Forum: Politik
Emmanuel Macrons Appell : "Wir dürfen nicht Schlafwandler in einem erschlafften Europ
AFP

Mit einem Essay richtet sich Frankreichs Präsident Macron an die Bürger aller EU- Mitgliedsstaaten. Es ist ein Plädoyer für ein geeintes Europa - die Nationalisten dürften die "Wut der Völker" nicht ausnutzen.

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KURT E.Schewe 05.03.2019, 08:49
50.

Zitat von quengelliese
Warum ist Macron zumindest dem öffentlichen Eindruck nach der Einzige, der so konsequent ein Fortschreiten auf dem Weg zur europäischen Einigung vertritt und fordert? Es bräuchte 28 Macronnes & Macrons - mindestens!
... dann wäre Europa endgültig begraben, denn es wird sich heraus stellen, gebe man allen Forderungen von Macron nach, so wie es Merkel, Scholz, Schulz und Co.angedeutet haben, wird die Spaltung Europas geradezu gallopieren

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Sonne80 05.03.2019, 08:56
51.

Sehr geehrter Herr Macron ... ehe man sich sinnlos euphorisch nur wegen anstehender Europawahlen in den Wahlkampf wirft, sollte man sich zumindest ein wenig um den Schuldenabbau im eigenen Land kümmern, das ist das, was Europa generell braucht, um “zu genesen” . Darüber hinaus empfehle ich eine Fahrt im gesicherten Auto durch die Pariser Vorstädte - die gehören nämlich genauso zu Europa dazu - facts

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pharisaer 05.03.2019, 08:57
52. Das haben doch

wenn schon die EU Politiker verbockt und nicht die Bürger in der EU. Die Bürger haben in der EU noch weniger Möglichkeit mitentscheiden zu dürfen als bei ihren nationalen Parlamenten.

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stevens-82 05.03.2019, 09:01
53.

Zitat von fritzekat
Der Mann spricht mir aus der Seele. Es wird Zeit, dass sich Europa auf seine Stärken besinnt und seine Schwächen bekämpft. Denn von einem vereinten Europa sind wir Lichtjahre entfernt. Wir verzetteln uns in Vorschriften und verschlafen dabei den technischen Fortschritt. Siehe 5G-Netze und überhaupt die Digitalisierung. So kann das nichts werden. Und die Europäer sollten endlich in einer gemeinsamen Sprache miteinander kommunizieren können.
Und welche Sprache sollte das sein? Deutsch? Schließlich sind wir das einwohnerstärkste Land der EU und in Österreich wird auch deutsch gesprochen.

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Generica 05.03.2019, 09:05
54.

Ich werde bei den Europawahlen für die AfD oder die europafeindlichste Partei mit Chancen stimmen. Ich möchte nicht, dass die AfD mein Land regiert, aber bitte möglichst schnell die EU zerstört. Mir ist durchaus bewusst, dass das "Europäische Projekt" wirtschaftlich gut für Deutschland ist, nur eben nicht für den Durchschnittsbürger oder viele andere Mitgliedsstaaten. Die folgende, in meinen Augen sehr glaubwürdige Quelle zählt einige, aber bei weitem nicht alle Punkte auf, die mich zu meiner Ansicht kommen ließen.
https://www.brusselsjournal.com/node/865

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Kleiner-Mann 05.03.2019, 09:05
55. Armselig

Bitte Herr Macron,kehren Sie zuerst vor Ihrer eigenen Haustür, bevor Sie uns EU-Bürgern irgendwelche Tipps geben wollen. Der Mann hat in Frankreich nichts mehr zu sagen und versucht jetzt ein Profil in der EU sich aufzubauen.

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spon_12 05.03.2019, 09:06
56. Wo ist denn der Unterschied?

Zitat von qoderrat
Tja, Hr. Macron, ein guter Ansatz dazu wäre, wenn man die Bürger erst gar nicht wütend macht. Zum Beispiel indem man die Reichsten von der Vermögenssteuer entlastet und die Ärmsten bei Verbrauchssteuern ausnimmt. Solange die EU sich als Verein zur Durchsetzung der Lobbyinteressen von Konzernen, Verlegern und Grosskapital versteht, wird der Ärger bei den Bürgern nicht nachlassen, und zwar berechtigterweise. Und ganz ehrlich, so wirklich überzeugt bin ich inzwischen auch nicht mehr, ob eine EU in der aktuellen Form und Ausrichtung noch reformierbar ist. Vielleicht wäre ein Neustart mit einem kleinsten gemeinsamen Nenner auf den man sich wirklich einigen kann, und dem sich dann auch alle verpflichten, ggfs. auch unter Wegfall mancher Randstaaten der schnellere und sinnvollere Weg.
Richtiger Ansatz! Die Anzahl derer, die zufällig nun Mal in ihrem jeweiligen Land leben, ihrer eigenen Regierung auch nichts abgewinnen können, sich möglicherweise gar dagegen engagieren, sollte man erst Mal dadurch den Boden unter den Füßen wegziehen, indem man den Reset-Knopf drückt. "Die Guten", also die, die aus dem Sessel heraus ein bisschen meckern, machen dann auch fein mit. Und Schwups - schon haben wir das neue Europa. Fragt sich nur: Wo ist eigentlich der Unterschied zum "Europa der Völker"? Da sind die Intentionen ganz ähnliche, sind halt nur "die Bösen".

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PlayerGlobal 05.03.2019, 09:06
57. Macht

bei den ganzen Themen geht es Herr Macron einzig und alleine um die Machterhaltung, soll er doch mal im eigenen Land anfangen, doch mit den europäischen Themen lässt sich wunderbar von den Problemen im eigenen Land abhalten, der erste Schritt für die EU wäre das EU-Parlament abschaffen, diese Alibi Demokratie,es wird dem Bürgern der EU damit vorgegaukelt er habe durch das Parlament Mitsprache, entscheiden kann das Parlament doch nur sehr wenig alleine. Doch für die EU Abgeordneten ist es der Vorgarten zum Paradies. Wenn man den Bürger für sich gewinnen möchte muss man auch Politik für den Bürger machen und nicht Politik für Banken und Börse, doch wenn man weiß wo Herrn Macron seine Wurzel sind muss sich nicht wundern wofür er mit seiner Politik eintritt.

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spadoni 05.03.2019, 09:08
58. thomas1110

Wessen Geistes Kind ist Macron Ihrer Mainung nach denn?

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stevens-82 05.03.2019, 09:09
59.

Zitat von pharisaer
wenn schon die EU Politiker verbockt und nicht die Bürger in der EU. Die Bürger haben in der EU noch weniger Möglichkeit mitentscheiden zu dürfen als bei ihren nationalen Parlamenten.
Da sprechen Sie wohl eines der zentralen Probleme der EU an. Die EU war und ist ein Elitenprojekt, von den Eliten erdacht und zu ihrem Wohl umgesetzt. Für Otto-Normal-Spanier, Belgier, Franzosen oder Deutschen bleiben allenfalls ein paar Reste die vom Tisch der Großen fallen und die negativen Begleiterscheingen für die man in Deutschland als Rechter geschmäht wird wenn man sie anspricht.

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