Forum: Politik
Entwicklungshelfer über G7-Gipfel: "Diese zwei Tage haben viele Kinder nicht überlebt
REUTERS

Entwicklungshelfer zeigen sich entsetzt von den Ergebnissen des G7-Gipfels auf Sizilien. Das Treffen sei "ein Desaster für die hungernden Kinder in Afrika und Arabien" gewesen.

Seite 23 von 25
alfred-wilhelm 28.05.2017, 14:16
220. Auch auf die Gefahr hin,..

.... dass ich die Harmonie störe und im Bewusstsein das der, der richtet (hin-) gerichtet wird:
Die Zustände in Afrika mögen sehr-wohl lokale Komponenten haben, aber an der aktuellen Flüchtlingskrise haben die Staaten der westlichen Hemisphäre definitive eine Mitverantwortung.
Einige wenige Beispiele hierzu:
Flüchtlinge ertrinken im Mittelmeer zu tausenden erst nachdem Staaten der NATO Libyen bombardierten. Vorher, zu Gaddafis Zeiten fanden afrikanische Flüchtlinge Arbeit in Libyen.
Es ist kein Geheimnis, dass die hochsubventionierte Landwirtschaft der EU landwirtschaftliche Produkte der EU in den afrikanischen Staaten billiger anbietet, als sie dort, vor Ort hergestellt werden.
Und, liebe Mitbürger.
" Wer Waffen verkauft, kann nicht zugleich von sich behaupten, den Terrorismus zu bekämpfen." Mit diesen Worten - ohne konkrete Namen zu nennen aber doch deutlich auf den jüngsten US-Deal mit Saudi Arabien bezogen - hat der irakische Erzbischof Jean Benjamin Sleiman das Grundprobleme der Konflikte im Nahen Osten zusammengefasst.Natürlich ist es einfacher, darauf hinzuweisen, dass Opfer (der militarisierten Außenpolitik der EU-Staaten) an ihrem Elend selbst schuld sind, aber das Elend, das wir Europäer in Afrika mit verursachten, wird selbstverständlich auch zu uns zurück kommen.

Beitrag melden
niska 28.05.2017, 14:17
221.

Zitat von Trevor Philips
Und dann? Geht es den Kindern dann besser? Sterben dadurch weniger? Ich bin mir ziemlich sicher das nicht. Es ist ganz einfach, weniger geborene Kinder resultieren in einer besseren Versorgung für die anderen und einer niedrigeren Mortalitätsrate. Sie helfen den Leuten dort nicht indem Sie überschüssige landwirtschaftliche Produkte da hin karren. Sie helfen denen nur wenn Sie dort eine funktionierende Geburtenkontrolle haben und die sozialen Strukturen so ändern das viele Kinder eben nicht Versorgung im Alter bedeuten. Aber das bekommen manche zwischen all den Tränen die sie vergiessen wohl nicht in den Kopf.
Sehr gut zusammengefasst.

Beitrag melden
citizen01 28.05.2017, 14:19
222. Es wird höchste Geit, die Inflation dieser Gipfeltreffen zu stoppen.

Sie werden in immer höherer Taktzahl veranstaltet, bringen ein paar Papiere hervor und werden dann vergessen. Die einzigen Nutznießer scheinen die Teilnehmer zu sein, die sich gerne im elitären Club treffen und fotografieren lassen und Aktionismus treiben. Haben die niemanden, der - wie früher üblich - so Treffen vernünftig vorbereiten könnte, muß alles Chefsache sein und haben die zu Hause sonst nix zu tun? Das fragt man sich auch bei Frau Merkel.

Beitrag melden
Trevor Philips 28.05.2017, 14:20
223.

Zitat von kajoter
An alle, die die unfassbare Forderung nach Sterilisation entsprechender hilfebedürftiger Bevölkerungen stellen: Schauen Sie - nein, besser: Verinnerlichen Sie bitte den Artikel 1 unseres Grundgesetzes. Die Würde des Menschen steht nicht von ungefähr am Anfang aller Gedanken, wie wir zusammenleben sollten und wie der Staat organisiert sein sollte. Diese Würde verbietet natürlich jede Zwangssterilisation. Schon die Äußerung einer solchen Barbarei sollte eigentlich unter Strafe gestellt werden.
Wie ist das eigentlich mit der Würde des Menschen bei einer Fertilitätsrate von bis zu 8 Kindern pro Frau von denen der Großteil und üblen Umständen stirbt? Das ist ok, so wegen Würde und so?
Unsere Verfassung gilt nicht in Afrika.

Beitrag melden
schmidthomas 28.05.2017, 14:25
224. Wenn nur in Deutschland...

Zitat von kajoter
An alle, die die unfassbare Forderung nach Sterilisation entsprechender hilfebedürftiger Bevölkerungen stellen: Schauen Sie - nein, besser: Verinnerlichen Sie bitte den Artikel 1 unseres Grundgesetzes. Die Würde des Menschen steht nicht von ungefähr am Anfang aller Gedanken, wie wir zusammenleben sollten und wie der Staat organisiert sein sollte. Diese Würde verbietet natürlich jede Zwangssterilisation. Schon die Äußerung einer solchen Barbarei sollte eigentlich unter Strafe gestellt werden.
aber per anno um die 100.000 Abtreibungen durchgeführt werden, ist das natürlich eine soziale Errungenschaft um die uns die Welt beneidet. Was ist eigentlich mit deren Würde, ist das etwa keine Barbarei?
http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/abtreibung-zahl-der-schwangerschaftsabbrueche-2015-gesunken-a-1081428.html

Beitrag melden
solltemanwissen 28.05.2017, 14:39
225.

Zitat von stevie76
denn ca. 95 prozent meiner beiträge versanden hier mittlerweile im off, so ein dreck hingegen gelangt ins forum. würfelt ihr das aus?
Ich wünschte, Sie würden ob der Vorstellung von vielen elendig verreckenden Kindern einen ähnlich hohen Puls bekommen, wie bei einem Wortbeitrag in einem Online-Forum, der aufzeigt, was für eine menschenverachtende Spracheinzwischen von den AfD Anhängern hier verbreitet wird. Wenn Ihnen das zu drastisch ist, Sie es als Dreck bezeichnen: Jetzt wissen Sie, wie man sich als normaler Mensch fühlt, wenn man die Beiträge z.B. vom Mitforisten Stoffi liest.

Leider scheinen Sie sich aber viel eher an so einem Post aufzuhängen... mich machen die toten Kinder fassungsloser.

Beitrag melden
solltemanwissen 28.05.2017, 14:41
226.

Zitat von Binschonklug
werden eben komplett durchgewunken, auch in sprachlichen Niederungen. Kritische Beiträge könnten hingegen ein schlechtes Licht auf Frau Merkel werfen ( Freundin des Hauses) und werden deshalb gesondert unter die Lupe genommen.
Dieser Thread hier ist der Beweis des exakten Gegenteils Ihrer Behauptung, Sie Lügner.

Beitrag melden
luny 28.05.2017, 14:43
227. Obwohl

Zitat von PH-sauer
Wir brauchen mehr EU, eine eigene Armee, Außenpolitik und Sozialpolitik. Europa muß einfach Inhalt bekommen, mir sind die Briten und die Amis dabei völlig Wurst. Europa kann was, sie sind nur zu feige!
Hallo PH-sauer,

obwohl ich Ihre Meinung nicht teile, möchte ich hinzufügen, daß die
EU als Projekt in aller Konsequenz hätte durchgeführt werden
müssen, also mit DEMOKRATIE, einheitlicher Außen-/Sozial-/Finanz-/
Verteidigungspolitik etc.

Zeit genug war ja vorhanden.

Nur es passierte NICHTS, außer der unglückseligen EUR-Einführung.

Natürlich kann man auch zu dem Schluß kommen, daß das EU-
Projekt nicht vorangetrieben wurde, weil es neimand wirklich wollte
und immer auf nationale Interessen geschielt wurde.

Der BIG BROTHER, der uns nicht nur überwacht, sondern eben auch
seine schützende Hand über uns hielt, ist gerade ein Totalausfall.

Die EU kommt mir wie ein 60jähriges "Kind" vor, dessen greise
Eltern das Kind auffordern, doch endlich das Kinderzimmer zu
verlassen und für sich selbst zu sorgen.

LUNY

Beitrag melden
luny 28.05.2017, 14:50
228. Argumente

Zitat von stoffi
Sachliche Diskussion sieht anders aus, als das was sie hier von sich geben. Ich hoffe, dies wir veröffentlicht, denn das Maas ist voll. Ich verabschiede mich aus diesem Forum, in dem man mich nun schon mehrfach beleidigt hat.
Hallo Stoffi,

ich konnte Ihrer Argumentationslinie prima folgen und habe daran
auch nichts auszusetzen.

LUNY

Beitrag melden
fachlaie 28.05.2017, 14:55
229. Ich habe bislang nur

Zitat von bauigel
Das Problem muss vor Ort bekämpft werden. Es ist aber Fakt, dass deeutsche Unternehmen die Wirtschaft vor Ort kaputt machen und auch wir die Waren aus Afrika völlig unter Wert einkaufen und so die Armut fördern. Wer kauft denn hier Fair Trade Kaffee? Wer macht 1 Woche Urlaub in Ägypten für 300€..... und wundert sich dann, dass die Leite vor Ort von dem Lohn nicht leben können und fliehen? Wir alle profitieren also von der Armut und unterstützen diese.
Schokolade und Kaffee von Fair Trade ausprobiert, die mir beide nicht wirklich geschmeckt haben. Also kaufe ich diese Produkte (sind ja schließlich Genussmittel) nicht mehr. Urlaub für 300 € habe ich bisher noch nie gemacht, und wenn ich dies täte, dann würde ich diesen mit reichlich Trinkgeld (freundliche Aufnahme vorausgesetzt) ein wenig ausgleichen.
Aber ohne einen solch billigen Urlaub (auch hier machts die Masse) gibts am Zielort noch weniger Geld.
Im erstenSatz gebe ich Ihnen Recht: Rohstoffe (vor allem Erze) sollten wertschöpfend in dem Land, in dem sie gefördert werden, mit dortigem (von fachlich geeigneten Entwicklungshelfern) geschulten Personal verarbeitet werden. Wenn man jedoch (nicht ganz unbegründet) befürchten muss, dass solche Unternehmen dann im Anschluss von gegenseitig konkurrierenden Clans "übernommen" werden, hat man wieder den falschen geholfen.
Also spende ich ganz gezielt nur dort, wo ich eine reelle Chance sehe, dass meine Kröten auch einigermaßen nutzbringend verwendet werden., bspw. für Flüchtlingsunterkünfte in Jordanien.
Aber möglicherweise spende ich zukünftig auch Fair Trade Organisationen, ohne ihre Produkte zu kaufen.

Beitrag melden
Seite 23 von 25
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!