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Entlassung von Staatssekretär Holm: Richtig - und trotzdem schade
DPA

Zur Entlassung von Ex-Stasi-Mann Holm gab es keine Alternative. Trotzdem ist sie eine schlechte Nachricht: Als Berliner Baustaatssekretär hätte er wichtige Antworten auf die Wohnprobleme der Stadt geben können.

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yossariania 14.01.2017, 18:47
1. Was ich

In dem Artikel nicht so ganz verstanden habe:
War er nun hauptamtlicher Mitarbeiter oder hat er eine hauptqmtliche Mitarbeit nur angestrebt?

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aurifizz 14.01.2017, 18:52
2. schade, schade, schade

hört man vom spiegel autor, dass er gehen muss. Er hat gelogen , war bei der Stasi, und wer weiss was noch.
Er hätte gutes machen können in seinem Amt, so der Autor und so dachte die Stasi auch.
Mehr eigenständiges Denken bitte und nicht nur nachplappern was die Partei sagt.

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colinchapman 14.01.2017, 18:52
3. nur richtig

ein ex-Stasi-Mann ist in einem öffentlichen Amt nicht tragbar, Ende der Debatte. Man stelle sich den Aufschrei vor, ein fachlich meinethalben noch so kompetenter NPD-Mann hätte den Job bekommen. Da spielt es auch keine Rolle, dass der Bursche nur in jungen Jahren und weniger als ein Jahr langt dort mitgewirkt hatte. Verbrannt ist verbrannt, die Stasi und ihre Mitglieder haben ihre Glaubwürdigkeit historisch verwirkt, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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Sharoun 14.01.2017, 18:54
4.

Was genau hat denn dieser zu Wendezeiten gerademal volljährige "Ex-Stasi-Mann" jetzt - also bzw. damals - angestellt?

Welchen VERLUST seine Entlassung für die Berliner Kommunalpolitik darstellen wird, wurde ja bereits erwähnt...

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roflem 14.01.2017, 19:04
5. Völlig richtig

Wer so kurz vor dem Mauerfall nicht merkt was los ist, kann auch keine zukunftsorientierte Wohnungspolitik machen.

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Lebonk 14.01.2017, 19:05
6. ganz bestimmt nicht schade !

Der Stasi - Mann Holm hat gelogen und getrickst . Für jeden Bürger, der auf Rechtsstaatlichkeit vertraut , ist ein Staatssekretär ,der auf der payroll der Stasi stand , untragbar, Viel zu lange hat es gedauert , bis sich Herr Müller entschlossen hat , den Mann zu entsorgen. Und so jemand will in die Fußstapfen von Willy Brandt oder Richard von Weizsäcker treten ! Ein Bürgermeister im Westentaschenformat. Das hat noch nicht mal Berlin verdient.

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witti 14.01.2017, 19:08
7. Warum?

Zitat von colinchapman
ein ex-Stasi-Mann ist in einem öffentlichen Amt nicht tragbar, Ende der Debatte. Man stelle sich den Aufschrei vor, ein fachlich meinethalben noch so kompetenter NPD-Mann hätte den Job bekommen. Da spielt es auch keine Rolle, dass der Bursche nur in jungen Jahren und weniger als ein Jahr langt dort mitgewirkt hatte. Verbrannt ist verbrannt, die Stasi und ihre Mitglieder haben ihre Glaubwürdigkeit historisch verwirkt, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
"Verbrannt ist verbrannt" - Das ist eine unmenschliche Einstellung. Wieviele Menschen haben sich in jungen Jahren für etwas engagiert, was nicht korrekt war und von dem sie sich später auch glaubwürdig distanziert haben. Es kann doch nicht sein, dass man keine Chance mehr bekommen kann, Fehler aus der Vergangenheit zu korrigieren, zumal in dem angesprochenen Fall Herr Hom wahrscheinlich nur kurz für die Stasi gearbeitet hat (oder sich nur dafür beworben hat?)

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frank_rau 14.01.2017, 19:08
8.

Zitat von yossariania
In dem Artikel nicht so ganz verstanden habe: War er nun hauptamtlicher Mitarbeiter oder hat er eine hauptqmtliche Mitarbeit nur angestrebt?
Wenn ich richtig gelesen habe war Holm als Offizierschüler in der Ausbildung bei Wachregiment Feliks Dzierzynski. Er hatte sich wohl mit 14 Entschieden länger zu dienen. Ob damit eine Hauptamtliche Tätigkeit vorlag kann ich nicht sagen. Ich würde sagen nein. Aber die Siegermächte sehen das wohl anders. Es gibt bestimmt noch tausende, die damals mit 18 oder 19 waren, die Ämter bekleiden. Man sollte auch mal die Kirche im Dorf lassen.

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michel.deutsch 14.01.2017, 19:10
9. Schade, schade,

dass wir nicht alle Stasileute in die Regierung übernommen haben, dann wäre das Problem der inneren Sicherheit zügig gelöst...bemerken Sie die Dämlichkeit Ihres Kommentars Herr Gathmann?

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