Forum: Politik
Emmanuel Macrons Appell : "Wir dürfen nicht Schlafwandler in einem erschlafften Europ
AFP

Mit einem Essay richtet sich Frankreichs Präsident Macron an die Bürger aller EU- Mitgliedsstaaten. Es ist ein Plädoyer für ein geeintes Europa - die Nationalisten dürften die "Wut der Völker" nicht ausnutzen.

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taglöhner 05.03.2019, 14:02
220. Geographische AfD-Akademie

Zitat von Magentasalex
Lesen bildet immer noch... Allein die Küstenlänge Norwegens beträgt 25.148 Kilometer. Ich sprach auch nicht von den EU Grenzen, sondern von den europäischen Grenzen. Und Europa ist bekanntlich nicht nur die EU.
Na dann sagen Sie doch mal, wo sie Sie die 1.2 Millionen Kilometer gelesen haben. Das ist die vierfache Entfernung zum Mond und der 30fache Erdumfang.

Ich fürchte, da ist Ihnen die Hundekravatte vor die Brille geraten.

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Nur ein Blog 05.03.2019, 14:06
221.

Zitat von latimer
Es ist Viertel vor 12! Es droht Stillstand in einer turbulenten Welt! Und wenn die Egoisten unter den Europäern nicht mitziehen, dann muss es eben ein Kerneuropa geben!
Welches Kerneuropa? Eines wie das etatistische bis merkantilistische, zentralistische Frankreich? Oder doch ein föderales wie Deutschland mit seiner "markkonformen Demokratie"? Oder das Kerneuropa der Neuen Hanse, das der Nordländer, das der Visegrádstaaten? Oder ist der Club Med das neue Europa?

Die EU hat viele egoistische "Kerne" - um welchen soll soll sich der Kontinent denn drapieren?

Die EU ist auf dem viel zu langen Weg vom Bundesstaat zum Staatenbund stecken geblieben, bereits zerfallen in immer mehr sich überlappenden Sonderbünde mit ihren jeweiligen "Kernen".


Macron braucht dringend einen aussen- oder wenigstens einen europapolitischen Erfolg, um von seinen innenpolitischen Problemen abzulenken. Ob diesmal eine flammende Rede für ein vages "mehr Europa" genügt, ist fraglich. Die Franzosen mögen ihren Jupiter nicht, die "Achse Paris-Berlin" besteht auch nur noch zum Schein aus lauter Einigkeit. Die erste Rede hielt Macron vor Studenten - jetzt klagt er über die bösen Populisten, die "die Wut der Völker ausnutzen" würden.

Immerhin: er anerkennt wenigsten "die Wut der Völker", ohne die es die bösen Populisten überhaupt nicht gäbe. Wenn die EU so ganz und gar unzufrieden ist mit "ihren" Völkern, dann sollte die EU vielleicht einen neuen Kontinent wählen und die "wütenden Völker" eine neue EU.

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mhuz 05.03.2019, 14:14
222.

Europa ist, wie Europa schon immer war, ein Gemenge von vielen Einzelstaaten und wenn man mehr will, geht es zu Grunde. Aber vielleicht ist die Vielfalt eine Chance für Europa. Selbst die Franzosen wollen mehr Einigkeit und zusammenhält in Europa aber wenn es geht zu ihrem Vorteil - das sieht man doch schon beim Arbus.Wenn tatsächlich Banken von GB nach EU verlegt werden, wird man sehen wie großzügig Frankreich ist. Schon im Heiligen Römischen Reich, hat der Kaiser zu tun, dass er den Laden zusammen Hält.

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go-west 05.03.2019, 14:33
223. Macron hat sowas von Recht.

Hoffentlich gehen die demokratischen Kräfte Europas auf seine Vorschläge ein. Ansonsten könnte es ganz schnell zu spät sein. Ich sehe diesen absoluten Ausnahmepolitiker Macron sehr gut in einem europäischen Spitzenamt. Ansonsten muss ich sagen, daß uns die sich immer gleichenden Forenbeiträge der Ewiglinken in keinster Weise voranbringen. Wer lieber bequem in seinen liebgewonnenen ideologischen Wolkenkuckucksheim kuscheln mag als sich den ändernden Zeiten mit mutigen, visionären und auch realistischen Zukunftsplänen zu stellen leistet nun mal keinen lösungsorientierten Beitrag.

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kado1 05.03.2019, 14:35
224. Haben es einige Träumer

Zitat von emcioran
Sehr geehrter Herr Macron, viele Ihrer Ideen, Forderungen und Reformen teile ich, insbesondere das Zurückdrängen des elenden Nationalismus. Für völlig falsch hingegen halte ich jede Steigerung der sog. Verteidigungsausgaben. Und natürlich Anbindung und Stärkung der NATO. Immerhin hat die NATO den ersten Angriffskrieg nach dem II. Weltkrieg in Europa geführt: den Krieg gegen Serbien. Auch hat Serbien das Kosovo nicht hergegeben; es wurde ihm genommen, weil die USA dort einen riesigen Militärstützpunkt einrichten wollten: Stichwort Camp Bondsteel. Weg von der unkritischen Anbindung Europas an eine krigerische und aggressive USA! Ja, Europa - Ich meine jetzt wirklich Europa und nicht nur EU-Europa, muss gestärkt werden. Und das heißt die Einbeziehung von Rußland. Nicht umsonst heißt es, dass Sicherheit in Europa nur mit und nicht gegen Rußland möglich ist. Dass sich in diesem Prozeß in Rußland vieles ändern muss, ist selbstverständlich. Auch muss die Macht der sog. Finanzmärkte, die eigentlich eine Finanzmafia sind, mindestens deutlich beschränkt oder, noch besser, gebrochen werden. So könnte Groß-Europa entstehen. Es wäre das Europa in dem ich gerne leben würde - am besten mit einer europäischen Staatsangehörigkeit
noch nicht mitbekommen, in Russland, China haben wir den Kapitalismus, zumindest Staats-.
Wollte das der Westen, das immer mehr mit -zig Mrd sich ehem. Volkseigentum aneigneten ?
Zu Ihrem Grosseuropa, wissen Sie nicht, jedes zu grosse System wird immer uneffektiver und zerbricht, wie das Röm.Reich, ...der ehemalige Ostblock, der ging mit wesentlich weniger Schulden Pleite, wie heute die EU-Länder haben.
Und dort flossen noch die Gewinne der Betriebe, Banken,...Rohstoffe zurück in die Staatskasse
Konzernbosse die auch oft zu grössenwahnsinnig wurden, schrumpfen sich wieder gesund, die EU nimmt immer mehr Nehmerländer auf und vergrössert die Misswirtschaft.
Der Länderfinanzausgleich klappt mit Murren und Knurren gerade noch in D, nie in der ganzen EU, wie ihn u.a. Macron mit seinen Ideen will.
Ist das etwa Ihre Demokratie, in der EZB hat jedes noch so kleine Land eine Stimme, wie auch D, der Club Med hat unter franz. Führung 70 Prozent, mit dem Ausscheiden der Britten noch mehr.
Was wird dann wohl gemacht?
Oder in der EU, haben Sie die neuen Fürsten Juncker+ Co oder gar einen Tusk gewählt, den nicht einmal die grosse Mehrheit der Polen wollte?
Mit der EU- UdSSR übernimmt Goldman Sachs noch mehr, bei arte kam ein 1a Film spät in der Nacht, findet man noch mit Google, Goldman Sachs lenkt / regiert die Welt.

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taglöhner 05.03.2019, 14:36
225. Ist Heiliges Römisches Reich bei Trost?

Zitat von mhuz
Europa ist, wie Europa schon immer war, ein Gemenge von vielen Einzelstaaten und wenn man mehr will, geht es zu Grunde. Aber vielleicht ist die Vielfalt eine Chance für Europa. Selbst die Franzosen wollen mehr Einigkeit und zusammenhält in Europa aber wenn es geht zu ihrem Vorteil - das sieht man doch schon beim Arbus.Wenn tatsächlich Banken von GB nach EU verlegt werden, wird man sehen wie großzügig Frankreich ist. Schon im Heiligen Römischen Reich, hat der Kaiser zu tun, dass er den Laden zusammen Hält.
Hä? Was meinen Sie mit großzügig und Banken? Was ist mit Airbus?

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pit.duerr 05.03.2019, 14:36
226.

Zitat von 600watt
Wir, die Bürger Europas, sollten uns das historisch einmalige Friedensprojekt Europäische Union nicht von den Feinden der Demokratie und der Freiheit (= den Nationalisten) zerstören lassen. Wenn wir ein freies und geeintes Europa wollen, dann müssen wir etwas dafür tun und dürfen nicht tatenlos zusehen, wenn es attackiert wird. vive l'europe !!!
Na dann sollte der fehlende Fiskalpakt bei Einführung des Euros oder auch Teuros , mal schnell nachgereicht werden. Und eine gemeinsame Sprache wäre auch von Vorteil.

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fletcherfahrer 05.03.2019, 14:44
227. Nur beiläufig erwähnt.

Zitat von claus7447
Sie unterschlagen einen wichtigen Faktor: Die administrativen Kosten bei einem Zerfall in Nationalstaaten wächst immens. Das sind Kosten die direkt von der Produktivität abgehen. Dieser Faktor kommt on top. Dass der eine oder andere Rohstoff oder Import billiger wird - ja - er wird es nicht ausgleichen!
Die EU BESTEHT aus Nationalstaaten, wussten Sie das nicht?

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taglöhner 05.03.2019, 14:48
228. Wenn man das Forum so liest

Der Europawahlkampf wird wohl zeigen, dass bei uns die gleichen Rattenfänger und Verbrecher unterwegs sind, die den Briten den Brexit eingebrockt haben.

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emil7685 05.03.2019, 14:48
229.

Zitat von go-west
Hoffentlich gehen die demokratischen Kräfte Europas auf seine Vorschläge ein.
Die demokratischen Kräfte Europas sind die wahlberechtigten Bürger. Und die müssen von den Vorhaben/Vorschlägen mitgenommen werden.

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