Forum: Politik
Erdogan-Auftritt in Istanbul: Hunderttausende feiern ihren Sultan
AFP

Der türkische Premier Erdogan kommt in seine Heimatstadt Istanbul - und Hunderttausende Menschen feiern ihn, als gäbe es keinen Korruptionsskandal, keine Twitter-Sperre, keinen autoritären Regierungsstil. Erdogan nutzt den Auftritt für eine Machtdemonstration.

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Amarananab 23.03.2014, 19:50
1. Die Erdogans kommen und gehen, aber...

Die Erdogans kommen und gehen, aber das türkische Volk bleibt. Wird interessant wie türkische Geschichtsbücher über den Absolutisten Erdogan urteilen werden.

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welthungerkrise 23.03.2014, 19:50
2.

Zitat von sysop
Der türkische Premier Erdogan kommt in seine Heimatstadt Istanbul - und Hunderttausende Menschen feiern ihn, als gäbe es keinen Korruptionsskandal, keine Twitter-Sperre, keinen autoritären Regierungsstil. Erdogan nutzt den Auftritt für eine Machtdemonstration.
In der deutschen Politik gibt es keine Korruption. Und natürlich auch keinen autortären Regierungsstil. Das Volk steht voll hinter Frau Merkels "Entscheidungen", Hunderttausende feiern sie immer wieder in Berlin. Und Websiten werden bei uns natürlich nicht zensiert. Und niemand wird überwacht.

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C. Silber 23.03.2014, 20:02
3. optional

Offensichtlich teilten die Türken westeuropäische Werte einfach nicht. Was nicht schlimm ist - aber man sollte die Beitrittsverhandlungen zur EU nun endlich begraben.

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irreal 23.03.2014, 20:11
4. Ich versteh das Problem nicht ganz.

Zitat von sysop
Der türkische Premier Erdogan kommt in seine Heimatstadt Istanbul - und Hunderttausende Menschen feiern ihn, als gäbe es keinen Korruptionsskandal, keine Twitter-Sperre, keinen autoritären Regierungsstil. Erdogan nutzt den Auftritt für eine Machtdemonstration.
Hunderttausende in Istanbul mögen Erdogan wohl und wir sollen ihn nicht mögen?! Oder so ungefähr. Oder was ist damit gemeint?
Also wir mögen Frau Merkel, aber die Griechen mögen sie nicht! Und?

Ist das von Bedeutung für uns, nur weil die Griechen Frau Merkel nicht "lieben"?

Ich mein nur mal so. Genauso lieben die Istanbuler den Erdogan und denen ist es eben egal ob wir den nun auch "lieben" oder richtig gut finden. Das ist VIELFALT. Des Lebens.

MFG

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missing_link 23.03.2014, 20:32
5. Offensichtlich nicht nur Erdogan

erschwert der Türkei einen Beitritt in die EU. Nicht Wenige in Europa und in den USA folgen einem Wunschdenken, wenn sie meinen, die Türkei passt dazu.

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worltraveller 23.03.2014, 20:57
6. Antrittsgeld für Erdogan Meetings

Lieber Hr. Kaizan, leider erwaehnt Ihr Bericht nicht die Pointe, dass die vielen "Anhanger " Erdogans mit Antrittsgeldern von bis zu 100 TL (30 €) akquiriert werden um an diesen Meetings teilzunehmen. Unter diesem Aspekt gesehen relativiert sich die Popularität Erdogans.

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Josef B 23.03.2014, 21:07
7. Erdogan vs Putin

Lasst doch mal die Bürger abstimmen ob sie lieber Putin und sein Russland und sein Erdöl/gas in der EU haben wollen oder Erdogan und seine türkei und seine Islamisten.
Wetten, dass sich das keiner traut. :-)

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monochron 23.03.2014, 21:12
8. istanbul mag erdogan, von wegen

sie werden von allen teilen der republik hingetragen... der spiegel berichtet, als ob er nie von gleichschaltung der medien und inszenierten massenauftritten gehoert haette... manchmal macht man sich durch pseudo-objektivitaet auch schuldig! er hat 95% der medien in der hand, hetzt leute aufeinander, hat den halb staatsetat geklaut , tausende sitzen im gefaengnis, hinzukommt das 10millionen tuerken nicht einmal richtig schreiben koennen...istanbul mag erdogen, von wegen...

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j.w.pepper 23.03.2014, 21:14
9. Es ist schlimm, ich weiß...

...aber so langsam sehne ich mich zu den Zeiten zurück, als die türkische Armee jedem Versuch von Organisationen wie der AKP, den Kemalismus zu zerstören, entgegengetreten ist. Demokratie ist das natürlich (auch) nicht. Aber wenigstens eine Form von (bisher meist temporärer) Diktatur, deren Zielsetzung mit unseren Vorstellungen von Laizismus (mit allem, was dazu gehört) vereinbar ist. Schlimmer als die korrupte Erdoganokratie kann das auch nicht sein. Und in die EU kommt die Türkei weder mit dem einen noch mit dem anderen System.

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