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Erdogans Auftritt in Köln: Türkischer Außenminister verbittet sich Provokationen
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Einen Tag vor dem Auftritt des türkischen Premiers in Köln wächst die Anspannung. Erdogans Außenminister Davutoglu hat jetzt die deutschen Behörden aufgefordert, Anfeindungen gegen seinen Chef zu verhindern.

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Bln79 23.05.2014, 17:47
1. Gegendemonstrationen verbieten?

Der gute Mann hat wohl vergessen, dass Deutschland nicht die Türkei ist und man bei uns selbstverständlich auch Gegendemonstrationen genehmigt, auch wenn das dem ein oder anderen nicht passen mag.

Wenn der Herr Erdogan Friede, Freude, Eierkuchen möchte, soll er am besten in der Türkei Bleiben und dort munter Demonstrationen gegen ihn und seine Politik niederknüppeln lassen. In Deutschland wird das jedenfalls nicht passieren.

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TOST 23.05.2014, 17:49
2. Machen lassen

Die Herren Davutoglu und Erdogan haben die Sache mit der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit wohl nicht so ganz verstanden. Sonst würde Davutoglu nicht so dämlich sein, von einem demokratisch verfaßten Land wie der BRD zu verlangen, Demonstrationen gegen seinen zuhause in der Türkei quasi diktatorisch agierenden Premier zu unterbinden. Dies ist Deutschland, nicht die Türkei, und hier darf man das, solange man gewaltfrei demonstriert. Davon abgesehen soll man die beiden aber ruhig in allem machen lassen. Das ist sehr beuhigend, liefern sie doch selbst die Argumente und schaffen die Tatsachen, die verhindern werden, daß dieses Land in KleinASIEN, niemals Teil der EUROPÄISCHEN Union wird. Dafür sei ihnen großer Dank! Wie der kürzliche enorme Wahlsieg der AKP zeigte, liegt das Land nun einmal sowohl geographisch als auch mental in Asien. Dort gehört es hin, nicht nach Europa.

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ottoshark 23.05.2014, 17:50
3. Wer Wind sät, wird Sturm ernten!

Wer Wind sät, wird Sturm ernten!
Hoffentlich wird Herr Erdogan durch diesen Sturm weggefegt, wäre nicht schade!
Ichkann nicht verstehen, dass unser Bundesaussenminister zu diesem Besuch seine positive Zustimnmung gegeben hat. Wie dumm muss man denn sein???
Hoffentlich passiert in Köln morgen Samstag nichts schlimmes!

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Jonny_C 23.05.2014, 17:51
4. Nö !

Zitat: "Erdogans Auftritt in Deutschland sei "äußerst normal", sagte Davutoglu am Freitag in Ankara."

Nö - normal ist das nicht, Herr Davutoglu !

Diktatoren bietet man sonst in Deutschland keine so große Bühne.

Ach ja, Herr Davutoglu übernimmt eigentlich die Türkei die Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen und ggf. den Lohnausfall von verletzten Polizeibeamten ?

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Furiosus 23.05.2014, 17:52
5.

Die Türkei braucht immer und immer wieder Nachhilfe in Sachen Rechtsstaatlichkeit und Zivilisation. Irgendwann kapiert dann vielleicht auch Erdogan, dass Demonstrationen und Gegendemonstrationen zu einer Demokratie dazugehören und man Provokationen auszuhalten hat.

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Ich_schon_wieder 23.05.2014, 17:53
6. ----

Zitat von sysop
Laut einem türkischen Zeitungsbericht ist die türkische Regierung erbost darüber, dass Gegendemonstrationen zugelassen sind. Es sei "besorgniserregend", dass die deutschen Sicherheitsbehörden während Erdogans Aufenthalt in der Domstadt acht verschiedene und zum Teil gegen den Premier gerichtete Kundgebungen genehmigt hätten

Andere Meinungen sind schon was blödes..... Da ist man dann natürlich erbost.


Immerhim muss er ja im Gegensatz zu den hier lebeneden Steuerzahlern nichts dazu zahlen.

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wetzer123 23.05.2014, 18:00
7. Anormal und Illegal

Aha, in meinen Augen ist es anormal und illegal wenn eine Staatsführung Kritik verbietet und unterdrückt.

Nur weil Deutschland tolerant ist und einen gewissen Sinn für Meinungsfreiheit hat ist es überhaupt möglich, dass der Herr Erdogan eine solche Veranstaltung abhalten darf.

Zum Glück ist er deutschen Behörden gegenüber nicht weisungsbefugt.

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Loddarithmus 23.05.2014, 18:02
8. Das ist eine leichte Aufgabe.

Zitat von sysop
Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu hat die Deutschen nun aufgefordert, Provokationen zu verhindern.
Als die größte Provokation empfinde ich seine Einreise. Und die zu verhindern müsste eigentlich zu schaffen sein. Aber dazu braucht es Politiker mit Charakter, und die haben wir zur Zeit - zumindest in der Regierung - nicht.

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Despair 23.05.2014, 18:03
9.

Zitat von sysop
Einen Tag vor dem Auftritt des türkischen Premiers in Köln wächst die
Anstatt sich irgendwas zu verbitten sollte der Minister und Erdogan vielleicht das ganze als Lernreise verstehen - denn so gehen Menschenrechte (freie Meinungsäußerungen) und Demokratie. Die Leute dürfen in einem freien Land natürlich gegen so jemanden demonstrieren. Das ist Meinungsvielfalt. Und nur weil Erdogan und seine Gesellen alles daran tun, dass freie Meinungsäußerungen in der Türkei nicht mehr erlaubt sind und liebe Demonstranten erschiessen lassen, heisst das nicht, dass wir diesem falschen Weg folgen sollten. im Gegenteil - wir sollten diesen Mann überhaupt nicht mehr einreisen lassen.

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