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Entschuldigung: Hillary Clinton bereut Ja zum Irak-Krieg
REUTERS

Hillary Clinton hat sich für ihre Zustimmung zum Irak-Krieg im Jahre 2002 entschuldigt. Die Entscheidung, die sie als Senatorin damals traf, sei "eindeutig" ein Fehler gewesen, heißt es in der Autobiografie der früheren US-Außenministerin.

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Forums-Geschwurbel 06.06.2014, 11:32
40.

Zitat von rloose
Ganz abgesehen davon, dass Saddam ja wohl lange Zeit die Unterstützung der USA hatte.
Welche "Unterstützung" für "lange Zeit" soll das denn gewesen sein ?

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kjartan75 06.06.2014, 11:35
41.

Zitat von Hansjuerg
Das eine Diktatur per se schlecht ist, muss der ständigen Gehirnwäsche unserer Politiker und den gesteuerten Medien zu verdanken sein. Denn es läuft für die ja bestens - mit unserer Demokratie. Oder haben Sie einmal erwartet, dass sich hier bei uns etwas ändert? Und den Spruch kennen Sie doch sicher auch: "Würden Wahlen etwas ändern, wären sie verboten."
Bitte nennen Sie mir eine Diktatur in der Welt, die die Menschenrechte achtet, Minderheiten schützt usw. Ich weiß, es gibt sehr viele demokratische Länder, wo dieses ebenso nicht geachtet wird (USA mit Guantanamo, Russland mit der Verfolgung von Andersdenkenden und Homosexuellen, sind da als Beispiele zu nennen), aber im Unterschied zu diktatorisch geführten Ländern gibt es die.

Ich weiß, was Sie meinen und ich bin sicherlich kein Idealist, sondern erkenne auch realpolitische Notwendigkeiten bzw. auch, dass nicht nur ein Mann über ein Land herrscht, nur ändert es nicht an den Vergehen, von denen wir sprachen.

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rant0r 06.06.2014, 11:35
42.

sie wird noch viel mehr schwere fehler machen wenn sie es schafft zur präsidenten gewählt zu werden

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omop 06.06.2014, 11:36
43. Wo ist das visionäre?

Späte Einsicht ist gut,allein der Glaube fehlt mir. Schliesslich hätte sie in Syrien schon wieder alte Fehler gemacht und massiv militärisch in einen Konflikt eingegriffen.

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schnulli602 06.06.2014, 11:45
44. bei allem verständnis

...für kritik an dem vorgehen der usa oder des westens: nennen sie mir bitte eine gesellschaftsform, die derzeit mehr freiheiten bietet!? und was wollen sie tun, wenn sie gegen diktaturen etwas machen wollen? so, wie die linke, gegen jede art von militäreinsatz sein und einen stuhlkreis mit dem diktator bilden? das ist lachhaft und naiv. und reine sanktionen reichen bei weitem nicht. im falle von massenvernichtungswaffen sind die schneller eingesetzt, als die sanktionen greifen. ich bin mit unserem gesellschaftsmodell der letzten 20 jahre auch nicht einverstanden und es gibt vieles, was zu verbessern ist. aber: wir verdanken zu guter letzt auch hier in deutschland den usa bzw. der nato (früher und auch heute), dass wir kein russisches protektorat sind. und ich lebe lieber in einer gesellschaft nach westlichem muster, als in jeder anderen gesellschaft (china, russland, afrika). und entschuldigung: ja, der westen hat auch interesse, sein gesellschaftsmodell zu erhalten (rohstoffe usw) und setzt dafür auch seine interessen durch. die iraker und auch die afghanen hatten und haben die möglichkeit, friedlich zu leben. sie tun es aber nicht, weil sie ihre lang unten gehaltenen rivalitäten ausfechten müssen. sorry, das ist dann nach so vielen jahren dann nicht mehr unser problem, wofür unsere soldaten sterben müssen. wenn sie hier also ständig auf die usa und unser ganzes system eindreschen, dann sagen sie mir bitte mal, wo sie in der welt freier wären, als in den westlichen sog. demokratien!!?? wenn wir uns auf diese gemeinsamkeit einigen können, dann bin ich gerne bereit, ihnen zuzuhören. ansonsten finde ich das monotone, reflexhafte usa-bashing hier einfach nur lächerlich

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Krittler 06.06.2014, 11:46
45. Ja, ...

Zitat von women_1900
... Dies alles sollte eine Lehre aucvh für Merkel & Co. sein, die derzeit ganz gewaltig den Freiden in Europa mit riskiert. Es sollte eine Lehre für all diejenigen sein, die mit ins Horn der Kraftmeierei stoßen.
Ja, aber wenigstens heuchelt H. Clinton Ihr Bedauern für Ihre "Fehlentscheidung". Frau Merkel dagegen fand und findet nichts dabei, damals als Oppositionsführerin, sofort ihre uneingeschränkte Zustimmung zu Bushs völkerrechtswidrigem Krieg vor Ort in Washington vorgetragen zu haben. Das haben hier anscheinend auch schon viele vergessen. Aber vielleicht werden in einigen Jahren, nach unzähligen Toten, auch wieder einige Politiker ihr Bedauern ausdrücken, wegen ihrer falschen Einschätzung zur Ukraine.

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EvaBaum 06.06.2014, 11:48
46. Lesen Sie einfach mal hier nach.

Zitat von Forums-Geschwurbel
Welche "Unterstützung" für "lange Zeit" soll das denn gewesen sein ?
Hier die Belege aus der Presse!
http://www.heise.de/tp/news/Reagan-t...g-2030879.html
http://derstandard.at/1376534699964/...ftgasangriffen

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jws1 06.06.2014, 11:49
47. Das hilft nichts

Das Bereuen scheint in US-Kreisen en vogue zu sein. Mc Namara hat 2003 den Vietnam-Krieg bereut, Colin Powell 2005 den Irak-Krieg und viele mehr. Aber die Toten werden deshalb nicht unversehrt auferstehen. Nun macht der Westen in der Ukraine den nächten Fehler. Wann werden sie den bereuen?

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Forums-Geschwurbel 06.06.2014, 11:57
48.

Zitat von EvaBaum
Hier die Belege aus der Presse!
Von "langer Zeit" ist da nix zu lesen ... einmal wurde mit Satellitenbildern ausgeholfen, um den Iran zu schwächen. Oder wurden die etwa Pixel für Pixel übermittelt, damit es "lange Zeit" dauert ?

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Bilderberger81 06.06.2014, 11:58
49. Lieber, liebe Herr, Frau Kjartan....

"Fakt ist, diese Diktatoren haben ihre Macht missbraucht und ihre eigenen Leute ermordet. " Sie leben in einer wunderschönen, idealistischen schwarz weiß Welt! Fragen Sie sich mal wer Saddam Hussein Jahre lang unterstützt hat. Aus US-Kreisen hieß es damals, er ist zwar ein Hurensohn, aber er ist unserer Huhrensohn!
Zu dieser Zeit hat Saddam seine Bevölkerung bestimmt nicht mit Samthandschuhen angefasst.
Und unsere amerikanische Freunde haben nicht nur Saddam unterstützt. Eiskalte Machtpolitik nennt man das.
Fazit. Westen = doppel Moral vom feinsten.
Ein schönes sonniges We

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