Da war von Anfang an eine Basis vorhanden. Mal davon abgesehen wissen wir alle wie es den aufnehmenden Völkern der Indianer auf lange Sicht ergangen ist. So wie es allen aufnehmenden Völkern in jeder Völkerwanderung ergangen ist. Schlecht.
In der momentanen Konstellation sind wir die aufnehmenden Völker. Hier findet keine fröhliche utopische Verschmelzung statt sondern schlicht und gnadenlos eine schleichende Verdrängung. Die Parallelgesellschaften in unseren Großstädten sind Zeuge dafür. Es ist sogar wissenschaftlich bewiesen, dass gerade bei Muslimen Familiennachzug zu Abkapselung führt. Solange Menschen wie Augstein nicht verstehen, dass der Islam nichts neben sich duldet, werden wir zu dem Thema keine Einigung finden. Mit dieser Religion wird es keinen "melting pot" geben.

Ihr Afrika und der dritten Welt helfen? Dann schafft das verdammte europäische Subventionssystem ab! Solange fünf- sechsfach subventionierte europäische Lebensmittel im afrikanischen Handel günstiger sind als heimische Lebensmittel kann dort gar keine ordentliche Wirtschaft entstehen! Schafft die Entwicklungshilfe ab, wem sein Leben lang nur von Außen geholfen wird kann nie auf eigenen Bienen stehen!
Dazu muss dringend die Bevölkerungsexplosion in den Griff bekommen werden. Was da helfen würde, würde hier allerdings den Rahmen sprengen.

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BaMargera 09.07.2018, 18:03
117. Unterschiedliche Ansätze bei der Migration

Der wesentliche Unterschied zwischen Ländern wie USA, Kanada oder Australien auf der einen Seite und Ländern wie Deutschland und Schweden auf der anderen Seite ist folgender: die USA, Kanada oder Australien steuern Einwanderung hauptsächlich nach dem volkswirtschaftlichen Nutzen der Migranten, d.h. wer aufgrund von Bildung und Qualifikation mit hoher Wahrscheinlichkeit zeitnah einen Job vorweisen kann, somit Steuern zahlt, finanziell auf eigenen Beinen steht und damit der Allgemeinheit der aufnehmenden Gesellschaft nicht auf der Tasche liegt, hat gute Chancen ins Land gelassen zu werden. Für Deutschland oder Schweden hingegen stehen zunächst humanitäre Aspekte an erster Stelle und daher sind auch diese Länder bevorzugte Ziele von Menschen, denen es bereits in ihrem Herkunftsland schwer fällt sich finanziell/wirtschaftlich über Wasser zu halten. Die hierzulande gebotene Versorgung (kostenlose Unterkunft und Verpflegung, medizinische Versorgung, staatliche Geldleistungen) liegt in den allermeisten Fällen deutlich über dem Niveau der Herkunftsländer von Migranten. Insofern stellt diese Versorgung einen nicht unerheblichen Pull-Faktor dar. Dieses Versorgungsniveau gibt es in den USA, Kanada oder Australien nicht. Dementsprechend haben diese Länder auch keine Sozialstaat nach deutscher Prägung zu unterhalten, was sich wiederum direkt bei der Höhe der Steuern und Abgaben niederschlägt. Die vom deutschen Sozialstaat erbrachten Leistungen (medizinische Versorgung, Zugang zu Schulen und Universitäten, etc.) müssen in den USA, in Kanada oder Australien meist privat bezahlt werden. Deshalb zieht es viele Hochqualifizierte auch in genau diese Länder, wo sie für ihr Knowhow mehr Netto- vom Bruttoverdienst haben. Ich werde nicht müde es zu wiederholen: bereits der Nobelpreisträger Milton Friedman hat richtigerweise erkannt, dass man entweder einen Sozialstaat oder offene Grenzen haben kann. Beides geht (auf Dauer gesehen) nicht. Und sollte es hier in Europa in absehbarer Zeit kein Umdenken geben, dann schaue ich mir die Entwicklung in Sachen Migrationsdruck perspektivisch lieber aus Neuseeland, den USA, Kanada oder Australien an. Peter Scholl-Latour sagte einmal: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta“. Um dieses europäische Kalkutta dürfen sich dann in 20 oder 30 Jahren gerne andere kümmern.

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Watschn 09.07.2018, 18:03
118. Da werden die AfD-Gesichter von Gauland und Höcke aber freudig glänzen

Ob den Visionen eines J. Augsteins; - einer hiesigen Reinkarnation der prügelharten, neoliberalen Manchester-Ausbeuterwirtschaft des 19. Jahrhunderts in einem grenzen- und uferlosem migrationsoffenen Deutschland...mit Austausches des heutigen überwiegend rheinischen Kapitalismus mit (zumindest) Hartz4-Notversicherung..., und der völligen Ausradierung des deutschen Sozialstaates - einst errichtet von Bismarck, welche tatsächlich von der etablierten Politik der Altparteien umgesetzt würde..., - da würde im Berliner AfD-Headquarter u. bei den AfD-Vorderen vor Freude auf dieses goldig-platin-diamantene AfD-Geschenk Augsteins...für absehbare, künftige langjährige absolute Mehrheiten in den Länderparlamenten u. im Bundestag; ...die Etagen beben, die Gläser klirren, die Fensterscheiben wegen jauchzen, jubeln u. ausgelassenem Gelächter...bersten, u. das Deutschlandlied endlos alkoholisiert in Partylaune gesungen werden.

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widus 09.07.2018, 18:06
119. Quellenangabe?

Zitat von SuperWeidi
... In unserer Gemeinde sind bereits mehrere Migraten im Emmeringer See ertrunken, weil sie nicht wussten, dass man ertrinkt, sofern man nicht schwimmen kann.
Wenn Sie hier eine solch steile These verbreiten, sollten Sie auch eine zuverlässige Quelle dieser Behauptung liefern. Das dürfte Ihnen allerdings schwer fallen.

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