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Energiewende: CSU will Solarpark-Betreiber schröpfen
DPA

Um einen Blackout bei der Stromversorgung im Freistaat zu verhindern, macht die CSU vor ihrer Klausurtagung in Wildbad Kreuth Druck. Sie will den gerade für Bayern wichtigen Bau neuer Gaskraftwerke von Solarpark-Betreibern und Windbauern bezahlen lassen.

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Gerdd 31.12.2012, 09:29
20. Das

Nichts geht mehr in Deutschland, ohne dass die Bayern eine Extraweisswurst serviert bekommen?

Und "zeitnah" soll es sein? Damit keiner vorher zuende denken kann, was die sich da wieder herausnehmen wollen?

Nein - wo wir Investitionen brauchen, ist in der Speichertechnologie. Meinetwegen auch in umweltunabhaengigen Stromquellen, sagen wir, Gezeiten- oder Erdwaerme-Kraftwerken, die man auch nach Bedarf zuschalten kann.

Erdwaerme muss man ja nicht unter der historischen Altstadt anzapfen, wo dann unter Umstaaenden Gipsschichten aufquellen und oben alles auseinanderbricht ...

Und Gezeiten - ja, das ginge schon, aber die werden wir nicht am Chiemsee anzapfen koennen. Da braucht's dann wieder die Stromtrassen. In diesem Zusammenhang kann man dann eventuelle Protestbuerger daran erinnern, dass ganz ohne Kabel auch bei ihnen zu Hause der Trafo nicht brummt - sozusagen ...

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jos777 31.12.2012, 09:33
21. Strompreisanstieg - 2012

Zitat von Badischer Revoluzzer
willkürlich. Es gibt Verträge an die sich die Windparkbauer und die Solarparkbauer halten. Das gleiche erwartet man natürlich auch von der Politik. Sollte man zumindest meinen.
Das ist genau 10 Jahre zu spät. Hätte man bereits 2002 die Kostenverursacher der Strompreiserhöhung (= EEG-Profiteure) auch an den Kosten für die Versorgungssicherheit beteiligt, dann wäre der Strompreis nicht so angestiegen.

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Mannheimer011 31.12.2012, 09:35
22. Macht Sinn!

Auch wenn es viele Leute nicht verstehen wollen: Es würde durchaus Sinn machen, wenn ALLE Energieerzeuger zu mehr Versorgungssicherheit verpflichtet werden müssen.
Solar- und Windstromerzeuger picken sich bei entsprechendem Wetter die Rosinen raus und haben durch die Einspeisevergütung kaum unternehmerisches Risiko.
Umgekehrt übernehmen sie keine Garantien, dass sie einen gewissen Lastbedarf decken können und verlassen sich auf andere Anbieter.
Bei wenigen Anlagen war das noch zu tolerieren. Mittlerweile zeigt sich hier ein schweres Versäumnis bei der Gestaltung der Energiewende.
Es würde Sinn machen, wenn zumindest große Einspeiser anhand von Wetterdaten eine Prognose abgeben müssten. Werden die Leistungen nicht erbracht, müssen Ausgleichszahlungen her. Umgekehrt könnten Vergütungen verrechnet werden, wenn die Prognose übertroffen wird.
Dies wäre fair gegenüber konventionellen Energieerzeugern.

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schlob 31.12.2012, 09:43
23. zum scheitern verurteilt

das ist nackte verzweiflung-
zu retten war diese blödsinnige energiewende nie-
von anfang an zum scheitern verurteilt.

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pom_muc 31.12.2012, 09:46
24.

Zitat von Badischer Revoluzzer
willkürlich. Es gibt Verträge an die sich die Windparkbauer und die Solarparkbauer halten. Das gleiche erwartet man natürlich auch von der Politik. Sollte man zumindest meinen.
Gesetze werden laufend angepasst.

Es sollte klar sein dass die Nachfrager gleichmäßig gelieferten Strom wollen und die Erzeuger die eine Betriebserlaubnis bekommen wollen dafür zu sorgen haben Schwankungen auszugleichen.

Es käme ja auch keiner auf die Idee einem Wasserversorger der nur liefert wenn es regnet eine Betriebserlaubnis zu geben.

Es war typisch grüner Irrsinn den Wettbewerbern die Ausgleichskosten aufzubürden. Mich wundert immer dass niemand aus dem EE-Lager die Speicher- und Verteilungskonzepte die Trittin ja parallel zu seinen 1998 erstellten AKW-Abschaltplänen erstellt haben müsste vorlegen kann.

Wie sollte es funktionieren dass immer mehr schrumpfende konventionelle Erzeuger die immer größer werdenden Ausgleichsaufwände tragen?

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Barath 31.12.2012, 09:49
25. ...

Zitat von Gerdd
Nichts geht mehr in Deutschland, ohne dass die Bayern eine Extraweisswurst serviert bekommen? Und "zeitnah" soll es sein? Damit keiner vorher zuende denken kann, was die sich da wieder herausnehmen wollen? Nein - wo wir Investitionen brauchen, ist in der Speichertechnologie. Meinetwegen auch in umweltunabhaengigen Stromquellen, sagen wir, Gezeiten- oder Erdwaerme-Kraftwerken, die man auch nach Bedarf zuschalten kann. Erdwaerme muss man ja nicht unter der historischen Altstadt anzapfen, wo dann unter Umstaaenden Gipsschichten aufquellen und oben alles auseinanderbricht ... Und Gezeiten - ja, das ginge schon, aber die werden wir nicht am Chiemsee anzapfen koennen. Da braucht's dann wieder die Stromtrassen. In diesem Zusammenhang kann man dann eventuelle Protestbuerger daran erinnern, dass ganz ohne Kabel auch bei ihnen zu Hause der Trafo nicht brummt - sozusagen ...
Kann mir jemand technisch erklären warum man diese Trassen nicht entlang der Autobahnen bauen kann? Mir hat mal jemand gesagt (weiß aber nicht ob das stimmt), dass dies die Elektronik der Autos stören würde. Stimmt das?

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schlob 31.12.2012, 09:51
26.

Zitat von jos777
Das ist genau 10 Jahre zu spät. Hätte man bereits 2002 die Kostenverursacher der Strompreiserhöhung (= EEG-Profiteure) auch an den Kosten für die Versorgungssicherheit beteiligt, dann wäre der Strompreis nicht so angestiegen.
„Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird der Strompreis deutlich schneller als die Inflation steigen.“
...
Günther Oettinger glaubt an Atomkraft-Revival -

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pom_muc 31.12.2012, 09:59
27.

Zitat von brechthold
Über den Länderfinanzausgleich motzen und dann quasi Gleiches initiieren. Natürlich nicht über die Steuer, die bayrische Landesregierung will ja gut aussehen.
Eigentlich ist es so dass die Norddeutschen über Gesetze vorhandene Energieerzeugung im Süden abschalten lassen weil dort zukünftig norddeutscher Windstrom verkauft werden soll.

Und die CSU verlangt dass diese Lieferanten wenigstens eine gleichmäßige Versorgung gewährleisten sollen.

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spirit69 31.12.2012, 10:04
28. ...

Zitat von Roßtäuscher
die auch noch wankelmütig ist, plus einem Ministerpräsidenten Seehofer mit ähnlichen Symptomen, bescheren den Verbrauchern und der Industrie mit dem unüberlegten sofortigen Atomausstieg einen Versorgungsengpass, Preissteigerungen, die die Verbraucher mit Sicherheit nicht ungestraft hinnehmen werden. .....
Also ein Ausstieg bis 2022 ist "sofortig". Wenn sie das schon als spontan und schnell empfinden, dann können Sie eigendlich nur ein Beamter sein.

Fakt ist, das der Atomausstieg von Rot/grün beschlossen wr, aber man auf Versorger Seite auf Zeit gespielt hat, weil man sich sicher war, dass Schwarz/Gelb das wieder rückgängig macht. Dummerweise kam dann Fukushima und unsere liebe Frau Merkel hat ihr Fähnchen wieder in den Wind gehängt. Und nun ist das Gejammer bei den Versorgern gross, weil man ein paar Jahre schlicht vergeudet hat.

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heiden98 31.12.2012, 10:09
29. Echt witzig

Zitat von Artikel
"Würden die Kosten dagegen über eine weitere Umlage finanziert, >>müssten am Ende wieder die Stromkunden die Rechnung zahlen<<".
Am Ende zahlen die Stromkunden IMMER die Rechnung, einschliesslich aller Gewinne, Verluste (!), Ruecklagen, Dividenden, Steuern, etc, egal wieviele Runden das Geld durch die von Konzernen und Regierenden vorgeschriebenen Prozesse nimmt.

Einfluss auf den Endpreis hat hoechstens, wieviel die uerspruengliche Generierung gekostet hat (Danke, Gruene, fuer den Apothekenzwang!) und die Wege des Geldes, weil es unterwegs viele klebrige Haede gibt.

Adding insult to injury: irgendwann, wenn der End-Bezahler mit viel Aufwand deutlich weniger verbraucht, kommt der uebliche Nachschlag "Wir muessen die Preise erhoehen, weil die Umsaetze stark zurueckgegangen sind und die Bereitstellungskosten nicht mehr decken", siehe Wasser/Abwasser.

In diesem Sinne: a guats Neues ...

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