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Empörung über US-Botschafter Grenell: Cool bleiben
DPA

Deutschland empört sich über den US-Botschafter Richard Grenell - zu recht. Aber Trumps Mann in Berlin des Landes zu verweisen, hieße Populismus mit Populismus zu beantworten.

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Ottokar 20.03.2019, 11:52
170. Berechtigte Frage

von makubo24 an die Autorin des Artikels. Was früher in den Hinterzimmern geplant und gedealt wurde macht Herr Grenell nun öffentlich und zeigt uns mal wieder wie unsere US-hörige Regierung einknickt. Dafür gehört ihm eigentlich Dank und keine Häme.

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gantenbein3 20.03.2019, 11:56
171. Ich schlage vor

Herrn Grenell zu ignorieren. Solche Leute werden verrückt, wenn man ihnen nicht die Aufmerksamkeit zollt, auf die sie Anspruch zu haben glauben. Kubicki ist da nicht viel anders.

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damianschnelle 20.03.2019, 12:05
173. Wenn die

Bundeswehr gem. GG (Art. 87a) und nur so eingesetzt werden würde, dann würde das Geld auch reichen.

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Der Sinn des Lebens: 42 20.03.2019, 12:06
174. Appeasement funktioniert nicht

Es ist sicher richtig grundsätzlich sachlich und nicht überstürtzt auf derartige Äußerungen zu reagieren. Allein, es hat keinen Sinn dauerhaft unerzogenen Gören mit Geduld zu begegnen. Auf die Politik bezogen: Appeasement hat noch nie funktioniert, s. 1938.
Solche Figuren verstehen nur eine eindeutige Ansage. Da dieser sogenannte Diplomat (und auch sein Möchtgern-Präsident) meinen sich über alles (u.a. auch Gesetze) und jeden hinwegsetzen zu können bleibt als einzig sinnvolle Maßnahmen nur die Ausweisung dieser (un-)Person.
Alles andere ist Kinderkram und wird die Lage künftig nur verschlimmern.

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frazis 20.03.2019, 12:07
175. Man kann das das Verhalten des amerikanischen Botschafters

in Deutschland so schönreden wie man will. Ein derartiges Benehmen sollte aber nicht toleriert werden, sondern man sollte von der Regierung zeigen, was man davon hält. Irgendwelche diplomatischen Floskeln, in Deutschland ja sonst durchaus beliebt, kann man sich hier sparen. Eine gewisse Selbstachtung kann nicht schaden, wie will man sonst zeigen, dass man ein souveräner Staat ist, der Respekt verdient und von anderen auch erwartet.

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ancoats 20.03.2019, 12:14
176.

Sehe ich genau so. Es ist einfach auch mal zu viel der Ehre, diesem diplomatischen Grobian mehr als unbedingt nötig höfliche Aufmerksamkeit zu schenken.

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Taunusbär 20.03.2019, 12:15
177. Man könnte auch ...

Herrn Trump öffentlich auffordern, seinen wild gewordenen Botschafter zurückzupfeifen und ihn wieder in die Bereiche der Diplomatie zu verweisen, in die er als Botschafter gehört.
Das hätte sowohl erzieherischen Effekt auf den so-called-president als auch auf seinen Abgesandten.
Es geht hier überhaupt nicht darum, ob der Herr Botschafter mit seinen Aussagen Recht hat, nicht Recht hat, ob er provozieren will oder soll oder nicht - es geht ausschließlich darum, dass ihm öffentliche Drohungen (für den Fall von Fehlverhalten einzelner Firmen, für unerwünschtes Verhalten der Bundesregierung, etc.) als Botschafter seines Landes schlichtweg nicht zustehen - und zudem die Rolle, die ein Botschafter wahrnehmen soll und faktisch auch wahrnehmen kann, massiv unterminieren.
Wenn der Herr dies nicht verstehen kann - oder will - gehört er als Botschafter abgesetzt, des Landes verwiesen, und sein Chef aufgefordert, qualifiziertes Personal zu schicken!

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wick.eurocon 20.03.2019, 12:19
178. Cool bleiben

Cool bleiben ist sicher NICHT die Antwort für Deutschland gegenüber den USA.
Zu lange haben die Amis in die Angelegenheiten Deutschland rein geredet.
Die Arroganz der Trump Regierung kennt keine Grenzen,demzufolge muss mit einer
Antwort „Persona non grata“ den Botschafter aus dem Lande verweisen.
Nur so kann Deutschland sein Gesicht wahren,sonst verliert Deutschland seine Achtung und wird zum Lakaien der USA.

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e.schaettle 20.03.2019, 12:19
179. Tramps Statthalter in Berlin

Nein, diesen schein Diplomat aus zu weisen wäre zu einfach. Der Casus Ganell, ist ja nicht erst seit seinem letzten Griff in´s Klo eine "Persona no Grada" und Spiegelbild seines Chefs. Herr Ganell, muss auf dem diplomatischen Parkett in der Hauptstadt so issoliert werden das er sich vorkommt wie ein Aussätziger und sich dann besinnt auf seine wahre Roll, der Vertreter der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland zu sein und kein Handlanger des egomanenischen Chefs Donald Tramp. Politisch hat diese Excenece keinerlei Recht, sich in die Belange seines Gastlandes ein zu mischen..
Ergo Mr. Ganell, Party OK, politische Statement sind ein no go...

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