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Einwanderung: Ein deutscher Traum
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Warum nicht mal zur Abwechslung positiv denken? Durch Einwanderung könnte Deutschland zum neuen, besseren Amerika werden. Wir müssten uns nur von lieben Gewohnheiten verabschieden - zum Beispiel vom Sozialstaat, wie wir ihn kennen.

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legeips62 09.07.2018, 16:36
20. 2012?

Lieber Herr Augstein, sie leben in der Vergangenheit, auch wenn es wohl nur ein Tippfehler ist. Die Realitäten sehen anders aus. Bitte stellen sie eine Antrag um ein "Ankerzentrum" bei ihnen vor der Austüre zu erhalten.

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mostly_harmless 09.07.2018, 16:38
21.

Zitat von Drehmoment
...aber wir brauchen endlich einen nationalen Marshallplan für die Wohnungsnot in den wirtschaftlich starken deutschen Gebieten. Sonst wird jede Diskussion um Zuwanderung zur Farce.
Die Bürger dieses Landes haben bei der letzten BT-Wahl zu rund 2/3 Parteien gewählt, die sozialen Wohnungsbau, Mietpreisbremse etc. pp. kritisch bis ablehnend gegenüberstehen. Die großen Gewinner der Wahl, afD und FDP lehnen diese Art Eingriffe in dem Markt sogar kategorisch ab. Und nun bekommen sie das, was sie gewählt haben.

So ist das - wenn man Glück hat - in einer Demokratie.

Entsprechend ist das, was Sie fordern das exakte GEGENTEIL dessen, was die Wähler bei der BT-Wahl gewollt haben

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fritzberg1 09.07.2018, 16:40
22.

Immer diese unsäglichen Vergleiche mit der Einwanderung nach Amerika.
1. Die Einwanderer die damals kamen waren auf sich selbst gestellt, es gab kein soziales Netz welches sie auffing.
2. Das wird immer übersehen: Die Einwanderer habe der einheimischen Bevölkerung fast den Garaus gemacht. Das ist sicher nicht das Szenario das man anstrebt.

Auch merkwürdig ist dass es da eine Übereinstimmung der "Linken" mit den Unternehmern, also den in deren Sprachgebrauch den "Kapitalisten" gibt. Beide sind für Einwanderung. Allerdings mit unterschiedlichen Motiven welche sich sogar widersprechen. Unternehmer wollen möglichst viele Arbeitslose, denn das hält die Löhne unten. Genau das aber wollen die Linken nicht haben.

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dietmar.j.schneider 09.07.2018, 16:42
23. Ein verbogener Artikel

Wenn unsere Mütter und Väter nach dem verlorenen Krieg dieses Land verlassen hätten, gäbe es heute Deutschland nicht mehr.

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watch15 09.07.2018, 16:43
24. Wieso Deutschland Herr Augstein?

Wir sind doch unterwegs zu den "Vereinigten Staaten von Europa" ... warum soll also nur Deutschland ein Einwanderungsland werden und nicht ganz Europa? Ganz abgesehen davon, wer hat eigentlich beschlossen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist / sein soll? Anscheinend habe ich hier einen Volksentscheid verpasst! Übrigens gehört die Bertelsmann Stiftung zu den letzten Quellen, deren Studien ich ernst nehmen würde. Mit fachlich schlecht oder gar nicht qualifizierten Migranten können Sie gerade noch den Niedriglohnsektor weiter ausbauen (was natürlich unseren Unternehmen gefällt). Dazu wird dann aufgestockt und später reicht die Rente (dank Mindestlohn) sowieso nicht aus. Ersparen Sie uns die Mähr vom nächsten, angeblichen Wirtschaftswunder. Das haben Volkswirte und Unternehmer vor einem Jahr schon längst ad acta gelegt. Es kommen halt leider kaum Fachkräfte die unser Land ökonomisch wirklich weiterbringen würden. Unsere Pflicht und Verantwortung ist es aber definitiv, die Fluchtländer durch BILDUNG und wirtschaftliche Entwicklung voranzubringen. Da haben unsere Regierungen allerdings schon in den letzten Jahrzehnten versagt.

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insideman 09.07.2018, 16:44
25. Aha

Halten wir die Sache mal fest: Ein Millionär der sein Vermögen geerbt hat und nebenher noch als Journalist arbeitet, sagt seinen deutschen Landsleuten, sie sollen auf ihre knapp 70 Jahre alten Sozialsysteme verzichten um zu einem “Einwanderungsland” zu werden analog den Vereinigten Staaten... Warum werden diese Kolumnen vom Spiegel eigentlich nicht als Satire gekennzeichnet?

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tomymind 09.07.2018, 16:45
26.

Die USA hatten auf offiziellem Weg, nie solche Einwanderer wie Deutschland sie jetzt hat. Analphabeten, kulturell irgendwo bei 1650 anzusiedeln (Hexenverbrennung, töten von Albinos) und das ".... begründen: wenn der Preis für unseren Sozialstaat die Toten im Mittelmeer sind, ist er es nicht wert. Wenn der Preis die Versklavten in den libyschen Lagern sind, ist der Preis zu hoch." ist der größte Blödsinn.

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StefanieTolop 09.07.2018, 16:46
27. Das Ganze ist ein Paradoxon

Das Ganze ist ein Paradoxon. Denn die meisten wandern ja gerade wegen unserem Sozialstaat ein. Man kann - ohne je etwas dazu beigetragen zu haben oder beitragen zu werden - ein Leben ohne Arbeit führen. Das ist das Paradies.

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GoranBaranac 09.07.2018, 16:46
28. Moral allein trägt nicht

Richtiger Satz. Aber er gilt auch für Leute wie Sie Herr Augstein. Um Ihr Migrations-Paradebeispiel USA zu bemühen: die Müden, Beladenen und Hungrigen kamen und nahmen sich was sie brauchten - von den Natives. Wenn die sich wehrten solidarisierten sich die weißen Migranten untereinander und schlugen die Indianer tot oder riefen die Army um das zu erledigen. Frage an Sie: zu welcher Gruppe würden Sie sich zählen? Den moralisch edlen Wilden? Und welchen Preis werden Sie persönlich bereit sein für die schöne neue Migrations-Nation Deutschland zu zahlen? Der untere Teil der Gesellschaft zahlt bereits jetzt, denn die Viertel in denen sich Leute nach Einrichtung von ZUE's nach den ersten Prügeleien und Anmachen nicht mehr auf die Straße trauen liegen (ja, ich weiß, nur unterstellt) weitab von Ihrem Wohngebiet. Und denen wollen Sie auch noch die Sozialhilfe "umbauen" um Ihren Multikulti-Traum zu verwirklichen? Ihr Kommentar hört sich nach der komprimierten Essenz der No-Border-no-nations-Bewegung an. Nur dass Sie in der bequemen Situation sind sich das aus der abgesicherten Position eines Wohlhabenden als in die Praxis überführtes Sozialexperiment angucken zu können. Millionen andere leider nicht Herr Augstein.

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uomo_anziano 09.07.2018, 16:47
29. Steile Thesen

Deutschland: "eine schwachen nationalen Kultur.", hat "sich im 19. Jahrhundert beinahe künstlich selbst erfunden".

Manche mögen in der Schule ja kein "Mathe", andere schlafen immer bei "Geschi". Die sind allerdings auch so clever, sich dann auch nicht zu melden.

Falls Sie sich doch mal für die Deutschen interessieren sollten (müssen Sie ja keinem erzählen) und auch Englisch lesen, empfehle ich den den britischen Journalisten und Historiker Peter Watson und sein Buch "The German Genius".

https://www.amazon.de/German-Genius-Renaissance-Scientific-Revolution/dp/0060760222

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