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Erdogan zu Gast beim Kremlchef: In Syrien passiert, was Putin will
Alexey NIKOLSKY / SPUTNIK / AFP

Erdogan und Putin demonstrieren gerne ihre Freundschaft. Aber wenn sie sich nun in Sotschi treffen, fehlt die Augenhöhe: Im Syrien-Konflikt ist der türkische Präsident dem Kremlchef ausgeliefert.

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bran_winterfell 21.10.2019, 20:31
1. Vorsicht...

Man sollte Erdogan bitte nicht unterschätzen. Natürlich sieht es im Augenblick sehr gut für Putin (und Assad) aus, aber das muss nicht auf Dauer so bleiben. Erdogan hat einen langen Atem, wie ein kurzer Blick in seine Biografie klar machen sollte, und er wird die Demütigungen von Seiten Putins nicht vergessen. Langfristig bleibt die Türkei DIE Regionalmacht in dieser Gegend, mit einer ellenlangen Grenze zu Syrien. Russland hingegen ist weit weit weg und hat keinen direkten Zugang zu Syrien. Die Sache ist längst nicht vorbei, für Russland kann Syrien immer noch problemlos zu einem Milliardengrab werden, und wer zuletzt lacht, lacht am Besten, wie es so schön heißt...

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Hoberg 21.10.2019, 20:32
2. Verbrecher

sieht man dieses Bild weiß man alles. Erdogan fordert nun auch eigene Atomwaffen. Hiervon erfährt man hierzulande nichts. Wird einen Grund haben. Weiter nichts tun. Einträge ins Klassenbuch von unseren Oberlehrern in Berlin. Wenns schiefgeht gibts allerdings keine Schulreform sondern den Verlust unserer Freiheit. Dafür gekämpft haben bisher nur die Amis...

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saumhuhn 21.10.2019, 20:35
3. Obwohl Putin sofort die Oberhand

über die Türkei erlangen würde, sollte es zu einem Krieg zwischen den beiden kommen: Ich bin mir sicher, dass Rußland diesen Schritt nicht riskieren würde. Die russische Denkweise ist und bleibt: Nur dann zuschlagen, wenn kein, also wirklich überhaupt kein Risiko gesehen wird. Ich sage bewußt "gesehen wird". Denn ob nicht doch ein Risiko besteht, hat man ja in Afghanistan erleben dürfen. Daraus dürften die Russen viel gelernt haben.

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Beauregard 21.10.2019, 20:37
4. Geschichte wiederholt sich nicht

aber sie ähnelt sich: wie Hitler und Stalin Polen aufgeteilt haben werden Erdogan und Putin Syrien aufteilen...

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claus7447 21.10.2019, 20:38
5. Putins neue Marionette....

... Erdogan wird sich tief bü ken müssen.

Er versteht ausschließlich klare Ansagen und eingriff in seine Wirtschaft. Eines verstehe ich nicht, wo bleiben massive Reisewarnungen? Muss man warten bis der erste Anschlag passiert?

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smokiebrandy 21.10.2019, 20:40
6. Herr Popp geht's noch?

"Gewinner sind die Despoten Putin und Assad, die Syrien unter sich aufteilen."
Putin bzw, Russland will sich syrisches Territorium "aneignen" ? Assad will sich syrisches Territorium aneignen? Was kommt noch? Assad ist der immer noch gewählte Präsident des souveränen Staates Syrien... Russland wird einen Teufel tun und syrisches Territorium "besetzen".
Woher nehmen sie denn bitte diese Sprachformulierungen? Russland hat dafür gesorgt , dass keine radikalislamistische Gruppierung...gerne moderate Kräfte genannt ... den Staat Syrien zerstören konnte. Sicher aus eigenem Interesse...aber " untereinander aufteilen" ?
Ehrlich , sie übertreiben ...das ist zu viel des Guten...

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oloh 21.10.2019, 20:49
7. Natürlich

Natürlich ist Putin der Chef im Ring! Weshalb sonst hätte er sich Orange Baby DT im Weißen Haus installiert, wenn nicht als willfährige Marionette?!
Und Erdo... naja, wenn Putin Champions League spielt, spielt Erdo in der Kreisklasse A. Noch. Akut abstiegsgefährdet...

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raton_laveur 21.10.2019, 20:50
8. Dem Diabetiker ein Eis spendiert?

Wenn Putin dem Diabetiker Erdogan tatsächlich ein Eis spendierte, dann war das sicher kein Zufall, sondern eine Machtdemonstration ähnlich der Anwesenheit eines Hundes beim Besuch von Angela Merkel, von der bekannt ist, daß sie sich vor Hunden fürchtet. Über solche Gesten sollte sich niemand freuen, weil ihm auf diese Art und Weise bedeutet werden soll, wo die Glocken hängen.

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PeaceNow 21.10.2019, 20:51
9. @Herr Popp

Der Krieg ist an sich fast beendet und die Sieger stehen fest: Assad, Russland und Iran.
Die Türkei erreicht nur noch ihre Minimalziele.
Natürlich ist auch jetzt das ziotransatlantische und salafistisch-wahabitische Wehklagen und Zähnegeklapper besonders stark und laut, nachdem man trotz vieler Milliarden USD an Medialer-, Finanz- und Waffenhilfe für die bewaffnete "Opposition", die sich fast immer als islamistische Terroristen und Kopfabschneider entpuppten, dennoch eine Totalniederlage in Syrien erlitten hat, da Assad weder gestürzt wurde, noch der Einfluss Russlands und Irans reduziert wurde, sogar massiv ganz im Gegenteil.
Und es ist auch ein ziemlich starkes Stück sich zu erdreisten und zu erblöden, wie der Autor, die mehrfach und wiederholt demokratisch gewählten Präsidenten Erdoan und Putin als Despoten zu betiteln und zu diffamieren.
Und die wiederholte Aufreihung von bis heute unbewiesener anti Syrien und Russland Propaganda, bezüglich angeblicher Giftgasangriffe und angeblich gezielt beschossener Krankenhäuser uva. wirft die Frage auf ob Herr Popp hier schlicht nur die altbekannte Propaganda wiederholt oder diese gleich von der Berliner US Botschaft oder der Transatlantikbrücke diktiert bekommt.

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