Forum: Politik
Erfolg der Piratenpartei: Die Revolution frisst die Grünen

Die Grünen sind die richtige Wahl für alle Leute, die sich vor zu viel Veränderung fürchten. Weil es davon in Berlin weniger gibt als gedacht, haben die Milieuschützer der Öko-Partei ausgerechnet in ihrer Hochburg den Machtwechsel verpasst. Wer rebellisch sein wollte, wählte die Piraten.

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ajf00 19.09.2011, 11:47
30. Auch schon gemerkt ;)

Ach Herr Fleischhauer, jetzt haben selbst Sie mitbekommen das die Grünen in der Mitte der bürgerlichen Gesellschaft angekommen sind. Immer wieder niedlich ihnen dabei zuzuschauen wie Sie mit einigen Jahren Verspätung so ein für Sie fremdes Objekt "Realität" zur Kenntnis nehmen.

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Edelweiß 19.09.2011, 11:48
31. Es gibt viele Möglichkeiten, sich eine Wahlniederlage zu erklären.

Und eine besteht eben darin, überhaupt nichts zu erklären. Kein einziges Wort zum Super-Wahlverlierer, nicht wahr Herr Fleischauer? Macht auch nichts, die meisten werden froh sein, in Zukunft nichts mehr von der Partei, deren Namen Sie nicht nennen, zu hören.
Davon abgesehn: Die Berliner hätten durchaus die Möglichkeit gehabt, außer den Piraten noch andere sich als "Protestpartei" anbietende Parteien, selbsternannte Tabubrecher und Rebellen zu wählen. Das haben sie aber nicht getan, und das ist gut so.

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shokaku 19.09.2011, 11:49
32. Hier könnte ein Titel stehen

Zitat von RealSatiriker
Frau Küas hat mit ihrer rechthaberischen, ineloquenten und nörglerichen Art die Wahl verloren und nichts anderes.
Hallo? Gerade dieses Auftreten stellt doch den Markenkern der Grünen dar.

Zitat von RealSatiriker
Wenn die Grünen nicht lernen, bei der Auswahl ihrer Spitzenkandidaten besser acht zu geben, wirds auch in anderen Städten nichts werden.
Wen denn? Die anderen Grosskopferten auf Bundesebene sind doch keinen Deut anders als Künast. Selbstgerechte Dauernörgler die den Rest der Menscheit gängeln wollen.

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Cortado#13 19.09.2011, 11:50
33. Nun wollen wir doch.....

Zitat von sysop
Die Grünen sind die richtige Wahl für alle Leute, die sich vor zu viel Veränderung fürchten. Weil es davon in Berlin weniger gibt als gedacht, haben die Milieuschützer der Öko-Partei ausgerechnet in ihrer Hochburg den Machtwechsel verpasst. Wer rebellisch sein wollte, wählte die Piraten.
mal auf dem Teppich bleiben. Die Piraten - sprichwörtlich: Räuber - Partei ist doch nur ein Sammelsorium von frustierten CDU/FDP/SPD/GRÜNE/LINKE Wählern, auch WUTBÜRGER genannt, die in ihrer Einfallslosigkeit es den anderen Parteien mal zeigen wollten.

Was soll das denn, wenn deren Sprecher, eine undefinierbare Partei Person der Piraten, noch nicht einmal wusste, wieviel Schulden Berlin hat? Und solche Unwissenden sind nun im Berliner Parlament vertreten, Ein Unding, ein Ulk verirrter Wähler. Müsste man nicht sagen dürfen, dass das Egebnis für die Piraten nicht Wutbürger sondern Dummwähler produziert haben???

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BetRun.de 19.09.2011, 11:50
34. Chaos?

Zitat von jens45
Piraten ? Was das für ein Chaos wird, lässt sich schon hier erahnen: grün und rebellisch? höchstens selbstgefällig und arrogant.
Chaos herrscht am ehsten in ihrem "Beitrag".
Vielleicht wäre es angebracht die Kritik etwas zu konkretisieren?
Zumindest ich kann mit ihren Halbsätzen leider nichts anfangen.

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juni0r 19.09.2011, 11:51
35. Ein Bill O'Reilly für die Westentasche

Immerhin ist Jan Fleischhauer so ehrlich zuzugeben, dass seine billigen Traktate gegen das, was er als Linke begreift, auf einen Konflikt mit seinen Eltern zurück zu führen sind.
Dass Spiegel Online ihm ein Forum bietet, trägt nicht gerade dazu bei, dessen leicht verruchten Ruf zu revidieren. Was Fleischhauer anbietet ist stellenweise ganz offensichtliche Polemik, die er selbst nicht ernst nimmt, oder wenn er es tut, nicht ganz bei Trost sein kann.

Er macht sich nicht einmal die Mühe, neue fadenscheinige Argumente zu erfinden, sondern bedient sich aus dem staubigen Fundus der konservativen Dialektik, die aber leider im vergangenen Jahrzehnt entlarvt und von der Realität ad absurdum geführt wurde. Da erreichen wir dann mühelos das Niveau von Fox News.

Ich schreibe diesen Kommentar an die Adresse der SPON-Redaktion, mit der Bitte, die Einlassungen des Herrn Fleischhauer, wenn man sie schon publizieren muss, doch bitte dort zu platzieren, wo ernsthafte Leser sie leichter ignorieren können.

Bill O'Reilly hatte immerhin das Glück, den Blütezeit des Konservativismus erlebt zu haben und drei Jahrzehnte lang auf der scheinbar richtigen Seite gestanden zu haben. Heute allerdings, wo selbst seine einst schärfsten Verfechter dem Finanzkapitalismus (und seinen politischen Folgen, inkl. Kriege) nicht mehr lange geben, findet sich ein Mann in seinen besten Jahren auf einem ideologisch aussichtslosem Posten. Wie dünn die Luft dort oben sein muss, kann man an der fast verzweifelten Argumentation ablesen, die mitunter in Abstruse abgleitet.

Wenn es wenigstens unterhaltsam wäre. Aber ist vorhersehbar. Und langweilig.

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Peter Werner 19.09.2011, 11:53
36. Die Grünen

Bis zum heutigen Tag war / bin ich Stammwähler der Grünen. Ihre Programmatik sowie ihre allgemeine Entwicklung sagen mir im Großen und Ganzen zu.
Ausnahme: die ewige, politisch korrekte Frauen-Bevorzugungspolitik. Wenn ich Renate Künast in einem Interview sagen höre, dass sie 3000 Lehrerinnen neu einstellen möchte (die Betonung liegt auf innen, die dringend benötigten männlichen Pendants hat sie gar nicht erst erwähnt), so kommen mir doch meine Zweifel.
Die Piraten sind hier erfrischend anders, die machen diesen Quoten/Bevorzugungsunsinn als einzige Partei nicht mit.
Ebenso die Trennung von Kirche und Staat: auch hier haben die Piraten als Einzige eine klare, konsequente Linie.
Dies sind jetzt nicht die beiden wichtigsten Kernthemen meiner Wahlentscheidung, als unwichtig betrachte ich diese Dinge jedoch auch nicht.

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f50cm2 19.09.2011, 11:53
37. jawoll

Zitat: ...freier Zugang zu Drogen (was "Hilfe statt Kriminalisierung" bedeutet, weiß jeder Hauptschüler zu übersetzen); freies Kopieren von allem, was einem im Netz gefällt. ...Zitatende.


das ist beim besten Willen nicht als humoreske Überzeichnung mehr zu bezeichnen, eher ein bewusstes Falsch-Wiedergeben von Kernaussagen der Piratenpartei. Nur dass sich der Verfasser eines solchen Satzes in seiner offenkundigen Unwissenheit selbst outet. Derartige Vereinfachungen habe ich zuletzt in politischen Berichterstattungen aus den 30er und 40er Jahren gelesen.

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Humboldt 19.09.2011, 11:54
38. Sehe ich ähnlich...

Zitat von discordia80
Ich habe mich mit der Effekthascherei von Spiegel mittlerweile abgefunden und auch damit, dass es mittlerweile alles so klingen und aussehen muss wie bei BILD. Aber wenn man die .....
Sehe ich ähnlich! Es wird einfach immer pauschal in den Raum hineingerufen, die Grünen seien inzwischen genauso abgeschmackt wie die anderen etablierten Parteien, was einfach nicht stimmt und ich generell diese Pauschalisierung auch gegenüber manchen Politikern von CDU, FDP und SPD nicht fair finde...

Zitat von discordia80
Dies scheint mir bei dem Verfasser dieses Artikels überhaupt nicht angekommen zu sein und spricht einfach mal wieder für den neuen journalistischen Standard von Spiegel.. janz weit unten..
Fleischhauer halt, da erwarte ich nichts mehr...

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gallstone 19.09.2011, 11:55
39. ,.-

Zitat von jens45
Piraten ? Was das für ein Chaos wird, lässt sich schon hier erahnen: grün und rebellisch? höchstens selbstgefällig und arrogant.
ach ja? noch chaotischer als es eh schon ist mit all den kaspen die sonst überall regieren?
wo sehen sie bitte selbstgefälligkeit und arroganz im wahlprorgamm?
das sehe ich nur bei den "alten" parteien, meinen immernoch sie seien spitze...
man fragt sich wie sie eigentlich die realität wahrnehmen, oder sind sie traurig weil ihre partei nicht so toll abschloss?

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