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Eklat bei Trump-Pressekonferenz: "Sie sind eine furchtbare, unverschämte Person"
REUTERS

Er sei eine "furchtbare, unverschämte Person": So ist US-Präsident Trump einen CNN-Reporter bei seiner Pressekonferenz im Weißen Haus angegangen. Den Medien unterstellte er "Feindseligkeit", einer Reporterin sogar Rassismus.

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Renoir7 08.11.2018, 09:22
80. Ich weiss nicht

wie die Situation in zehn Jahren sein wird und welche Probleme es da geben wird. Donald wird nicht mehr im Amt sein.

Aber eines weiss ich sicher : Der Müller wird noch ermitteln.

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cobaea 08.11.2018, 09:24
81.

Zitat von helmut.alt
Wenn man unverschämte Fragen stellt, dann darf man sich nicht über unverschämte Antworten beklagen. Das gilt für jedermann und ist angemessen. Auch die Rassismus- und Migrantentour sind mittlerweile abgegriffen, wie man anhand einer Befragung in D jüngst.....
Was war denn an diesen Fragen "unverschämt"? Das waren ganz normale journalistische Fragen zu poltischen Themen, die derzeit in den USA auf der Tagesordnung stehen. Aber klar, der beste Präsident aller Zeiten, das "stabile Genie" hat keine Lust, kritische Fragen zu beantworten. Kritsich zu fragen ist aber die Aufgabe der Medien. Seltsamerweise sind es ja immer die selben Leute, die kritische Fragen bei Leuten wie Trum "unverschämt" finden, dann aber bei Interviews von z.B. Merkel beklagen, die JournalistInnen seien reine StichwortgeberInnen und hinterfragten nicht....

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Palmstroem 08.11.2018, 09:28
82. Noch eine falsche Strategie

Zitat von Kurt2.1
Ist es Ihnen nicht selbst peinlich, angesichts dieses durchgeknallten Wichtigtuers der Presse eine Skandalisierungsstrategie vorzuwerfen. Eine solche Strategie ist nicht erforderlich. Der Mann.....
Wählerbeschimpfung ist ebenfalls eine falsche Strategie. Den Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben ist es egal, wie oft der Präsident gelogen hat oder wie dumm er sein soll.
Sie wählen den Mann, der ihnen den Arbeitspaltz zurück bringt.

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anboes 08.11.2018, 09:29
83. Betrachtet in der Verhältnismäßigkeit der

politischen Gemengelage verhält sich Trump in Sachen Denk- und Pressefreiheit weitaus minderwertiger als einige seiner Kollegen aus S.A. oder der Türkei! Er wollte einen unangenehmen Kritiker an den öffentlichen amerikanischen Pranger stellen.

Nun wird sich zeigen können, wie weit die Selbstreinigungskräfte der Amerikaner wirken. 24 Stunden nach der Wahl hat DT sich selbst als geistiger Exhibitionist vorgeführt.

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cobaea 08.11.2018, 09:33
84.

Wenn die Frage so unbedeutend wäre, wie Sie behaupten: Warum hat Trump dann nicht souverän darauf z.B. mit den Argumenten reagiert, die Sie hier vorbringen? Und eben "eindringende Feinde" - inwiefern sind diese Menschen "Feinde"? Die wollen die USA nicht zerstören, was sie angesichts ihrer relativ geringen Zahl auch dann nicht könnten, wenn sie wollten - wieso dann also "Invasoren"? Die Frage scheint mir nicht unberechtigt. Wenn eine Frage "ausgelutscht" ist, sollte es einem Politiker leicht fallen, sie mit einer Standardfloskel zu beantworten, statt den Frager rauszuschmeissen. Abgesehen davon, dass Acosta diese Frage gar nicht gestellt hatte - das war jemand anders. Wenn Trump'sches Verhalten einreisst, erscheinen bei Pressekonferenzen nur noch Claqueure - bei Trump nur noch Fox News. Damit agiert er dann auf der gleichen Ebene wie Putin mit seinen Pressekonferenzen.

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bollocks1 08.11.2018, 09:35
85. Entziehung der Akkreditierung....

...von unliebsamen Reportern ist ja nun nichts Neues und wird gerade in den USA seit langem praktiziert. So offensichtlich wie Trump hat es bisher wohl noch keiner gemacht.
Interessant ist Sarah Sanders: nach Trump ist sie wohl politisch tot, also muss sie sich noch so lange wie möglich andienen. Wird sich auch finanziell auszahlen.

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madameping 08.11.2018, 09:39
86.

Verfehlt ist vor allem die Ansicht, davon auszugehen, dass arme Menschen eine Bedrohung für eine Supermacht sein können, die mit militärischen Mitteln zu beantworten ist. Verfehlt ist außderdem der Glaube, dass die Russlandermittlungen oder die Fragen nach den überlegenen weißen Rasse "ausgelutscht" seien. Sie sind nicht "ausgelutscht", sondern sie sind präsent. Beweise müssen ermittelt werden, sie müssen stichfest einer weiteren Überprüfung standhalten. Das kann und muss dauern. Es ist ein Ausdruck serviler Obrigkeitsgläubigkeit einerseits davon auszugehen, dass derartige Ermittlungen von einem Tag auf den anderen abgeschlossen werden können und andererseits denjenigen, der ein sehr fragwürdiges Verhalten gegenüber diesen Ermittlungen und journalistischen Fragen an den Tag legt, nämlich der Präsident der Vereinigten Staaten, in der Rolle des Opfers zu sehen.
Wenn Sie eines glauben können, dann dass Herr Trump definitiv kein Opfer ist.

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ruhepuls 08.11.2018, 09:57
87. Akkreditierung

Zitat von seit1958
mich gleich weg. Als ob ein Acosta sich von dem gelbblonden Laiendarsteller eines Präsidenten eingeschüchtert fühlt. Acosta sitzt längst beim Feierabend Bier mit Kollegen und feixt sich eins. Schön dem Acosta auf den Leim gegangen und die Maske wieder mal abgelegt, Donald.
Naja, ohne Akkreditierung hat er keinen Zugang zum weißen Haus, was für einen politischen Journalisten zumindest ungünstig ist. Die Frage ist auch, ob DTs Anhänger sich durch den Auftritt verunsichert fühlen - oder sich eher bestätigt fühlen, dass Ihr "Idol" mal wieder "klare Worte" sprach und sich nichts gefallen ließ.
Immerhin: Der Mann hat mit seinen sexistischen Ansichten und Verhalten angegeben - und die Leute fanden es gut (auch Frauen..). Man weißt ihm illegale Tricks nach - und die Leute fanden das "clever". Er interessiert sich nicht für Fakten, sondern nur für seine eigenen Einschätzungen - und die Leute finden das konsequent.
Er zerschlägt internationales Porzellan - und seine Anhänger rufen "America first".
Was soll man da sagen..?

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stefan taschkent 08.11.2018, 10:03
88. Dat muss nich

Zitat von widower+2
Aber gleich werden wieder die Trump-Apologeten auftreten und uns zu erklären versuchen, warum ihr Super-Duper-Präsident mit seiner Viertklässler-Rhetorik doch voll recht hat und so. Und überhaupt, menno, diese Journalisten sind so doof und der Donald voll cool.
Welche Medien konsumieren Sie denn sonst so, um zu dieser Annahme zu gelangen? Unabhängig davon, dass ich persönlich nichts von Trump halte und ihn eher als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen wahrnehme: Kommentare in der Art "Gleich steigen wieder die Trolle in den Ring und schreiben, warum diese(r) oder jene(r) so toll sind" nehme ich weder als präventive Trollabwehr noch als Bereicherung (der hier auf SPON meist sehr gesitteten und linksliberalen) Diskussion wahr. Mich persönlich nervt das, sry.

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tizian 08.11.2018, 10:04
89. Entrissen?

Ich habe jetzt endlich einen Ausschnitt gefunden, wie Acosta das Mikro bekam. Er erhielt es von einem Kollegen gereicht, er hat es niemandem entrissen. Woher kommt diese Formulierung? Sie gehört jedenfalls schnellstmöglich geändert.

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