Forum: Politik
Erfolg des Front National: Frankreichs Rechtsruck - das sagen die Medien
REUTERS

Der Front National triumphiert bei den Regionalwahlen in Frankreich. Ein katastrophales Signal für Europa? Welche Rolle spielen die Attentate von Paris? Die Meinungstrends der Medien im Pressekompass.

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heldheiko 07.12.2015, 13:03
1. Das ist so einfach falsch...

Überall wird nach der Wahl geschrieben, dass es zum großen Teil die Anschläge waren, bzw. die geschürten Ängste. Kann es nicht einfach sein, dass der Multikulti Versuch einfach über die Ziele hinausgeschossen ist? Dass die Leute keine Lust mehr auf noch mehr unterschiedliche Sprachen, andere Kulturen (bzw. meistens sind es ja die arabischen, ich kenne nur sehr wenig Südamerikaner z.B.) haben. Wenn sich alle integriert haben, die gleiche Sprache sprechen und sich auch an die kulturellen Eigenschaften gewöhnt haben (Frauenrechte, Verurteilung von Verbrechen, Religionsfreiheit...) dann kann man über weitere Immigration sprechen. Aber im Moment müssen wir erstmal mit den bestehenden Problemen klarkommen.

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florian29 07.12.2015, 13:03
2. Wo ist die Sparte: ich freue mich darüber!

Unfähige politiker der "konservativen" und der sozialisten haben doch seit 35 Jahren abwechselnd Frankreich geplündert. das ist die quittung. vive la france, vive le front national!

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spitzaufknoof 07.12.2015, 13:18
3. Warum

wundert man sich eigentlich über diese Entwicklung? Das ist doch pure Heuchelei der Medienlandschaft. Ursächlich sind doch vor allem die anhaltenden politischen Fehlleistungen. Nur diese führen dazu, nach Alternativen zu schauen. Dass es hierzulande ganz ähnliche Tendenzen gibt verwundert doch nun wirklichen niemanden mehr. Selbst diejenigen die sich bisher überhaupt nicht mit Politik befassen horchen mittlerweile auf.

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bielefelder73 07.12.2015, 13:25
4. Schon 2016

Schon 2016 bei den Landtagswahlen wird es auch den etablierten Parteien bei uns an die lieb gewordenen Prozente gehen. Keine Regierung hat je so am Willen des Volkes vorbei regiert, wie die derzeitige! Das rächt sich nicht nur in Frankreich.

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localpatriot 07.12.2015, 13:26
5. FN ist in F nichts neues

F hat schon seit Jahr und Tag die FN und wenn man das hin und her der anderen Parteien anschaut, kann man von ausserhalb kaum Unterschiede zwischen den abwechselnden Grossparteien erkennen.

Auch scheint die Unfähigkeit beider Parteien (der Gaullisten und der Sozialdemokraten) den Menschen in F heutzutage ein Gefühl der persönlichen Sicherheit zu übermitteln diese Gemeinsamkeit zu unterstreichen.

Fuer F und fuer Europa ist der Erfolg der FN kein gutes Signal. Aber man muss dieses Signal erst einmal entziffern.

Die grosse Frage dabei geht auf einige wesentliche Punkte zurück:

- Wählen mehr Wähler FN weil sie deren Politik im Breiten zustimmen

oder

- Ist der Umschwung auf eine Ansicht der Unfähigkeit der traditionellen Machtparteien zurückzuführen

oder

- Zeigen die Wähler nur vorübergehend ihren Unmut und ihre Unsicherheit und Angst.

Katastrophal wäre nur die erste These. Katastrophal wäre ebenfalls eine Unfähigkeit der heutigen Regierung keine glaubwürdigen und effektiven Initiativen gegen die Unsicherheit zu ergreifen und zwar mit Glaubwürdigkeit im Sinne der Entscheidungskriterien der französischen Wähler.

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nahrungskette 07.12.2015, 13:31
6. ...kein Ende der Geschichte...

wie Francis Fukuyama meinte, sondern deren Wiederkehr!
Wenn die Systemparteien die sozialen Fragen nicht mehr lösen wollen, weil sie von den Reichen, den Schönen und den Verwöhnten in Geiselhaft genommen werden, dann kommen eben wieder die alten Monster der Vergangenheit an die Macht! Dann wird der Nationalismus wieder gegen den Globalismus der selbsternannten Eliten in Marsch gesetzt, übrigens genauso wie um 1900, als auch die damaligen "Eliten“, die Adeligen, gegen "ihre" Völker agierten...

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eremit123 07.12.2015, 13:31
7. Denk!

Interessant wäre an dieser Stelle eine Analyse, wesshalb Deutschland nicht vor analogen politischen Entwicklungen stehen sollte, wie sie derzeit in Frankreich zu beobachten sind. Fragen, deren Antworten als nicht als politisch opportun bzw. korrekt antizipiert werden scheinen, wie lange Zeit in Frankreich der Fall, nicht addressiert werden zu dürfen. Obschon die involvierten deutschen politischen Akteure und Journalisten glauben, ihre über Allem stehende persönliche Pyschohygiene werde damit gewahrt, steuert Deutschland meiner Ansicht nach auf ein weiteres düsteres Kapitel seiner Geschichte zu.

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westfalen7 07.12.2015, 13:53
8. Wähler und damit das Volk

haben nur eine Möglichkeit ihre Meinung kundzutun:bei Wahlen!!
Und wenn sie so entscheiden,wie in Frankreich,muß man das akzeptieren.
Wehklagen hilft hier gar nicht,denn das ist das Ergebnis des Handelns der bisherigen Regierung.
Das ist auch nicht auf Frankreich begrenzt,sondern wird sich in Europa weiter ausbreiten.Die derzeit regierenden Parteien arbeiten bereits daran.Nur anschließend dürfen sie sich nicht wundern..........

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nikffm 07.12.2015, 13:53
9.

Die 4 Probleme für das Polit-Establishment:

1. Es gibt kein "Multikulti" = es gibt nur "Polikulti".

2. Und es gibt keinen "dummen" Bürger mehr. Dies sollte in D spätestens seit Stuttgart21 klar sein.

3. Der Bürger möchte Demokratie. Keine übermächtigen GroKos, die nach Belieben über die Köpfe der Menschen hinweg regieren.

4. Und die Rechten sind keine Braunen. Sie sind Konservative. Das war die CDU/CSU auch mal. Vor langer Zeit. Aber damals ging es D meistens gut.

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