Forum: Politik
Engels-Affäre: Schulz schickte seinen Vertrauten persönlich auf Dauerdienstreise
Hans Christian Plambeck/ laif

Martin Schulz kümmerte sich in Brüssel nach SPIEGEL-Informationen persönlich um die Versorgung seines Vertrauten Markus Engels. Anders als die SPD glauben machen will, ist das Arrangement keineswegs üblich im EU-Parlament.

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torstenschäfer 17.02.2017, 12:45
60. Der Spiegel hätte auch bei Jesus noch was gefunden

Schon die Tempelreinigung hätte ihn vermutlich aus Sicht des Spiegel als unwählbar erscheinen lassen. Im Ernst: ist ja gut, wenn Journalisten kritisch sind und prüfen, aber hier steht doch über all dem das ungeschriebene Motto, irgendwie Dreck zu finden, mit dem man werfen kann. Jeder Politiker, ach was: jeder Mensch in einer Führungsposition versucht doch, seine eigenen Leute in bessere Positionen zu bringen. In diesem Fall ist doch die einzige substanzielle Kritik, dass der junge Mitarbeiter womöglich sein Gehalt nicht richtig versteuert hat. Erstens ist selbst das nicht eindeutig, und zweitens: ey, habt ihr nicht mehr zu bieten als das? So treibt der Spiegel dem Schulz neue Fans geradezu in die Arme.

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Gerd@Bundestag.de 17.02.2017, 12:46
61. Klar!

Zitat von felidae1970
über Frau Merkel werden solche Dinge nie berichtet. Das ist wieder mal eine üble Beeinflussung und Diffamierung durch die Medien, fängt diesmal früher an als sonst. Wahrscheinlich, weil die CDU recht dünnhäutig auf die Nominierung von Schulz reagiert hat.
oder meinen Sie, dass die Unterlagen nicht aus dem Unions Schulzpapier stammen?
In der Sache lächerlich, aber immer für hohle Empörung gut!

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cherimojah 17.02.2017, 12:46
62. Der Artikel erscheint wenig belastbar

Bitte in Zukunft bessere Arbeit leisten. Martin Schulz hat offiziell einen Antrag gestellt. Damit hat er alles richtig gemacht, denn über den Antrag entschieden wurde an höherer Stelle. Es ist zudem lobenswert, wenn sich ein Vorgesetzter um seine Mitarbeiter persönlich kümmert.

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stonecold 17.02.2017, 12:47
63.

Zitat von biesi61
dass sich um seine Mitarbeiter kümmert. Ist zwar leider nicht weit verbreitet aber die besten Chefs machen das genau so! Darauf eine Negativkampagne aufbauen zu wollen, ist nicht besonders clever.
Das mag prinzipiell für den Chef sprechen. Nicht für ihn spricht allerdings, dass er in einem öffentlichen Amt seine Macht dazu nutzt, allem Anschein nach halbseidene Arrangements durchzudrücken. Dauerdienstreisen, um zusätzliche Gelder abzugreifen, sind moralisch nicht wirklich einwandfrei.

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Jimbofeider 1 17.02.2017, 12:47
64. Lichtgestalt

Das hat ja nicht so lang gedauert und die vermeintliche Lichtgestalt Schulz entpuppt sich al ganz "normaler" Politiker. Na,ja wichtiger scheint mir zusein konkret zu erfahren, wie steht er konkret zur Agenda 2010, was will er gegen prekäre Arbeitsverhältnisse tun, was ist mit der Zeitarbeit, fällt ihm dazu nichts ein als ein bisschen Kosmetik dann hat sich das mit dem kanzler sowie so erledigt!

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jh2015 17.02.2017, 12:47
65. Hintergrund der SPON Redakteure

Herr Reiermann kommt also vom Fokus bzw. der Welt am Sonntag ... Dann moechte ich meine Anfrage an diese noch etwas deutlicher formulieren: Zeigen Sie itte auf , wieviel Zulagen die EU Parlamentarier aller Parteien erhalten einschliesslich Reise -und Lobbyzulagen . Dann kann man DIESEN Vorgang einordnen. Bitte klaeren Sie dann auch gleich mit , welche dieser " Zulagen" rechtmaessig sind und welche nicht.

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von111derletzte 17.02.2017, 12:47
66. Weiterso,

wenn die CDU/CSU und der Spiegel den Herrn Schulz madig machen, könnte er genau der Richtige sein.

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Flotto 17.02.2017, 12:48
67. Entzauberung beginnt

Wie verzweifelt muss die SPD sein, dass Ihre Mitglieder Herrn Schulz so kritiklos zum Politheiland hochstilisierten.
Die Fakten: Schulz hat als langjähriger Präsident des EU-Parlaments ausser machtbewusster Selbstentfaltung nicht viel vorzuweisen. Erst als es ihm nicht gelungen war, das Reglement dahingehend umzudeuten, dass er für eine weitere Amtszeit dort bleiben konnte, fiel seine Entscheidung, die Fortsetzung der Karriere als SPD Hoffnungsträger anzutreten - Deutschland als zweite Wahl. Und nun scheint sich herauszustellen, dass auch er nur ein ganz durchschnittlicher Mensch/Politiker ist - wenn auch mit wirkungsvoller aber oberflächlicher Rhetorik gesegnet. Das wird für die Kanzlerschaft wohl nicht ganz reichen.

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Nur ein Blog 17.02.2017, 12:48
68.

Zitat von brotfresser
sondern für eine Mitarbeiter gehandelt. Im Rahmen des gesetzlich erlaubten. Aber wie ich früher schrie: vielleicht veröffentlichenmal die beiden Journalisten ihre Spesenabrechnungen als Vergleich.
Immer die gleiche Leier, hat nicht für sich, hat nur für seinen Mitarbeiter.

Einschlägige Tatbestände sind meist so formuliert: wer um sich oder einen anderen zu bereichern .. das und das tut, unterlässt oder duldet etc.
Das ist schlicht zu trivial, um ernst genommen zu werden.

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rechtsanwalthh 17.02.2017, 12:48
69. Schulz als Führungsperson

Ich erwarte von Führungspersonen, dass sie sich nicht auf Üblichkeiten berufen, sondern im Interesse der von Ihnen vertretenen Wähler derartige Löcher stopfen und mit gutem Beispiel voran gehen. Schuld ist halt einer wie alle anderen: Gegenseitig Vorteile zuschanzen im Parteifilz. Ekelhaft!

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