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Einwanderung: Ein deutscher Traum
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Warum nicht mal zur Abwechslung positiv denken? Durch Einwanderung könnte Deutschland zum neuen, besseren Amerika werden. Wir müssten uns nur von lieben Gewohnheiten verabschieden - zum Beispiel vom Sozialstaat, wie wir ihn kennen.

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jeby 09.07.2018, 16:53
40. Die USA sind kein Vorbild!

Was im Sockel der Freiheitsstatue steht, war auch schon damals ein Hohn aus Sicht der Ureinwohner, die fast ausgerottet wurden und deren Kultur zu einem großen Teil nicht mehr existiert. Die USA sind ein warnendes Beispiel.

Und die USA sind eher ein Salad Bowl als ein Melting Pot. Es gibt schön nach Ethnien getrennte Stadtviertel und Rassismus ist auch weit verbreitet.

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Suppenelse 09.07.2018, 16:53
41. Es geht nicht nur um den Sozialstaat

Schade, dass sich die Diskussion immer nur um die finanzielle Frage bzw. den Sozialstaat dreht, auch hier bei Augstein. Man tut auf der linken Seite der Debatte inzwischen regelmäßig so, als hätten die Menschen Angst, man wolle Ihnen „was wegnehmen“. Dabei wird von den Befürwortern einer gesteuerten und eben nicht unbegrenzten Einwanderung zurecht auch die Gefahr der „kulturellen Überfremdung“ genannt. Dieses Thema dürfte für viele eine größere Rolle spielen, wird hier aber nur am Rande gestreift. Wie verändert sich die deutsche Gesellschaft, wenn weiterhin fast ausschließlich Menschen aus muslimisch geprägten Kulturkreisen mit teils archaischen Gesellschaftsbildern zu uns kommen? Welche Konsequenzen ziehen wir aus den Fehlern vergangener Jahrzehnte, wo man glaubte, die Gastarbeiter genau dieser kulturellen Prägung würden bald wieder gehen, und was lernt man aus den teils massiven Integrationsproblemen in mitunter zweiter Generation, der genau diese Gruppe betrifft? - Alles Fragen, auf die auch Augstein keine Antworten hat. Der Vergleich mit Amerika hinkt gleich mehrfach und ist keinesfalls hinreichend.

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C.Rainers 09.07.2018, 16:54
42. Wieso wird dieser Traum immer

von denjenigen propagiert die sich ein paar Sklaven aus der Zuwanderermasse halten können und nicht von denen, die mit den neuen Arbeitssklaven um Arbeitsplätze konkurrieren müssen? Herr Augstein sollte mal undercover Boss spielen und sich bei den Lagerarbeitern oder Putz und Küchenmitarbeitern im Spiegel Verlag ein Bild von der Stimmung machen.

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kleinbürger 09.07.2018, 16:55
43. pot

Zitat von Robert_Rostock
Nun ja. Zu den "Zutaten" des erwähnten "Melting Pot" USA gehörten die urprünglichen Bewohner dieser Gegend eher nicht. Ich glaube nicht, dass die Native Americans ("Indianer") ebenso begeistert davon sprechen wie Augstein.
fragt sich nur wer in augsteins melting pot die rolle der natives zu spielen hat.

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Bondurant 09.07.2018, 16:58
44. Und zwar

Zitat von hbb258
Einwanderung kann funktionieren und die USA sind historisch betrachtet das absolut beste Beispiel dafür - hier wurde eine enorme Wirtschaftskraft nicht zuletzt durch Einwanderung geschaffen.
indem man dem Einwanderer gesagt hat, du kannst hier dein Glück machen, aber dafür bist allein du selbst verantwortlich. Such' dir einen Job, dann go West, young man - und wenn du dich nicht aus eigener Kraft ernähren kannst, verhungerst du eben. Ob sich unser Kolumnist so die Zukunft vorstellt?

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kleinbürger 09.07.2018, 16:58
45. zweck

Zitat von fritzberg1
Auch merkwürdig ist dass es da eine Übereinstimmung der "Linken" mit den Unternehmern, also den in deren Sprachgebrauch den "Kapitalisten" gibt. Beide sind für Einwanderung. Allerdings mit unterschiedlichen Motiven welche sich sogar widersprechen. Unternehmer wollen möglichst viele Arbeitslose, denn das hält die Löhne unten. Genau das aber wollen die Linken nicht haben.
die frage ist nur was wollen die linken mit einer forcierten einwanderung überhaupt bezwecken.

bisher konnte mir noch kein wirklich nachvollziehbarer positiver effekt einer forcierten einwanderung dargelegt werden.

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Großkarl 09.07.2018, 16:59
46. Verrat

Heuchelei und Verrat an der eigenen Kultur. Deutschland hat sich nicht künstlich selbst geschaffen. Es gab es vllt vorher nicht in der Gestalt, als stärkeren Staat, war immer ein Staatenbund.
Aber die künstliche Schaffung, das ist ein altes Märchen der Linken, dass viele sogar immer noch glauben.
Traurig. Aber wenn Sie Deutschland nicht mögen, hauen Sie doch einfach ab.

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alphabit 09.07.2018, 16:59
47.

Einwanderung is gut und sogar notwendig. Man darf aber auch nicht vergessen das die sogenannten "Einwanderungsländer" sehr selektiv sind und sich eben die Einwanderer aussuchen die gut in das Land passen und deren Investitionen und Berufe auch gebraucht werden. Die derzeitige Lage in Deutschland wo überhaupt keine Auswahl stattfindet und stattdessen "humanitärere" Kriterien angesetzt werden bewirkt eher das Gegenteil als was Einwanderung bringen sollte: eine Menschenmasse die genau jene Probleme mit sich bringt vor denen sie eigentlich flüchten wollten.

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Zappa_forever 09.07.2018, 17:01
48. Dem Verfasser...

...ist vermutlich auch bewusst, dass der Schmelztiegel Amerika erst über den Umweg der Beinahe-Extinktion der Ureinwohner erfolgte? Das sind ja schöne Vorzeichen ;)

...außerdem: Wie viele solcher Vorfälle:

https://www.focus.de/regional/berlin/kriminalitaet-menschenmenge-attackiert-paar-mit-stuehlen-und-flaschen_id_9225640.html

braucht es noch, um dem geneigten Intellektuellen klar zu machen, dass man ab einem gewissen Alter eine gewisse Sozialisation nicht mehr ablegen bzw. wegtrainieren kann?

Das ist vollkommen illusorisch. In zehn bis zwanzig Jahren sieht es hier aus wie im Libanon - gated Communities und nach Gaubensrichtungen separierte Wohnviertel inklusive.

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jennergruhle 09.07.2018, 17:01
49.

Zitat von altais
"Ein dezentrales Land mit starken regionalen Eigenarten aber einer schwachen nationalen Kultur." Bitte, bitte Herr Augstein, nehmen Sie einen Atlas zur Hand, Google Maps könnte Sie verwirren, und schauen Sie sich die Lage von Deutschland in Europa an. Zentraler geht gar nicht!
Sie sollten sich mal die Bedeutung des Wortes "dezentral" vergegenwärtigen. Kleiner Tipp: es ist nicht das gegenteil von "zentral gelegen".

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