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Ende des Atomdeals: Trump schadet den Iranern - und hilft dem Regime
AFP PHOTO/HO/KHAMENEI.IR

Donald Trumps Entscheidung gegen den Atomdeal dürfte Irans Wirtschaft treffen. Doch reicht der Schritt aus, um den von ihm erwünschten Regimewechsel herbeizuführen?

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berther 09.05.2018, 13:02
10. Egomanen

So ist es!
Aber wie General von Seeckt schon sagte:
"Die größten Fehler der oberen Führung werden Gott sei Dank durch das natürliche Phlegma der Truppe schon im Keime erstickt."
Es steht also zu hoffen, daß die dümmsten Ausfälle dieses Möchte-Gern-Kaisers durch vernünftigere Stimmen auf untergeordneten, aber verantwortungbewusteren Stellen entschärft werden.

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postit2012 09.05.2018, 13:02
11. Daran glaub ich erst,

Zitat von ntfl
... Und es bleibt auch zu hoffen, dass die Europäer wenigstens einmal einen A..... in der Hose haben und nicht wieder einmal vor den USA einknicken!
wenn Deutschland die Akkreditierung des neuen Botschafters der USA in Berlin verweigert...

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rst2010 09.05.2018, 13:05
12. den iranern

wird es wieder schlechter gehen.
den mullahs natürlich nicht. die sind zum großen teil auch schon so verkommen, wie despoten im rest der welt
aber sie lassen die richtigen leute profitieren. also ist das regime nicht in gefahr.

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markus_wienken 09.05.2018, 13:08
13.

Zitat von Süddeutscher
Wenn das Volk unzufriedener wird, schadet diese FREILICH den Mullahs. Man erinnere sich an die Demonstrationen. Zu behaupten, dies helfe ihnen, ist abwegig. Deren Argumentation folgt doch niemand, auch nicht mehr der einfache Iraner. Trumps neue Wege mögen völlig undiplomatisch sein, möglicherweise aber brechen sie jahrzehntealte Verkrustungen auf - siehe Korea. Im schlimmsten Fall gibt es Krieg. Dann besteht die Chance, diese Schiiten der Macht zu berauben und den Staat zu sekularisieren.
Sehe ich nicht so und auch viele Iraner nicht. Die USA sind vertragsbrüchig geworden, DAS hilft den konservativen und nicht den liberalen Kräften im Iran.
Bei Korea bricht nicht viel auf, Auslöser für die jetzige Entwicklung ist das Testgelände, welches momentan nicht nutzbar ist. Für eine mittel- bis langfristige Prognose ist es viel zu früh.
Und wie Sie auf die Idee kommen, dass sich ein religiöses Land/Bevölkerung (durch Krieg?) säkularisieren läßt wissen sicherlich aus nur Sie, eine völlig weltfremde Vorstellung.

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tomtor 09.05.2018, 13:11
14. Die Überschrift sagt die Wahrheit

Aber vielleicht will das Trump um endlich einen Krieg anzuzetteln gegen ein 80millionen Volk den er nie gewinnen könnte. Wie ein Volk leiden (kann) muss und sich ein Regime zur wehr setzt sieht man ja Nordkorea oder Syrien.

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charlybird 09.05.2018, 13:13
15. Wenn sich in diesem Fall

Europa, Russland und China einig sein würden, könnten sie Schlimmeres verhüten und eine Zwischenlösung finden, bis in Amerika wieder Politikpersonal mit ausreichendem Intellekt vorhanden ist.
Und solange dieser personifizierte Sockenschuss da am Ruder ist, sollte man außenpolitische Gemeinsamkeiten auf das allernötigste beschränken, bevor er weitere Porzellanläden besucht.

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carahyba 09.05.2018, 13:13
16. Na ja?!?

Zitat von panzerknacker 51
... nächste Staat, den "der Westen" ins Chaos stürzen möchte: Afghanisten, Irak, Libyen, Syrien und jetzt iran; who's next?
Ich würde vermuten die EU, indem man den Ukrainekonflikt etwas anheizt.

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joG 09.05.2018, 13:17
17. Schade nur, dass....

...wir so tun, als hätten wir nicht Mitverantwortung dafür.

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Slayen 09.05.2018, 13:17
18. Jedem dass was er verdient

Hat nicht die USA den Wechsel zu den Mullahs erst ermöglicht?
Sind die denn mit nichts zufrieden?

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Atheist_Crusader 09.05.2018, 13:17
19.

Zitat von Pfaffenwinkel
So, so, die USA streben nach Einschätzung Ihres Autors den Sturz des iranischen Regimes an? Das ginge nur mit Gewalt, wie im Irak. Und die Folgen wären genauso katastrophal.
Nicht nur nach Einschätzung des Autors. EIne menge Leute sehen das ganz ähnlich. Hören Sie sich nur mal an, was Bolton und Pompeo zu dem Thema ablassen.
Und nur weil es eine schlechte Idee ist, heißt das noch lange nicht, dass man es nicht versuchen wird. Vor dem Irak-Krieg haben auch viele gewarnt. Es wurden Generäle gefeuert oder sind zurückgetreten die nicht den Hetzern nach dem Mund reden wollen. Und das war unter Bush - für Trump wäre sowas nicht nur akzeptabel, sondern ist sein bevorzugter Modus Operandi.

Es ist also durchaus nicht übertreiben, Krieg zu befürchten. Wahrscheinlich wird selbst Trump nicht dumm genug sein den Iran direkt zu invasieren, aber einen Luftkrieg samt punktuell eingesetzter Spezialeinheiten um die Atomanagen zu zerstören, wird ihm sicher wie ein leichter Sieg vorkommen. Das massive Eskalationspotential wird selbstverständlich ignoriert.

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