Forum: Politik
Ende der alten Bundesrepublik: Amerika, du wirst uns fehlen
AP/dpa

Bis Freitag konnte man in Deutschland noch den größten Unsinn fordern, weil im Hintergrund immer die Amerikaner über uns wachten. Das ist vorbei. US-Präsident Trump bedeutet das Ende der alten Bundesrepublik.

Seite 4 von 24
ackermart 22.01.2017, 21:06
30. Wenn Antiamerikanismus unser Ersatz für Nation war...

, dann kann es ja zum Glück jetzt nur noch besser werden - in jeder Hinsicht. Also im Blick auf die Festigung unserer herkömmlichen Identität, wie auch auf unsere Integration - in die kulturellen Gemeinsamkeiten mit den Herkömmlichen aus aller von den USA und uns heimgesuchten Welt, die nun Heim bei uns suchen.
.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gutmichl 22.01.2017, 21:07
31. wir sind abhängig von den USA

Der deutsche Michel "googelt", "twittert" und pflegt seine "facebook"-Seite auf seinem IPhone. Sein PC hat eine Intel-CPU und beim Amazon bestellt er sich Waren. Dank dem amerikanischen GPS, weiss der Michel genau, wo sich das Paket von DHL oder UPS befindet.
Der Michel lebt sicher, denn in Krisenherden sorgen die USA für die nötige Soldatenzahl und unterhalten teure Militärbasen weltweit.
Leider hat der Michel keine Ahnung, wie die Welt funktioniert und meint, dass sein Leben ohne die USA besser wäre.
Geht's dem Michel zu gut, fängt er an, die ihn schützende Hand zu beißen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelwatcher 22.01.2017, 21:08
32. Perfekt auf den Punkt gebracht

Jetzt heißt es erstmalig "Farbe bekennen!". Aber selbst dazu sind wir Deutschen zu feige. Wir würden uns eher von den Russen annektieren lassen nur um nicht endlich Verantwortung übernehmen zu müssen. Dies ist die eigentliche Schande für unser Land. Wir denken immer noch, dass wenn wir unser eigenes nationales Süppchen kochen und uns gaaaanz ruhig verhalten, so dass wir die schlechten Russen nicht verärgern, unsere durchaus vorhandenen Probleme gelöst bekommen. Weit gefehlt! So gut, wie es uns heute geht, wird es uns niemals wieder gehen, wenn wir nicht aufwachen, unsere Landesverteidigung ausbauen und die EU retten. Dies ist die einzige Institution, die unser Überleben in Wohlstand und Frieden garantieren wird. Das zu begreifen erfordert allerdings eine gewisse Denkleistung, die von denjenigen nicht zu erwarten ist, die ihren Lebenssinn darin sehen, die Eliten abzuschaffen. Amerika ist seit Freitag als Schutzmacht Deutschlands gestorben. Leider. Wir werden daran untergehen, wenn wir nicht in der Lage sind, uns neu zu erfinden .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chandler01 22.01.2017, 21:10
33. Zu viele Irrtuemer

Der Autor irrt mehrfach:
1. Die aktuelle Bundesrepublik ist nach der Wiedervereinigung die dritte und nicht die zweite Republik.
2. Nazi-Vergleiche bzgl. des US-Praesidenten gab es schon immer. Erinnert sei an Nixon und Reagan sowie zuletzt bei Obama. Nur bei ihm kamen die von rechts.
3. Trump fordert von den Europaeern und vor allem den Deutschen, dass sie endlich die vetraglich vereinbarten Zahlungen von 2% des BIP an die NATO leisten. Sonst sei das Buendnis obsolet.

Die Zeiten wo man es sich billig unter dem Nuklearschirm der USA gemuetlich machen konnte und zum Dank dafuer den Amerikanern ans Bein pinkelte, sind nun allerdings vorbei. Zu Recht. Interessant zu sehen wie nun ausgerechnet Linke den alten Zeiten nachtrauern nur weil Trump rechts ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oldswissbanker 22.01.2017, 21:10
34. Dumm gelaufen

Wie ein kleines Kind hat sich die BRD hinter dem Rücken der Schutzmacht USA versteckt und Russland durch Sanktionen und dumme Zurufe provoziert. Aber im Gegensatz zum frechen Knirps haben unsere Politiker nun auch noch ihren Beschützer, den neuen deutschstämmigen Präsidenten auf das schlimmste verunglimpft und beleidigt. Eine Trachtprügel wäre normalerweise die Folge für so einen Flegel. Was kriegen wohl wir ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schumbitrus 22.01.2017, 21:10
35. Der Kommentar wird von der Meinungsfreiheit beschützt

Was für ein einseitig-inhaltsbefreites Bild der Kommentator hier von der jahrzehntelangen Bevormundung durch die Imperialmacht USA zeichnet .. Denn zur NATO-Strategie gehörten der "atomare Gürtel" und Fulda-Gap, genau so wie False-Flag-Operationen und die gezielte Desinformation der westlichen Bürger (nachgewisen bei Gladio und am Terror-Anschlag in Bolsena). Das "Beschützen" - so wie es der Autor darstellt - war eben auch undemokratische Bevormundung und Bespizelung: Das Briefgeheimnis wurde eben auch erst von US-Diensten und dann mit BRD-eigenen Diensten systematisch gebrochen. Klar wurde immer die böse Stasi dafür angeschwärzt - die es oft auch war, hinter der sich aber auch demokratie-feindliche Spielarten der Amerikaner stets gut verstecken ließen.

Jetzt, da die digitale Technik "Copyrighted in USA" ermöglicht, Spionage weltweit mit unseren Smartphones, Kühlschränken, Autos und Häusern durchzuführen, ist dieses Europa für die USA schlicht irrelevant. Wichtiger ist den USA, dass Hass zwischen USA und Russland gesät und die Atmosphäre vergiftet ist, damit die USA eine Eurasische Einigung verhindern und zukünftig Deals mit Russland selber machen können. Eine eurasische Einigung sehe ich dabei explizit unabhängig von den Annäherungsversuchen der rechtsradikalen an Putin!

Europa muss sich selber mit Russland, China und eben auch den USA einigen - und Russland hat aus unserer Sicht deutlich mehr Potenzial, als die USA! Für die USA ist ein friedlicheres Zusammenleben mit Russland aber wegen der bevorstehenden wirtschaftlichen Konfrontation mit China von großer Bedeutung. Eben das müssen wir nutzen, um durch wirtschaftlichen Kooperatioen mit Russland "unsere PS" auf die Strae zu bringen - und das jetzt eben ohne das wirtschaftspolitisch motivierte Veto der Amerikaner beachten zu müssen!

Vor der nun offenbar erlangten "staatlichen Volljährigkeit" Deutschlands sollte der Autor weniger Ängste schüren, als vielmehr unsere Freiheit betonen, nun endlich die Fesseln des US-Imperiums abstreifen zu können! Wir sollten uns freuen, dass nach der Freiheit des Ostens durch Gorbatschow nun auch der Westen die Chance bekommt, nach zu ziehen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
shotaro_kaneda 22.01.2017, 21:11
36.

Irgendwas stimmt mit unseren Medien nicht. Wird auf deutschem Boden ein Terroranschlag begangen, in dessen Folge Menschen sterben und im Nachhinein ein Staatsversagen sondergleichen festgestellt wird, sollen wir ruhig bleiben und in Ruhe unseren Glühwein schlürfen. Wird in den USA ein Präsident gewählt, der zuerst auf seine Landsleute schaut, dann drehen die Medien in Deutschland durch und setzen die Bevölkerung in Panik, als würde der Russe schon mit der gezogenen Kalaschnikow in der Tür stehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
_alexander_ 22.01.2017, 21:11
37. Diese ganze Schwarzmalerei, von...

wegen alles ginge nun aufgrund von Trump und/oder Putin nieder, ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Aber so manch einer hätte lieber die Clinton an der Macht gesehen, die kein Geheimnis daraus machte, Russland offenkundig "präventiv" angreifen zu wollen. Dass ein Konflikt mit Russland nicht nur das Ende der "alten Bundesrepublik" bedeutet hätte, scheint für manch einen genauso wenig nachvollziehbar zu sein. Die Frage, die noch bleibt, lautet, ob Trump sich, genauso wie sein Vorgänger Obama, erlauben wird, seine "Freunde" auf dem ganzen Globus auszuspionieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
allessuper 22.01.2017, 21:12
38. genau so sehe ich das auch.

Zitat von giostamm11
es gibt deren 4 auf diesem Kontinent und Deutschland ist EINE von diesen auch wenn es immer despektierlich den andern drei zu verstehen gibt dass es doch trotzdem besser sei. Fakt ist....es gibt 4 G7 Länder auf diesem Kontinent. Arbeiten diese zusammen sind sie stark. Macht man Alleingänge dann wirds nichts. Das soll Ansporn geben sich zu einigen. Selbst ohne England. Die drei Länder Deutschland Frankreich und Italien haben schon zusammen 50% des BIP der USA.....ob Helikopter aus Italien, Autos aus Deutschland oder Züge aus Frankreich. Der grösste Fehler wäre eigene Alleingänge zu planen. Dazu sind alle zu klein. Auch Deutschland
es wird Zeit, dass sich Deutschland erwachsen benimmt und lernt, seinen Platz einzunehmen. Mach Dich nicht so groß, so klein bist Du nicht. Mach Dich nicht so klein, so groß bist Du nicht. Dieser Lehrsatz aus der provokativen Therapie passt gut zu uns als Land. Wir haben und gegenüber den Amerikanern immer klein gemacht, sie für unsere Freunde gehalten, sie bewundert, wie man einen großen Bruder bewundert und hofft, etwas von seinem Glanz möge auch auf uns abstrahlen. Der goße Bruder hat sich schön lustig gemacht wenn ihm danach war und ansonsten auch gern unser Sparschwein geplündert. Es wird Zeit, dass wir uns mit den Ländern auf Augenhöhe verständigen, die unsere Nachbarn sind, und zwar in Europa. Wir reden hier von Europa, nicht von einer durchökonomisierten EU voller Technokraten. Das Zeitalter der Technokraten dürfte vorbei sein, das der sich pragmatisch gebenden Neoliberalen, gern auch SPDler ist auch vorbei. Es wird an der Zeit, dass wir uns besinnen, wer Europa alles ausmacht, welche Werte und welche Geschichte wir teilen. Denn da ist unsere Größe und aus der können wir für die Zukunft schöpfen. Wieso gibt es kein europäisches Google? Kein europäisches facebook? usw. das hätte mehr Klasse und wir würden wieder Eigen-Macht spüren anstatt schlechte Klone und Imitate zu sein. Was haben uns bitte Agro-Multis, Pharma-Unternehmen, Coca Cola und Mc Donald usw. gebracht? Krankheiten in jedem Fall. Was noch? Jetzt wird es an der Zeit, dass wir wieder denken. Da waren wir ja immer stark drin. Sämtliche Grundlagen der Mathematik, Physik, Literatur, Philosophie, Chemie, Biologie stammen aus Europa. Sämtliche Märchenmotive, die Hollywood sich nicht zu schade war in großem Stil "auszuleihen". Die Liste ist lang, wir sollten sie gelegentlich mal wieder anschauen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
produster 22.01.2017, 21:13
39. Au weia...

Genau so habe ich mir das vorgestellt. Trump ist ein Glücksfall für die Nebelwerfer aus Politik und Medien. Läuft in Zukunft irgendetwas schief: der Donald ist schuld. Das Ende der Bundesrepublik, wir ich sie kenne, wurde vor geraumer Zeit von Leuten eingeläutet, die meinen, dass diese alte Bundesrepublik auf den Müllhaufen der Geschichte gehört ("Deutschland wird sich ändern. Ich freue mich darauf".) Ich teile diese Freude nicht, und ich bin auch nicht der Meinung, dass das irgendetwas mit Trump zu tun hätte. Ja, es schlägt die Stunde der Vereinfacher, die simple Lösungen bevorzugen. Denn das Böse braucht ja immer einen Namen. Al Kaida, El Nino, Thilo Sarrazin. Nun eben Donald Trump. Au weia...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 24