Forum: Politik
Engels-Affäre: Schulz schickte seinen Vertrauten persönlich auf Dauerdienstreise
Hans Christian Plambeck/ laif

Martin Schulz kümmerte sich in Brüssel nach SPIEGEL-Informationen persönlich um die Versorgung seines Vertrauten Markus Engels. Anders als die SPD glauben machen will, ist das Arrangement keineswegs üblich im EU-Parlament.

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Gerd@Bundestag.de 17.02.2017, 13:12
100. Sowieso nicht

Zitat von moe.dahool
Mehr ist das nicht. Liefert Trump nichts zu schreiben, muss Schulz herhalten. Sein Verhalten mag nicht den Regeln innerhalb der EU Administration sein, von Rechtsbruch habe ich nichts lesen können. Ach ja, ich bin kein Schulz-Fan!
vom Rechtsbruch schreiben die Herren ja auch nichts. Die beiden Herren halten es ja auch lieber mit der Vermutung:
"Der Fall Engels ist nicht der einzige Fall, in dem Schulz sich möglicherweise regelwidrig für enge Mitarbeiter einsetzte. "

....möglicherweise regelwidrig für enge Mitarbeiter einsetzte"...
Daraus wird dann eben ein Empörungsartikel geklöppelt. Und dafür bekommt man als Redakteur dann Geld

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Mindbender 17.02.2017, 13:13
101.

Zitat von Grummelchen321
sollte es auch anders sein.Egal von welcher Partei.Es haben alle Leichen im Keller.Auch Herr Schulz,der vermeintliche Heilsbringer der SPD kungelt und klüngelt mit Posten.
Hast du da Informationen die mir und der Presse fehlen?

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itajuba 17.02.2017, 13:13
102.

Komische Argumentation: Wenn andere Kandidaten oder andere Parteien auch nicht stubenrein sind, darf man das von "unserem" Kandidaten auch nicht verlangen. Sucht dann doch einen stubenreinen aus und zeigt, dass er besser ist als die andern, oder wählt man nicht die besten Leute sondern die weniger schlechten?

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Niederbayer 17.02.2017, 13:18
103.

Zitat von mailo
Was da dann falsch läuft sind die Regeln, nicht die Inanspruchnahme. Es gibt vergleichbare Dinge bei der Lohnsteuer die auch von Max Mustermann und Co genutzt werden können.
"Schulz' Entscheidungen seien in großen Teilen "nicht vereinbar mit den Personalvorschriften" der EU, schrieben die Beamten."

So einfach ist es eben nicht. Schulz hat sich anscheinend nicht an die Personalvorschriften gehalten. Insofern sind nicht die Regeln das Problem, sondern Herr Schulz, der sich nicht daran gehalten hat.

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Gerd@Bundestag.de 17.02.2017, 13:18
104. Einschlägige Tatbestände?

Zitat von Nur ein Blog
Immer die gleiche Leier, hat nicht für sich, hat nur für seinen Mitarbeiter. Einschlägige Tatbestände sind meist so formuliert: wer ....
wovon fabulieren Sie da?
Einen Mitarbeiter zu entsenden ist ein Tatbestand.
Wo leben Sie denn?

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dr.m. 17.02.2017, 13:19
105. Schneeflöckchen

Im Forum spielen sich jetzt aber Musterbeispiele von doppelter Moral ab oder opportunistischer Gesinnung. Aber es sind ja auch nur Schneeflöckchen verglichen mit Target 2.

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Gerd@Bundestag.de 17.02.2017, 13:20
106. Nee

Zitat von Nur ein Blog
So weit uns allen bekannt, sind die beiden Journalisten nicht aus Steuerngelder besoldet, sind bei keiner öffentlich-rechtlichen Institution in einem öffentlich-rechtlichen Verhältnis angestellt - kein Vergleich möglich.
aber ihnen stehen genau, wie einem Behördenmitarbeiter Tagessätze zu. Oder etwa nicht?

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touri 17.02.2017, 13:21
107.

Zitat von felidae1970
über Frau Merkel werden solche Dinge nie berichtet. Das ist wieder mal eine üble Beeinflussung und Diffamierung durch die Medien, fängt diesmal früher an als sonst. Wahrscheinlich, weil die CDU recht dünnhäutig auf die Nominierung von Schulz reagiert hat.
Das stimmt definitiv nicht. Erst heute war z.B. ein Artikel im Spiegel der sich relativ kritisch mit Frau Merkels Rolle im NSA Skandal auseinandergesetzt hat. Die Wahrheit ist schlich unt ergreifend, dass an Frau Merkel nie etwas haften bleibt, weil es die Leute größtenteils nach 4 Wochen wieder vergessen haben.

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maniacmike 17.02.2017, 13:24
108. Erschreckend..

wie manche SPON Beiträge das Thema "Begünstigung" bagatellisieren. Ich möchte mal sehen was hier an Kommentaren abgehen würde, wenn einer von der FDP seinem Mitarbeiter die Taschen voll gemacht hätte. Leute, es geht hier nicht um Mitarbeiterentwicklung oder Bonbons sondern um Verschwendung von Steuergeldern und Begünstigung - und das von einem, der ständig die Verteilungs- und Gerechtigkeitsdebatte anfeuert. Unsere Politiker werden nicht von einer Firma bezahlt (die m.E. mit ihren Mitteln machen kann was sie will) sondern von unseren Steuern. Wenn Schulz schon den Umverteilungs-Martin geben will, dann sollte er wenigstens glaubwürdig sein und sich und seinen Buddies in 23 Jahren EU Zugehörigkeit nicht jeden möglichen Schluck aus der Steuerzahler-Pulle genehmigen.

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kael 17.02.2017, 13:26
109. Argumente statt Schmutzwäsche

Es ist leider ebenso verbreitet wie billig, Polit-Leichen zu exhumieren und gegen jemanden zu verwenden. Das meine ich überparteilich.
Dass viele Spitzenpolitiker "Schwachstellen" in ihren Lebensläufen haben, ist längst hinlänglich bekannt. Darauf aber Wahlkämpfe aufbauen zu wollen, zeugt von einer gewissen Argumentaltionsleere.
Das gilt hüben wie drüben. Die Wähler erwarten von den Parteien keine öffentliche Schmutzwäsche sondern politische Prgramme. Aber das wird wohl immer nur ein Wunschtraum beiben. Trump lässt grüßen.

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