Forum: Politik
Emmanuel Macrons Appell : "Wir dürfen nicht Schlafwandler in einem erschlafften Europ
AFP

Mit einem Essay richtet sich Frankreichs Präsident Macron an die Bürger aller EU- Mitgliedsstaaten. Es ist ein Plädoyer für ein geeintes Europa - die Nationalisten dürften die "Wut der Völker" nicht ausnutzen.

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theodtiger 05.03.2019, 16:09
250. Fragen

Zitat von Ezechiel
... dass die kurzsichtigen Bedenkenträger (Bundesregierung) Die kurzsichtigen Bedenken der Bundesregierung bestehen darin, dass Herr Macron als Finanzierer seiner Vorschläge/Reformen Deutschland an erster Stelle sieht. Wesentliche Steuererhöhungen zur Finanzierung der EU, würden die aktuellen Regierungsparteien die politische Macht kosten. Das sind die völlig richtigen Bedenken der Bundesregierung.
Konkret: Welcher der Vorschläge Macrons (gemeinsame Grenzsicherung der EU, gemeinsame und solidarische Asylpolitik, Klimaschutz, Schutz europäischer Unternehmen vor aggressivem Gebahren aus Drittstaaten, Agentur zum Schutz von Demokratie, freien Wahlen und Rechtsstaatlichkeit, etc) hätte denn erhebliche budgetäre Auswirkungen, sodass es zu nennenswert höheren EU Beiträgen kommen könnte? Und würden die Vorteile diese geringfügig höheren Kosten nicht überkompensieren? Ist das mit dem " Finanzierer" nicht ein unreflektiertes Vorurteil, das schon seit Jahrzehnten den enormen Nutzen übesieht, den Deutschland mit seiner EU Mitgliedschaft hat?

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taglöhner 05.03.2019, 16:13
251. streng riechende Codes

Zitat von BigBang
Sind "in meinen Augen" Politiker die Ihre Politik nach Interessen einer mächtigen Bank / Organisation machen und nicht eine Politik für das Volkes und schon gar nicht ein Politik für Europa ! Sorry ich meinte Rothschild ! Es ist eine Politik der Finanzen für die Finanzen …
Was ist mit Rothschild?
Welche "Politik der Finanzen für die Finanzen" meinen Sie?

"...Wer kann allein seine Unabhängigkeit von den Internet-Giganten behaupten? Wie könnten wir ohne den Euro, der die gesamte EU stark macht, den Krisen des Finanzkapitalismus widerstehen?...
Emmanuel Macron

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worlorn 05.03.2019, 16:48
252.

Zitat von theodtiger
russischer Subversion
Quatsch! Der US/Briten/Atlantik-Brücken-Propaganda auf dem Leim gegangen? Im Interesse Russland ist nur eines, nämlich gute wirtschaftliche Beziehungen. Schließlich wollen sie Abnehmer für ihre Rohstoffe und mögliche Kunden sollte man nicht verärgern oder?

Und gegen den Popanz der Abhängigkeit sei gleich gesagt, dass auch die UdSSR immer ein treuer Lieferant war, selbst zu Hochzeiten des Kalten Kriegs. Sie richten sich eben nach ihren wirtschaftlichen Interessen.

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taglöhner 05.03.2019, 17:52
253. Cyberwar gegen die EU und die Demokratie

Zitat von worlorn
Quatsch! Der US/Briten/Atlantik-Brücken-Propaganda auf dem Leim gegangen? Im Interesse Russland ist nur eines, nämlich gute wirtschaftliche Beziehungen. Schließlich wollen sie Abnehmer für ihre Rohstoffe und mögliche Kunden sollte man nicht verärgern oder? Und gegen den Popanz der Abhängigkeit sei gleich gesagt, dass auch die UdSSR immer ein treuer Lieferant war, selbst zu Hochzeiten des Kalten Kriegs. Sie richten sich eben nach ihren wirtschaftlichen Interessen.
Gute wirtschaftliche Beziehungen zu kleinen nationalistisch-autoritär regierten und damit korrumpierbaren EU-Salamischeibchen. Das ist die Kreml-Politik.

Und die UdSSR war ein Rechtsstaat im Vergleich zu diesem verlogenen KGB-Stasi-Mafia-Regime.

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OhMyGosh 05.03.2019, 19:02
254. @248.

Zitat von taglöhner
Die Regierungschefs der EU Länder sind demokratisch gewählte Vertreter, keine Fürsten. Was ist das "dicke Geld" und wie sieht die Fuchtel aus? Sie wirken etwas wirr.
Nun ja, Ironie scheint aber nix für Sie zu sein und Sie zudem zu "verwirren"! Tja - wenn Wörter reden könnten, gell? Natürlich ist "Landesfürsten" ironisch gemeint. Allerdings dachte ich, dass in diesen gepflegten Hallen ein intelligentes und geistig wendiges Publikum liest und ggf. schreibt.

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Rolf-DieterHerzog 05.03.2019, 19:15
255. to do Liste für D

Frau Merkel bzw. Nachfolgerin einfach nicht wählen

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ezet 05.03.2019, 19:29
256. Merci Président Macron

Macron tat heute (vor den baldigen Europa-Wahlen) das einzig Richtige: Mit einem breiten Appel an Europas Bürger richtete er den Fokus auf dieses äusserst wichtige Projekt für Frieden und Wohlstand, die EU und deren Zukunft.
In Deutschland ist man schnell neidisch und argwöhnt, dass sich Macron nur profilieren will. Herr Junker denkt wohl, Macron solle doch nicht so nervös tun, das wäre Sache der EU-Kommission, die Bürger aufzurütteln.
Aber Macron hat recht, es getan zu haben. Den Beschwörungen der EU-Kommission hört sowieso niemand mehr zu und hätte Frau Merkel diese Verlautbarung an die EU-Bürger verbreitet, dann hätte man ihr wieder einen Hitlerschnauz auf die Lippen geklebt. Hätten die Italiener, die Griechen, die Oesterreicher oder gar die Ungaren ihre Stimme erheben sollen, gar wollen und wären sie überhaupt gehört worden?

Merci, Président Macron, bien fait! Er hat es begriffen und handelt entsprechend: Zerfiele die EU in ihre Nationalstaaten, dann würden Deutschland, Frankreich, etc. zwischen den Mühlsteinen USA, China, Russland zu Sandkörnern zerrieben.

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kado1 05.03.2019, 20:00
257. Hoffentlich wachen Sie bald auf

Zitat von go-west
Hoffentlich gehen die demokratischen Kräfte Europas auf seine Vorschläge ein. Ansonsten könnte es ganz schnell zu spät sein. Ich sehe diesen absoluten Ausnahmepolitiker Macron sehr gut in einem europäischen Spitzenamt. Ansonsten muss ich sagen, daß uns die sich immer gleichenden Forenbeiträge der Ewiglinken in keinster Weise voranbringen. Wer lieber bequem in seinen liebgewonnenen ideologischen Wolkenkuckucksheim kuscheln mag als sich den ändernden Zeiten mit mutigen, visionären und auch realistischen Zukunftsplänen zu stellen leistet nun mal keinen lösungsorientierten Beitrag.
Sollten Sie es wirklich nicht wissen, Demokratie heisst sehr einfach formuliert, es sollte das gemacht werden, was die Mehrheit will.
Dann denken Sie gut nach, was in der EZB, EU abläuft, nicht gewählte Lobbypolitiker bekommen Posten zugeschoben, oder haben Sie die neuen Fürsten Juncker+ Co, einen Tusk gewählt, die nicht einmal die grosse Mehrheit der Polen wollte?
In z.B. der EZB hat jedes noch so kleine Land eine Stimme, wie auch D, der Club Med unter franz. Führung hat 70 Prozent, mit dem Ausscheiden der Britten noch mehr, d.h. die wenigen Zahlmeister werden überstimmt.
Schauen Sie sich Videos von z.B. Prof. Sinn ruhig einmal an, u.a. zum Brexit oder der EU, evtl. geht Ihnen dann ein Licht auf

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bauklotzstauner 05.03.2019, 20:32
258.

Zitat von taglöhner
Gute wirtschaftliche Beziehungen zu kleinen nationalistisch-autoritär regierten und damit korrumpierbaren EU-Salamischeibchen. Das ist die Kreml-Politik. Und die UdSSR war ein Rechtsstaat im Vergleich zu diesem verlogenen KGB-Stasi-Mafia-Regime.
Wow! Jetzt himmeln die NATO-Propagandisten im Forum sogar schon die Sowjetunion an!

Das zeigt, daß die Argumente wohl endgültig ausgegangen sind - wenn sie denn je vorhanden waren. Es zählt nur noch eines: Die Dämonisierung des erklärten "Feindes".

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markx01 05.03.2019, 20:38
259. Ich weiß nicht

Ich habe weder etwas gegen Frankreich noch Italien, Polen, Russen, Ungarn, Belgier, Holländer oder Spanier und Portugiesen.

Alles irgendwo schöne Regionen, nette Menschen, einiges an Kultur und Geschichte. Ich habe noch nicht mal was gegen Deutsche.

Und irgendwie bin auch nicht gegen die EU, obwohl man da als Ostdeutscher bereits als Seltenheit gilt. Echt, habe ich kein Problem mit. Mir gefällt ein solche Gedanke mit Blick auf die allgemeine Geschichte deutlich besser als in den vergangenen Jahrunderten. Man mag es als logische Folgerung dessen sehen.

Aber "Europa" muss oder sollte auch mal verstehen, dass die vielbesagte Vielfalt eben auch als Vielfalt erhalten bleiben sollte.

Dass das mit der Vereinigung einige Probleme mit sich bringt, zeigt doch die Deutsche Wiedervereinigung recht deutlich. Und dabei handelt es sich um einen "Volksstamm".

Und der aufkeimende Nationalismus rührt doch zumeist nur daher, weil Europa eher von "Oben" ideologisch aufgesetzt wirkt und zu einem gewissen Teil nationale Entscheidungen auch behindert, sofern sie nicht dem Diktat der EU Richtlinien entsprechen.

Man sollte ein Europa der Bürger entwerfen und keines der Politik. Und in dem Sinne muss man es auch mal zulassen, wenn regional anders entschieden wird. (Weiß nicht, wie ich das anders schreiben oder ausdrücken soll.)

Gruß

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