Forum: Politik
Erdogan gegen Merkel: Nur nicht provozieren lassen
REUTERS

Feindbild Deutschland: Der türkische Präsident Erdogan versucht Kanzlerin Merkel mit einem Nazi-Vergleich zu provozieren - doch die schwört die eigenen Leute auf Stillhalten ein. Ist das die richtige Strategie?

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dibbi 06.03.2017, 19:54
1.

Wenn man ihn konsequent ignoriert, wir er der ganzen Welt noch mehr zeigen, was für ein Psychopath er ist...

Provokateure wollen bestimmte Reaktionen hervorrufen. Wenn das Gegenüber genau das Gegenteil vom erwarteten tut, werden sie bloßgestellt.

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kleinbürger 06.03.2017, 19:55
2. vorgehensweise

unter dem gesichtspunkt wenn möglich einfluss auf das referendum nehmen zu können und zwar in bezug einer ablehnung durch die mehrheit des türkischen volkes halte ich die vorgehensweise von frau merkel für richtig.

autokraten wie erdogan oder putin verstehen es vortrefflich ihre ferngesteuerten medien für dreiste propaganda erfolgreich zu nutzen, da wird alles verbraten nur um eine einheitsfront gegen einen ausländischen feind zu formen.

nach dem referendum, egal wie es ausgeht, sollte man dann dazu übergehen dem herrn erdogan klare kante zu zeigen.

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and_one 06.03.2017, 20:01
3. Appeasement ist nicht die Lösung

Das Ergebnis von Appeasement kennen wir ja!

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kleinsteminderheit 06.03.2017, 20:03
4. Rüpel und Krakeeler zu ignorieren reicht nicht

Wer Rowdytum durchgehen lässt kann sich nur zurückziehen und muss dem Grobian das Gesetz des Handelns überlassen. Ohne Gegenwehr wird Erdogan sein Auftreten nicht ändern. Frau Merkel muss ja nicht zurückpöbeln. Sie sollte sogar im Hintergrund bleiben, sonst wertet sie Erdogan nur unnötig auf. Ihre Minister und die Verwaltung reichen aus um die nötigen Grenzen zu ziehen. Die Untersagung der Abstimmung über die türkische Verfassung auf deutschem Territorium wäre ein Anfang.

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taunusfohlen 06.03.2017, 20:03
5. Ist doch eigentlich ganz einfach

Als erstes muss die Bundesregierung feststellen dass ein Nazivergleich, egal von wem, eines Präsidenten (Politikers) nicht würdig ist und eine Entschuldigung verlangen.
Als zweites muss die Bundesregierung deutlich machen dass a. von ihr selbst und b. von der Bevölkerung keine Wahlkämpf ausländischer Staaten auf dt. Boden gewünscht sind.
Drittens, wenn Veranstaltungen ordnungsgemäß angemeldet sind, d.h. im Vorfeld die Redner verstehen um entsprechende Vorsorge treffen zu können, auch jederzeit stattfinden können.
Viertens, wenn ein ausländischer Staat sich nicht an die Wünsche der BR und der Bevölkerung hält mit entsprechenden (verbalen) Reaktionen zu rechnen sind.
Dann mal schauen was die türkischen Freunde sagen und machen.

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Tom steeger 06.03.2017, 20:04
6. Na ja...

... was sagt man dem Testosteron, dass unbedingt überkochen will? Offensichtlich geht es ja nicht um Recht, Menschenrechte oder politischen Diskurs. Es geht - genau wie bei Putin oder Trump - um die Destabilisierung des Euroraums, mit seinem strahlenden Protagonisten Deutschland. Es muss ein Schlag ins Gesicht der Potentaten sein, dass man mit Prinzipien, Konsequenz und Moral mehr Erfolg hat, als mit Korruption, großen Herrscherpalästen und Beliebigkeit. Mein Tipp: Unbeirrbar bleiben - auch wenn die Gefahr ist, dass Deutschland weiter im Fokus steht.

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Luna-lucia 06.03.2017, 20:05
7. irgendwie scheint Frau Merkel

den richtigen "Riecher" zu haben. Auf diese, ihrer Art, wird der Erdogan immer wieder ins "Leere" laufen. Lol, das macht ihn bestimmt immer wütender! Aber was will er machen? Kündigt er den Flüchtlingsdeal, hat er schlagartig alle Optionen auf Europa verspielt! Und noch was, auch Deutschland kann / könnte "zurück schlagen", und alle Hilfen an Türken, gleich wo, einstellen. Das sollten Diplomaten als einen Hinweis in Gesprächen ruhig mal anklingen lassen! Dabei geht’s auch um viele Millionen. Und ja, die Türkei als Reiseland, wird ziemlich unbeliebt werden. Macht wieder viele Millionen Verluste. Und nicht nur in Valuten. Die Arbeitslosigkeit wird sprunghaft steigen.

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Kurt2.1 06.03.2017, 20:05
8. .

Ich habe in den letzten Tagen auch über Erdogan geschimpft. Nachdem ich nun seine Feststellung über das Nazitum hier in D gehört habe, habe ich meine Meinung geändert. Lasst ihn reden. Jeder zeigt auf seine eigene Weise die eigene Dummheit.
Was meinen die Türken in D, wenn sie sagen, Erdogan habe überzogen? Hat er gegen D überzogen, oder hat er dahingehend überzogen, dass er die Türkei in der ganzen Welt lächerlich macht?

Kein Auftritt dieser Leute hier in D gilt weiterhin, aber auch keine Wut. Die türkischen Politiker sind einfach nur lächerlich mit ihren salbungsvollen, aber ziemlich kindlichen Reden. Sie sind es nicht wert, sich über sie zu ereifern.

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Hythlodeus 06.03.2017, 20:05
9. genau richtig....

diese ins Leere laufen lassen, dieses an den Kleinigkeiten abtropfen lassen. Das bringt die eitlen Typen mit der Selbstüberschätzung zur Weißglut.
Sollte man auch in dem bedenken, was auch im Umgang mit den Angängen, die im Umgang mit einer hier zugewanderte kulturelle Form des Daseins nützlich wäre. Wer braucht schon so was, wie es die so Aufgestellten hier zeigen.

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