Forum: Politik
Ende der Jamaika-Sondierungen: Die Nacht der Entscheidung
DPA

Eine Jamaikakoalition wird es nicht geben. Nach dem Abbruch der Gespräche durch FDP-Chef Lindner beginnen die gegenseitigen Schuldzuweisungen. Wird nun das Ende der Ära Merkel eingeläutet?

Seite 20 von 25
Mardor 20.11.2017, 10:04
190. !!! ?

Zitat von rösti
Lindner spielt ein falsches Spiel... Er machte das nicht für Deutschland, sondern nur für seine Macht! Die FDP will sich rechts von der CDU aufstellen um Stimmen von der AfD ab zu graben! Das Kapital möchte die FDP alleine mit der CDU an der Macht haben.... mit der jetzigen Politik weit rechts hofft Sie auf 14% zu kommen ! Dann hätten Sie den Einflussm den sie bräuchten um Politik für die Reichen zu machen! Der Normale Mittelstand und Bürger spielt bei der FDP nur eine kleine Rolle!!!! Was heisst unsägliche Weltverbesserer, ich finde Weltverbesserer gut, besser als Umweltvernichter, um die Reichen noch Reicher zu machen. CSU nicht wert erwänt zu werden, wer Eigen -intressen (Machterhalt Seehofer ), dem Intresse von Deutschland voran stellt hat nichts in Berlin zu suchen!
Kennen Sie auch noch andere Satzzeichen? Merke: Die Qualität einer Aussage bemisst sich nicht an der Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen...

Beitrag melden
kumi-ori 20.11.2017, 10:05
191.

Zitat von flux71
... Soll die ehemalig stolze CDU bei einer Neuwahl an die 25% herankommen?
Ein Problem, mit dem die SPD schon länger kämpft.

Beitrag melden
kraus.roland 20.11.2017, 10:05
192. Hochachtung für Herrn Lindner..

..und die FDP. Bedauern für die Grünen, denen dieser Schritt aus ihrer Substanz heraus wohl angestanden hätte. Der sehr unordentliche 'Rest' muss sich sagen lassen, dass zu einem echten Neuanfang erstmal eine selbstkritische Bilanz der vergangenen Legislatur gehört und leider tunlichst vermieden wurde. Denn die CSU hat für ihre grottenschlechte Ministerarbeit Haue verdient und die CDU entleert sich 'unter' Merkel weiterhin ihrer politischen Substanz. Und die Kanzlerin? Ach ja - da ist wohl nicht genug um wiklich zu führen und zu federieren. Ich muss mir an dieser Stelle eine diffuse Sehnsucht nach alten Zeiten eingestehen: Schmidt, aber mit einer SPD im Rücken, die kapiert hat, dass dort Niemand ein Messer zücken darf!

Beitrag melden
vonschnitzler 20.11.2017, 10:05
193. Was hat Lindner eigentlich erwartet?

Ich könnte seine Äußerungen ja halbwegs verstehen - wenn sie vor einem Monat gekommen wären. Bei den Voraussetzungen mussten schmerzhafte Kompromisse in Kauf genommen werden, anders wäre es nicht möglich gewesen. Jetzt den Schwanz einzuziehen während es sogar CSU und Grüne geschafft haben sich anzunähern sieht sehr danach aus, dass sie das Scheitern geplant haben aber eigentlich gehofft haben, dass es CSU und Grüne sich zerfleischen und sie als die 'Guten' da stehen. So empfiehlt Herr Lindner Schwarz-Grün, denn die SPD will ja nicht gestalten sondern sich nur zurücklehnen und meckern. Sollte es zu Neuwahlen kommen werde ich Erst- und Zweitstimme dann auch genau so verteilen...

Beitrag melden
schwaebischehausfrau 20.11.2017, 10:05
194. @Geschädigter5: Entweder - oder!

Zitat von geschädigter5
Wollte genauso weiter machen, wie vor der letzten Wahl. Sie hat nichts dazu gelernt. Wenn es keine Steuerentlastung für die Reichen gibt, will sie auch nicht mit regieren. Nichts anderes ist die Abschaffung des Solis. Soziales Verhalten ist ihr ein Greuel. Hoffentlich erkennen das jetzt auch die Wähler.
Entweder für Sie ist jeder, der Steuern zahlt, ein "Reicher" Oder Sie haben unser Steuerrecht nicht verstanden. Den Soli zahlt JEDER, der Steuern zahlt und daher wird auch JEDER, der Steuern zahlt, bei seiner Abschaffung entlastet. Noch absurder wird's, wenn Leute die ganze Zeit behaupten , die "Reichen" würden eh keine Steuern zahlen - und dann Steuersenkungen ablehnen, weil davon ja primär die "Reichen" profitieren würden als Hauptzahler des Soli. Also wie jetzt - zahlen die Reichen denn nun Steuern oder nicht?
In diesem Fall hat die FDP ja sogar noch vorgeschlagen, zuerst NUR niedrigere Einkommen vom Soli zu entlasten und die Soli-Abschaffung erst in den Folgejahren dann auch für höhere Einkommen durchzuführen.
Davon abgesehen ist eine Abschaffung des Soli eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit: Schon bei seiner Einführung wurde den Bürgern versprochen, dass er nur "zeitlich begrenzt" erhoben wird und zweckgebunden sein soll, um die Kosten der Wiedervereinigung zu bewältigen. Und schon Mitte der 90iger wurde vom damaligen Kanzler Kohl seine Abschaffung für spätestens 1999 versprochen.

Beitrag melden
social_d 20.11.2017, 10:10
195.

Zitat von Khal Drogo
Jede Partei, die eine Basis für eine gemeinsame Arbeit mit den Grünen findet, ist grundsätzlich NICHT wählbar!
Und warum nicht? Haben Sie auch eine Erklärung für Ihre steile These?

Beitrag melden
sischwiesisch 20.11.2017, 10:10
196. Sollte es Neuwahlen geben,...

..., hoffe ich auf 4,99 % für die FDP.
Diese Partei ist degeneriert zu einer neoliberalen Juristenpartei.
Was ist denn für diese Partei die Alternative zu Jamaika ?
Auf diese Frage hätte ich mal eine direkte Antwort ohne pseudointellektuellem Geschwurbel !
Was ist die Alternative für die FDP anstelle eine großen Koalition oder Jamaika ?
In letzterer hätte diese Partei mal wieder innerlich wachsen können anstatt in der ewig gleichen Leier zu verharren.

Beitrag melden
herbert.huber 20.11.2017, 10:12
197. Lindner als Dozent?

Zitat von susie.soho
Auf den ersten Blick mag Lindner reüssieren, auf den zweiten kann man sehen: Der Mann hat keine Nerven. Deshalb wird er in der realen Politik auch scheitern...Er wäre als Dozent in einer Uni besser aufgehoben.
Lindner als Dozent als Dozent an einer Uni? Mag sein, aber nur an einer Privatuniversität mit hohen Studiengebühren, sonst könnte dort ja jeder mit entsprechenden intellektuellen Fähigkeiten studieren, das wäre in Lindners Augen wohl unzumutbar.

Beitrag melden
SWK 20.11.2017, 10:15
198. Schwafel, schwafel, "auf-die-Inhalte-kommt-es-an", schwafel,...

und wenn es das tatsächlich einmal tut, weil nämlich sachlich vereinbare Inhalte offensichtlich in viel zu geringer Zahl vorhanden sind,und das zu einer ganz bestimmten Sachentscheidung zwingt, ist es auch nicht gut. Wenn dann noch in dieser Situation ein Herr Kellner gestern abend in "Heute" nach 5 Wochen ziel- und endlosem Herumgerede erklärt, jetzt gäbe es aber "Gesprächsbedarf", man müsse über dies und das noch reden und über jenes und folgendes noch "intensiv ringen" ist offensichtlich, dass eine "tragfähige Grundlage" der Veranstaltung, die Herr Kellner völlig zu recht immer wieder eingefordert hat, eben nicht vorliegt und auch nicht gefunden werden kann - eben weil man sein Schwerpunkt auf endlose Herumreden anstatt auf das Machen solcher Nägel mit Köpfen gesetzt hat, die das Land (!) braucht. Solche Veranstaltungen müssen konsequent beendet werden, um in der Sache weiter zu kommen. Da Herr Kubicki solche Situationen berufsbedingt zu Genüge kennen wird, hat man endlich einmal eine zielführende Entscheidung getroffen.

Beitrag melden
von Hinnen 20.11.2017, 10:15
199. Alles nicht gut für das Land und die Bevölkerung.

"Unvereinbares kann man nicht vereinbaren". Das stand hier so bereits Anfang Oktober, als die abgewählte Frau Merkel mit ihrem üblichen Gequatsche begann. Bei der die endloses Suada das Ziel, nicht die Problemlösung. "Hauptsache, ich schallere, dann fühle ich mich wichtig."

Wie hätte das Adenauer gemacht? Er hätte die von ihm ausgewählten Parteien einzeln in sein Büro gebeten, denen gesagt, was er sich vorstellt und sich dann angehört, inwieweit die sich seiner Führung anschliessen würden. Max. 3 Gespräche, um es nicht zerläppern zu lassen.

Was machte Frau Merkel in ihrer Technik des alles Zerquatschens und nicht zu Potte Kommens? Sie lässt 1 1/2 Monate ohne jedes Ergebnis "sondieren", um herauszufinden, wohin der Hase läuft, um sich dann als Igel blitzschnell an die Spitze zu setzen. Das ist ihr "Führungs"stil.

Sie hat dabei nur nicht gemerkt, dass die Umvolkungsparteien CDU und Grüne (und SPD) vom Bürger abgewählt wurde und Ihre Mätzchen nicht mehr verfangen. Nur noch bei den bezahlten Hofschranzen gilt sie als Politikerin. Bei den Bürgern und den anderen Parteien (auch CSU) ist sie eine politischen Leiche. Sie wurde abgewählt. Wie die SPD, die allerdings daraus die richtigen Schlussfolgerungen gezogen hat. Die Grünen hingegen gerieren sich nun als staatstragende Partei.
An Realitätsverlust kaum noch zu überbieten.

Die Merkel muss jetzt versuchen, mit einer Minderheitenregierung über die Runden zu kommen. Das wird sie in ihrem Alter allerdings nicht mehr nervlich durchstehen, weil sie dann -für sie völlig ungewohnt- die alleinige Verantwortung für ihr Handeln und Scheitern übernehmen müsste.

Beitrag melden
Seite 20 von 25
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!