Forum: Politik
Erdogan-Referendum: Türkische Politiker planen weitere Auftritte in Deutschland
AFP

Berlin, Stuttgart, Hamburg, München: Die türkische Regierung plant laut einem Zeitungsbericht bis zu 15 Wahlkampfauftritte in Deutschland. Präsident Erdogan attackiert Kanzlerin Merkel persönlich.

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taipan52 14.03.2017, 11:14
50. Erinnern

....warum kann niemand bsplw. bei einer Diskussion (Anne Will u.ae.) die Erdogan-Junger "erinnern" dass sie sich selbst per Gesetz Wahlkampfauftritte im Ausland VERBOTEN haben (Gesetz zur Doppelstaatsbuergerschaft 2008)?
.... warum können deutsche Regierungsvertreter ihre "freundlichen" türkischen Counterpart nicht daran erinnern statt mit Austrittsverboten zu diskutieren (die das OVGH ermöglicht hat)?
.... warum werden (muss) man die von Herrn Erdogan getätigten Aussagen im Zusammenhang mit Nazionalsozialismus und Schutz für verschiedenste Terrorrgruppen nicht von Staatswegen rechtlich verfolgen (bzplw. Gesetz gegen Wiederbetätigung bzw, Verherrlichung des Nationalsozialismus usw.)
.... oder hat er die Grenzen schon verschoben und betrachtet Europa bereits als Teil eines wiederauferstandenem osmanischem Reich??
.... vielleicht helfen auch ganz einfach deutliche Worte, ein wenig Erziehung/ ein wenig neutrale Bildung für ein störrisches Kind?!

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Bananenschale 14.03.2017, 11:14
51. Irrtum

Zitat von bschmid66
Und wenn das deeskalieren ist oder stillhalten, dann ist das eben so! Au keinen Fall auf seine dummen Spielereien hereinfallen!
Man kann tun und lassen was man will, Erdogan bekommt immer Recht. In einem solchen Fall tut man das, was wenigstens langfristig besser ist. Auch Erdogans Möglichkeiten und Kräfte sind schließlich endlich.

Die Apeasement-Politik hat aufzuhören!

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ackergold 14.03.2017, 11:16
52.

Zitat von jkleinmann
die aktuell ja noch gilt, ist Propaganda im Ausland verboten. Warum wird Erdogan nicht anhand dessen in die Schranken gewiesen? Von vermeintlich "privaten Besuchen" der türkischen Regierungsangehörigen ist mittlerweile ja schon gar nicht mehr die Rede. Auf der anderen Seite kann dann ja auch die türkische Opposition in Deutschland Wahlkampf veranstalten. Ach nee, die ist ja im Gefängnis.
Die türkische Verfassung verbietet dem Präsident sogar den Wahlkampf, denn der Präsident repräsentiert das Land und alle Türken und nicht seine Partei, oder gar sich selbst.

Wie es auch Cem Özdemir bei Plasberg formuliert hat: Erdogan bricht tagtäglich die Verfassung der Türkei.

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bammy 14.03.2017, 11:17
53.

Zitat von loeweneule
Eine solche sollten auf jeden Fall türkische Staatsbürger organisieren und durchführen. Einigermaßen illusorisch, ich weiß, aber dann ist es eben so. Wir (Europa) sollten uns nicht einmischen in diesen Prozess, wir können nur verlieren. Ich halte überhaupt nichts davon, Menschen aus anderen Kulturkreisen zu belehren.
Man kann dem Veranstalter schon eine Rechnung ausstellen. Für Polizei- und Feuerwehrzüge in Bereitschaft.

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mundusvultdecipi 14.03.2017, 11:17
54. Na ja....

Zitat von appendnix
Eine deutliche Mehrheit der in Deutschland lebenden Türken hat Erdogan gewählt, sprich: fast 60% Hier der SPON-Link dazu: http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerken-in-deutschland-waehlten-erdogan-partei-akp-a-1060661.html
..aber bei einer Wahlbeteilung von nur 36%.

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bammy 14.03.2017, 11:18
55.

Zitat von kraus.roland
Die Bundesregierung hat nur noch eine Option: türkische Wahlkampfauftritte in der Bundesrepublik sind ab sofort zu untersagen.
Vermutlich werden weiterhin die Auftritte lokal unter fadenscheinigen Begründungen untersagt werden.

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multimusicman 14.03.2017, 11:19
56. Dieser Mann erledigt sich von selbst,

spätestens wenn niemand mehr aus Europa Lust hat in dieses Land zu fahren, weil man sich als Europäer nicht beleidigen lässt !
Egal ob Niederländer oder Deutsche auch die mit Migrationshintergrund!
Mir tut es um die vielen gastfreundlichen Türken leid, deren Existenz vom Tourismus abhängt.

Trotzdem: wer so hetzt wie Erdogan muss in die Schranken gewiesen werden, so wie es jetzt geschieht.
Großmannssucht hat in Europa keinen Platz, ich hoffe das die Türkei das als Gesamtheit nicht erst lernt, wenn das halbe Land am Boden liegt.

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Spiegelwahr 14.03.2017, 11:20
57. Wer sich selbst nicht achtet, der wird verachtet

Frage mal einen Türke nach einen anderem Wort für Deutschland, dann wird er Opfer sagen. Erdogan verhält sich zu Deutschland als wär Opferland eine türkische Province. Entweder Erdogan wird so behandelt wie er es gewohnt ist andere zu behandeln oder Opferland hat zu kuschen und seinen Tribut zuzahlen an die herrliche Türkei. Keine türkischen Wahlkämpfe in Deutschland und kein Auftritt türkischer Politiker in Deutschland. Wenn die Türken Probleme haben, dann sollen sie diese Probleme gefälligst in der Türkei klären und nicht auf den deutschen Straßen durch Bandenkämpfe. Wer sich selbst nicht achtet und sich selbst nicht wertschätzt, der wird verachtet. Worum soll sich ein Türke in Deutschland integrieren wo doch die Deutschen voller Selbsthass sind.

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hahewo 14.03.2017, 11:20
58. Türken Politiker

Die Auftritte allesamt politischer Naturt sind laut türk. Gesetz verboten. Aber offensichtlich ist Erdogan genauso gesetzestreu wie unsere Kanzlerin in der von ihr verursachten Flüchtlingskrise. Daher verstehen die sich auch so gut. Treffen Geheimabsprachen bestimmt nicht zum Nachteil der Türkei. Jetzt ist auch ein Grund zu erkennen mit wqelchem Selbstverständnis Erdogan weitere Wahlveranstaltungen durchführen will. Dann schickt der Türkei mal die Rechnung für den unnötigen , bei Nichtstattfinden, Polizeieinsatz. Besser noch, zieht die Kosten den Türken von der Sozialhilfe ab.

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herbert F.Berg 14.03.2017, 11:21
59. Engstirnige beschränkte Sichtweise des Bosporus Muftis

Bei alle Beschimpfungen die der der "Reis" und seine Anhänger von sich geben vergessen diese, dass auch bei Deutschen und Niederländern und aanderen Europäern die antitürkischen Emotionen wachsen werden.
Die Antiemotionen werden sich sicherlich auf das Zusammenleben mit seinen Landsleuten in den europäischen Staaten auswirken.
Dies könnte bedeuten, dass für viele das doch recht komfortable Leben in diesen Staaten, etwas beschwerlicher wird.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen durch den zurück gehenden Tourismus ecta. wird er eh noch zuspüren bekommen.
Ausserdem, wenn sich die türkischen Wähler seinen Vorstellungen beim Referendum anschließen, haben sie selbst die Folgen zu tragen.
Es gilt der alte Spruch: laß Sie machen was Sie wollen, wenn Sie zahlen was Sie sollen!
Unsere Regierung sollte von den gesetzlichen Möglichkeiten bei der Eindämmung der geplantwn Wahlversaammlungen gebrauch machen.
Die EU sollte alle Zahlungen einfrieren ud die Beitrittsverhandlungen abbrechen.
Die Bundeswehr an einen anderen Standort ausserhalb der Türkei verlegen.

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