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Entlassener "Welt"-Redakteur : AfD-Vize Gauland bedauert Günther Lachmann
DPA

"Die Welt" hat ihren Redakteur Günther Lachmann entlassen, weil der sich der AfD als Berater angedient hatte. Öffentlich gemacht hatte das AfD-Politiker Marcus Pretzell. Dafür rügt ihn nun AfD-Vizechef Gauland.

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Liberalitärer 14.02.2016, 20:02
1. Feinde schaffen

Ist wohl klar, dass wenn Herr Pretzell noch keinen Privatintimus hatte, nun ganz gewiss einen solchen hat, noch dazu jemand mit Insiderwissen - das ist höchst pikant. Noch dazu ekelt er gerade die AfD aus der Fraktion. Nee, so wird das nichts.

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ztsp 14.02.2016, 20:04
2.

Gauland betonte zugleich, dass es sich um eine Auseinandersetzung zwischen Pretzell und Lachmann handele: "Das geht die AfD nichts an."
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Hätte er gerne, der Herr Gauland, aber so einfach ist es nun doch nicht. Schließlich hat Lachmann ja auch keine Home-Storys über Gauland und Meuthen geschrieben, sondern wohlwollend über ihr Wirken in der AfD und zur gleichen Zeit äußerte er sich sehr kritisch über Frau Petry. Es geht also um's Eingemachte in der AfD, um den Kampf um die Führung der Partei und offensichtlich war Lachmann da nützlich für Gauland & Friends...

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spon-facebook-1588682495 14.02.2016, 20:05
3. Wer sich mit Hunden...

... schlafen legt, braucht sich nicht wundern, dass er mit Flöhen aufwacht.
Ich habe mit Herrn Lachmann kein Mitleid.

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doofbacke 14.02.2016, 20:06
4. geschasst?

Lachmann ist also von der AfD geschasst worden? Er ist also Opfer, weil er positive Berichte gegen Bares angeboten hat und es herauskam? Seltsame Denkweise.

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kobmicha 14.02.2016, 20:13
5. .im Westen ..nichts neues.

Und wie weit ist nun die Pegida Parole ; Lügenpresse ,von der Wirklichkeit entfernt?
Eine eidesstattliche Erklärung abgeben und dann von den Beweisen erdrückt werden..So sieht der Journalist in den Augen der Bürger heute aus.
Ganz abgesehen von der positiven Berichterstattung für die Regierunsparteien.
Als vorauseilender Gehorsam.
Aber diese Sache ist nur die Spitze des Eisberges.
Ich bin davon überzeugt

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curiosus_ 14.02.2016, 20:13
6. Nichts neues

"Journalisten seien Teil einer „Polit-Kaste“, seien „Leute, die eigentlich Politik analysieren sollten, selbst jedoch längst Teil des Systems geworden sind. Mit Lob, mit Anerkennung, mit Eitelkeit mit Teilhabe an gewissen Zirkeln und, und, und." - dementsprechend fallen eben die Artikel aus.

Stammt nicht von mir, sondern von Ole von Beust (er war von 2001 bis 2010 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg)

Quelle: Frankfurter Allgemeine

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hapeschmidt2 14.02.2016, 20:15
7. Herr Gott.....

Herr Gott..... Nicht die AfD hat Lachmann gefeuert...... sondern sein Chef, Herr Aust. Und das Beste daran ist.... Herr Aust hat recht.

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Liberalitärer 14.02.2016, 20:16
8. Rächer

Zitat von doofbacke
Lachmann ist also von der AfD geschasst worden? Er ist also Opfer, weil er positive Berichte gegen Bares angeboten hat und es herauskam? Seltsame Denkweise.
Nein, das ist er nicht, aber Herr Gauland betreibt da Schadensbegrenzung indem er das zur Privatsache abzustufen versucht, denn sicher wird Herr Lachmann Rache nehmen (wollen). Man sieht sich halt manchmal mehrmals im Leben.

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bert_baller 14.02.2016, 20:19
9.

"Gauland betonte zugleich, dass es sich um eine Auseinandersetzung zwischen Pretzell und Lachmann handele: "Das geht die AfD nichts an."" Ach? Journalist Lachmann wollte keineswegs über das Liebesleben von Petry und Pretzell berichten, sondern parteiunterstützende Dienste anbieten. Wenn das die AFD nichts angeht, sollte man auch Gaulands Motive mal durchleuchten. Hätte die flankierende Pressemaßnahme geklappt, hätte Gauland kaum etwas dagegen einzuwenden gehabt. "Beruflich vernichtet" hat sich Lachmann selbst, sonst niemand.

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