Forum: Politik
Erdogan in Köln: Geteilte Stadt, gespaltenes Land
REUTERS

Der türkische Premier Erdogan spricht in Köln, seine Fans jubeln, seine Gegner Demonstrieren, die Polizei ist in Alarmbereitschaft. Der Auftritt zeigt, wie tief gespalten die türkische Gesellschaft ist - in der Türkei und in Deutschland.

Seite 1 von 4
derandersdenkende 24.05.2014, 18:15
1. Auch am Vorabend der EU-Wahlen kräftig beim Zensieren?

Zitat von sysop
Der türkische Premier Erdogan spricht in Köln, seine Fans jubeln, seine Gegner Demonstrieren, die Polizei ist in Alarmbereitschaft. Der Auftritt zeigt, wie tief gespalten die türkische Gesellschaft ist - in der Türkei und in Deutschland.
Was anderes durfte man auch nicht erwarten!

Beitrag melden
hors-ansgar 24.05.2014, 18:29
2. Aufklärung vs. Reaktion

Der Riss der die türkische Gesellschaft durchzieht, ist der zwischen Aufkläung und Reaktion. Das beobachtet man in vielen Ländern. Auch in Arabien und sogar in den USA. Zweitens halte ich es für angemessen, dass man Herrn Erdogan bzw. der einladenden Organisation die Kosten in Rechnung zahlt. Wenn es unbedingt sein muss, soll er hier reden. Allerdings nicht auf Kosten der hiesigen (Deutschen, Türkischen,...) Steuerzahler!

Beitrag melden
mmo2 24.05.2014, 18:30
3. Sehr neutral geschrieben

5/6 anti Erdogan 1/6 neutral. Und sowas nennt sich Journalismus.

Beitrag melden
fazil57guenes 24.05.2014, 18:31
4. optional

Es wird Zeit, das allen Türken die Augen geöffnet werden. Erdogan hat im grossen Stil die Grundsätze von Mustafa Kemal Pascha verraten, geändert und verkauft. Allem voran der Laizismus. Die "undemokratischen Vorgaben" wie das Kopftuch verbot, in Hochschulen oder im öffentlichen Dienst, hatte schon seine Begründung. Atatürk hatte die Gefahr der Religion erkannt. Es stimmt mich Hoffnungsvoll, dass die türkische Jugend nicht nur noch vor "Facebook" oder "What's App" sitzt. Weiter so, Türk gencleri (junge Türken). Lasset uns an Atatürk's Grundsätze erinnern.

Beitrag melden
spon-facebook-1321056097 24.05.2014, 18:36
5.

Zitat von hors-ansgar
Der Riss der die türkische Gesellschaft durchzieht, ist der zwischen Aufkläung und Reaktion. Das beobachtet man in vielen Ländern. Auch in Arabien und sogar in den USA. Zweitens halte ich es für angemessen, dass man Herrn Erdogan bzw. der einladenden Organisation die Kosten in Rechnung zahlt. Wenn es unbedingt sein muss, soll er hier reden. Allerdings nicht auf Kosten der hiesigen (Deutschen, Türkischen,...) Steuerzahler!
bin zwar auch kein fan dieser kosten, aber das ist nichts im vergleich zu jenen die entstehen, wenn mal der us-präsident vorbeikommt. ich sage nur "gullideckel".

Beitrag melden
bernd.o 24.05.2014, 18:37
6. Jubeltürken

Da ich des Türkischen nicht mächtig bin: Wer jubelt Erdogan mehr zu, Frauen - oder Männer?

Beitrag melden
nic 24.05.2014, 18:40
7.

Zitat von hors-ansgar
Der Riss der die türkische Gesellschaft durchzieht, ist der zwischen Aufkläung und Reaktion. Das beobachtet man in vielen Ländern. Auch in Arabien und sogar in den USA. Zweitens halte ich es für angemessen, dass man Herrn Erdogan bzw. der einladenden Organisation die Kosten in Rechnung zahlt. Wenn es unbedingt sein muss, soll er hier reden. Allerdings nicht auf Kosten der hiesigen (Deutschen, Türkischen,...) Steuerzahler!
Ja, das wäre eine echte Krux wenn wir den Wahlkampf Erdogans auch noch mitfinanzieren.

Beitrag melden
Öhrny 24.05.2014, 18:40
8. Tja...

Zitat von sysop
Der türkische Premier Erdogan spricht in Köln, seine Fans jubeln, seine Gegner Demonstrieren, die Polizei ist in Alarmbereitschaft. Der Auftritt zeigt, wie tief gespalten die türkische Gesellschaft ist - in der Türkei und in Deutschland.
...Putin, Orban, Erdogan - lauter nette Leute.

Beitrag melden
Thoddy 24.05.2014, 18:44
9.

Zitat von mmo2
5/6 anti Erdogan 1/6 neutral. Und sowas nennt sich Journalismus.
Wie kommen Menschen eigentlich auf die Ideen, Artikel müssten "neutral" sein? Wenn man "neutral" über Erdogan schreibt, dann kommt genau das, was im Artikel steht: Ein realistisches Bild von ihm und seiner Politik.

"Neutral" bedeutet für die jeweiligen Anhänger bestimmter Themen oder Personen nicht neutral, sondern kritikfrei. Und genau das ist eben nicht die Aufgabe von Journalismus.

Geben Sie das bitte ihren Kollegen im Begleittross von Erdogan weiter.

Beitrag melden
Seite 1 von 4
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!