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Enthüllungen über Chefberater: Trumps geheime Russland-Connection
REUTERS

Donald Trump hat ein Faible für Wladimir Putin. Nun kommt heraus: Sein Wahlkampfchef soll Millionen Dollar von prorussischen Kräften erhalten haben. Die dubiose Nähe zu Moskau wird zum Problem.

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g_bec 16.08.2016, 15:40
100. Tja nun.

Zitat von nixkapital
"Hetzen" ist vielleicht etwas übertrieben, aber fällt Ihnen nicht auf, wie negativ über Russland (aka Putin) berichtet wird? Der Großteil der Medien hat doch mittlerweile den gebotenen Abstand zu dem Thema verloren. Da kann schon einmal der Eindruck aufkommen, die hiesige Bevölkerung soll auf eine mögliche Auseinandersetzung eingeschworen werden. Und wenn ich mich erinnere, mit welchen Mitteln der letzte Irakkrieg herbei argumentiert wurde, habe ich kein Vertrauen mehr in die "Unschuld" des Westens.
Was sollte such positiv über Putins Reich berichtet werden? Dass da drei neue Divisionen an der Grenze zur Ukraine aufgestellt werden? Oder das die Finanzierung des Staatshaushaltes wegen der niedrigen Ölpreise kritisch ist? Oder die Leichtathleten dieses Jahr bei Olympia nicht ganz so toll sind?

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global player 16.08.2016, 15:40
101. Strafe muss sein

Zitat von ackergold
Trump wird den Russen bald Alaska zurückverkaufen, weil er das Geld braucht.
Die Alaskaner haben es ja auch nicht besser verdient, in den republikanischen Vorwahlen hat die Mehrheit für Ted Cruz gestimmt.

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maxuli 16.08.2016, 15:46
102.

Zitat von MatthiasPetersbach
Sehen Sie einen Unterschied zwischen diesen "skrupellosen Diktatoren" und den Leuten bei uns, die keine Anstrengung scheuen, uns in nen Krieg mit Russland zu hetzen - mal stellvertretend Frau Merkel und Frau vdLeyen genannt? Ich nicht.
Ich kenne keinen deutschen Politiker, der uns in nen Krieg mit Russland hetzen will. Dies zu behaupten ist schlicht mieseste Hetze!

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Celestine 16.08.2016, 15:47
103.

Zitat von joerg.braenner
Wenn man sich ansieht, an wessen Regierungsstil sich Trump offenbar ein Vorbild nimmt, kann man ja absehen, welche Form von "Regierungsstil" er zu praktizieren gedenkt, sobald er an der Macht ist. Offenbar scheint es aber nach wie vor niemanden groß zu bekümmern, dass bald sämtliche Supermächte der Welt von skrupellosen Diktatoren regiert werden, für die ein Menschenleben weniger als garnichts zählt.
Trump hat sich nicht nur über Putin positiv geäußert, sondern auch über Kim Jong Un und Erdogans Verhalten nach dem Putsch. Er lobte das Tiananmen-Massaker als konsequente Politik seitens der Chinesen.

Wegen seiner sinkenden Umfragewerte greift er nun die Medien scharf an. Er hat mehreren Journalisten und einigen Publikation das Verbot erteilt, von seinen Wahlveranstaltungen zu berichten. Vor Monaten hatte er schon damit gedroht, dass er als Präsident das Gesetz lockern wird, damit es leichter ist, gegen die Presse einen Verleumdungsprozess (libel suit) zu führen. Das würde das Ende der Presse- und Meinungsfreiheit bedeuten.

Die intelligenten, gebildeten Amerikaner machen sich große Sorgen und durchschauen Trump als einen gefährlichen Demagogen.

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darmspiegelgabsschon 16.08.2016, 15:55
104.

Da hatten die ukrainischen Korruptionsermittler aber Glück, dass sie überhaupt etwas gefunden haben.

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taglöhner 16.08.2016, 15:55
105.

Zitat von lupenreinerdemokrat
Der Scherz liegt ganz bei Ihnen. Während des Kalten Krieges war die Bundeswehr auch in keinster Weise dazu geeignet, einen theoretisch stattfindenden Ansturm der sowj. Armee länger als ein paar Stunden aufzuhalten. Der Plan war von Seiten der NATO die atomare "Endlösung" für Deutschland. Was sollte sich daran geändert haben, außer dem Umstand, dass es diesesmal Polen, die baltischen Staaten und vielleicht Rumänien noch mit erwischen würde? Deutschland dient nur als Prügelknabe, dem man (falls es ein danach noch geben sollte) wieder die Kriegsschuld in die Schuhe schieben würde.
Da geht aber gewaltig die Fantasie mit Ihnen durch.

Die ehemalige Flexible Response auf einen konventionellen Angriff des Warschauer Pakts auf Deutschland 1:1 auf einen solchen Russlands auf Osteuropa zu übertragen führte sowohl geographisch als auch von den Kräfteverhältnissen her zu einem ganz anderen Szenario. Sie sah zudem erst in der dritten Eskalationsstufe atomaren Einsatz vor.

Da das Konzept bereits 1991 konsequenterweise aufgegeben wurde, steht die atomare Eskalation als Reaktion auf einen konventionellen Angriff nicht mehr zur Debatte.

Dass Russland ein dem Warschauer Pakt im kalten Krieg vergleichbares konventionelles Drohpotential aufbauen will oder kann, der einseitige atomare Eskalation der NATO rechtfertigen würde, ist angesichts der wirtschaftlichen Rahmendaten sehr unwahrscheinlich.

Wenn hier eine Atombombe hochginge, würde es im Rahmen eines russischen Erstschlags sein, mit den bekannten Konsequenzen für Russland.

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Jasro 16.08.2016, 15:57
106. Und...

Zitat von joerg.braenner
Sollte ein Präsident Trump den NATO-Bündnisfall in Frage stellen, könnte Putin niemand mehr an einem Einmarsch in Europa hindern. Ohne die Schutzmacht USA sind wir hier in Europa der russischen Armee relativ schutzlos ausgeliefert. Wir waren leider allesamt mehr als zwei Jahrzehnte so dumm und naiv, zu glauben, die Russen wären nun unsere Freunde und wir könnten mit diesen friedlich koexistieren. Daher haben wir unsere Armeen reduziert und das militärische Gerät verrotten lassen. Wenn wir nicht schleunigstens europaweit unsere Verteidigungsfähigkeit ausbauen, wird die russische Westgrenze bald an der portugiesischen Atlantikküste liegen. Was man vor Jahren noch als groteske Untergangsphantasie betrachten konnte, ist heute ein realistisches Szenario. Erschreckend, aber leider wahr: Russland will Europa vernichten und ein Präsident Trump wird dabei freudig assistieren.
...warum sollte Russland in Europa einmarschieren? Aus welcher Motivation heraus?

Der Zeit des Kommunismus ist in bekanntlich auch in Russland schon lange vorbei.

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ProDe 16.08.2016, 15:58
107. das Imperium schlägt zurück!

man sieht, den Eliten geht der A... auf Grundeis.
Trump muss mit allen Mittel verhindert werden. Die NY Times ist sicherlich die stärkste Waffe der Eliten im Kampf gegen Trump. Und wie großartig solche "Nachrichten" oder besser "Verdächtigungen oder gar Verunglimpfungen" verbreitet werden - in alle Welt - ist schon ein Meisterstück. Beeindruckend.
Nur - dieses Imperium macht einem Angst.

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maxuli 16.08.2016, 15:59
108.

Zitat von haresu
...glaubte aber er werde sich schon qualifiziert beraten lassen. Nun stellt sich aber die Frage von wem? Aber selbst wenn Trump nicht nur desinteressiert sein sollte sondern wirklich eine Kooperation mit Russland anstreben würde wäre er auf dem Holzweg. Putin will keine Kooperation. Putin will gewinnen und selbst das würde ihm nicht reichen. Es gibt keine gemeinsamen Interessen. Putin hat in Syrien auch überhaupt nichts zu verlieren wie Trump meint. Was soll ihm passieren? Er hat alle Trümpfe in der Hand und selbst wenn ihm der Westen die Krim gibt und die Ukraine als Einflussgebiet würde er Assad wahrscheinlich immer noch nicht fallen lassen sondern sich in aller Ruhe der Destabilisierung der baltischen Staaten zuwenden. An ein Ende kommt er aber nie. Er braucht die außenpolitische Unruhe. Er hat zum Beispiel ja auch nie den Versuch gemacht in der Ostukraine wirklich die Macht zu übernehmen. Dabei könnte man ja scheitern. Auch die baltischen Staaten will er nicht wirklich haben. Selbst in Syrien hat er überhaupt kein Interesse am völligen Verschwinden des IS, denn der ist ja Vorwand für die russische Präsenz und nützlich für eine gelegentliche Anti- Terror- Rhetorik. Putin nimmt einfach überall Geiseln und demütigt den Westen. Das Sterben in Aleppo hat nur genau diesen Zweck.
Ich stimme Ihnen in der Beurteilung Putins völlig zu: er ist ein hoch intelligenter Machtpolitiker, der allerdings innerpolitisch unter Druck steht. Und die stärksten dieser oppositionellen Kräfte in Russland sind sicherlich nicht prowestlich sondern eher knallharte Militaristen. Davor bewahre uns Putin.
Das einzige, was im Verhältnis zu Russland helfen könnte sind klare Verträge auf Augenhöhe. In Bezug auf Syrien: Assad bleibt in einem Teil Syriens der Herrscher unter der Schutzmacht Russlands. Dafür bekommt die Türkei einen anderen Teil unter ihrem Schutz. Und ein dritter Teil geht an die Kurden, die von den USA und der EU gestützt werden. Wobei dies bis zu einer endgültigen Friedenslösung durchaus als auch als dreigeteilte Besatzung zu verstehen ist (siehe Deutschland nach dem 2. Weltkrieg).

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sparrenburger 16.08.2016, 16:00
109.

Zitat von MatthiasPetersbach
Sehen Sie einen Unterschied zwischen diesen "skrupellosen Diktatoren" und den Leuten bei uns, die keine Anstrengung scheuen, uns in nen Krieg mit Russland zu hetzen - mal stellvertretend Frau Merkel und Frau vdLeyen genannt? Ich nicht.
Sie sehen ernsthaft keinen Unterschied zwischen erwiesenermaßenen Mördern und demokratisch legitimierten Politikern die nur nicht ihre Meinung vertreten? Da tendiert man ja dazu Hr. Fleischhauer mit seiner Forderung nach einem Verhltnisstimmrecht zuzustimmen. Aber dann bitte einen moralisch/ethischen Test als Regulativ anstelle von Alter und Beruf als Maßgabe heranzuziehen.

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