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Epidemie: Uno-Sicherheitrat stuft Ebola als Bedrohung für den Weltfrieden ein
DPA

Der Uno-Sicherheitrat sieht in der Ebola-Epidemie eine Gefahr für den Weltfrieden. Er hat einstimmig eine Resolution verabschiedet und fordert mehr Nothilfe.

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jowal 18.09.2014, 23:17
1. Bedenklich

Es sollte uns nachdenklich stimmen über den Zustand unseres Planeten, und die Zukunft der Menschheit auf demselben, wenn Einige bereits beginnen die möglicherweise zu erwartenden 100.000 Ebola Toten mal so einfach mal so mit täglichen Bevölkerungszuwachs in Afrika zu vergleichen (ca. 68.000 pro Tag).

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sappelkopp 18.09.2014, 23:34
2. Vor Monaten schon...

...haben Fachleute vor dieser Situation gewarnt, aber es ist ja wichtiger sich um die Ukraine zu streiten. Die wirklichen Probleme sieht bei solchen Albernheiten niemand mehr und jetzt tun alle überrascht.

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mohsensalakh 18.09.2014, 23:54
3. Und was schlagen sie vor? Ebola Bakterien bombardieren?

Zum ersten Mal bedrohen Bakterien den Weltfrieden, aber nicht das Vorgehen manche Länder wie Israel und USA, die gemeinsam Millionen in den Tod geschickt haben.
Ebola hätte nie ausbrechen können, wenn ein kleiner Schicht in der Welt nicht immer reicher werden wollte. Und das auf Kosten von Ärmsten in der Welt. Afrika hat so viel Öl und Wertvolle Steine. Davon haben bisher nur ein paar Tausend reiche Menschen profitieren können. Shell und die ganze Diamanten-Händler lassen die Afrikaner in Dreck wühlen, damit diese ein Teures Auto nach dem anderen fahren können. Shell, Co. und die Mafia-Politiker im Westen und Osten sind für die Ausbeutung der Afrikaner und Vernichtung ihrer Infrastruktur verantwortlich und müssen jetzt handeln.

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mrdcf 18.09.2014, 23:59
4.

Ich denke viel an die armen Betroffenen in Afrika. Aber manchmal denke ich , dass es eigentlich genau so einer nicht menschengemachten Katastrophe wie einer Seuche, einem meteoriteneinschlag oder einem großen Vulkanausbruch be dürfte, um der Menschheit mal klar zu zeigen, dass man die kindischen Scharmützel um Ländergrenzen und Ressourcen einstellen müsste und GEMEINSAM an den Problemen der Welt arbeiten sollte. Der Film Armageddon hat das ganz schön gezeigt. Hollywoodlike übertrieben zwar aber der Gedanke ist richtig. Naja , vermutlich ist mein Gedankengang zu kontrovers für eine Veröffentlichung hier....

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zyan 19.09.2014, 00:07
5. Ebola, die neue Pest im 21. Jahrhundert?

Man möchte nicht den Teufel an die Wand malen. Aber was ist wenn durch irgendeinen blöden Zufall ein unerkannter Ebola-Infizierter aus Westafrika (dessen Inkubationszeit [= die Zeit von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit], außergewöhnlich lang ist) beispielsweise mit einer Linienmaschine nach Brasilien oder Indien reist, und dort in einem brasilianischen- oder indischen Elendsslum gelangen sollte? Innerhalb kürzester Zeit verbreitet sich die Krankheit dann um die ganze Welt. Die Pestepedemie im mittelalterlichen Europa von 1347 - 1352 forderte nach neuesten archälogischen Erkenntnissen mindestens 40 Millionen Tote ... Nur die einsamen Gebirgsregionen wurden von der Pest verschont ... Darüber sollten wir nachdenken ...

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bertholdrosswag 19.09.2014, 00:10
6. Der Apell an Deutschland und die EU

Was es mit der Gefahr des Weltfriedens auf sich hat verstehe ich nicht. Andereseits, gemessen an den Ausgaben für unsinnige Kriege sollte eine Mlrd. Dollar nicht unerbringlich sein. Das würde schon bei der Unterlassung der NATO Verücktheit ohne weiteres möglich sein. Die Klage dass Deutschland sich zu wenig an der Bekämpfung der SEuche beteiligt, sollte auch zum Umdenken und Einlenken im Ukrainekonflikt beitragen. Es ist einfach eine Unwahrheit wenn man sagt Russland muss einlenken. Man versucht Russland wirtschaftsstrategisch einzuengen und fordert gleichzeitig Putin muss da einlenken. Wenn das Denken der internationalen Wirtschaftsfachleute ernst genommen würde hätten wir wenigsten den Frieden in Europa gerettet. das wäre schon ein kleiner Beitrag zum Weltfrieden, was ansonsten nicht nur weitere Milliarden für Kriegsrüstung verschlingt sondern ganz Europa auch mit Wirtschaftlichem Schäden zusetzt.

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dschungelmann 19.09.2014, 06:20
7. 3000 Soldaten?

Die brauchen Pfleger, Aerzte, Fachpersonal und Feldkliniken. JETZT. Was sollen da Soldaten? Das wird Wochen dauern, bis das ueberhalb anlaeuft. Die Laender dort haben aber keine Wochen, wenn sie Infektionszahlen weiter steigen. Ab einer gewissen Menge Infizierter duerfte das explosionsartig ansteigen und dann gibt es keine Rettung mehr. Dann kommt RETTE SICH WER KANN. Und DANN wirds richtig gefaehrlich.

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lalito 19.09.2014, 07:07
8. Schachbrett und Reiskorn

Welchen Sinn sollen die Grenzöffnungen bezüglich der Exponentialfunktion haben?

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hadermhle 19.09.2014, 07:17
9. Hochgespielt

So langsam langweilt mich diese Panikmache im Rahmen der Ebola-Epidemie. Natürlich sind 2630 Tote seit Jahresbeginn furchtbar, vor allem für die Betroffenen. Jeder vermeidbare Tote ist einer zuviel. Aber man sollte, genau wie bei den anderen in der Vergangenheit durch die Medien erzeugten Panikwellen im Rahmen des Auftretens bestimmter Infektionskrankheiten, die Zahlen einmal im Zusammenhang sehen. Im Jahre 2013 gab es alleine in Deutschland 15.000 (!) Tote durch die ganz einfache, stinknormale Grippe, auch "Influenza" genannt (siehe hier: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/krankheiten-15-000-grippe-tote-in-der-diesjaehrigen-influenza-saison-1104476.html). Aber Namen wie "Schweinegrippe", "Vogelgrippe", "SARS" oder eben "Ebola" sind halt einfach besser dazu geeignet, Panik und Furcht zu erzeugen, als die harmlosen Wörtchen "Grippe" oder "Influenza". Wegen solch alltäglicher Krankheiten kommt kein so genannter "Journalist" auf die Idee, Weltuntergangs-Szenarien an die virtuellen Wände zu malen. Gut, dass wir so gut informiert sind/werden...

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