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Erfolgreicher Grünen-Politiker aus dem Norden: Haha-beck
DPA

Die Urwahl zum Spitzenkandidaten der Grünen verlor Robert Habeck extrem knapp - jetzt bekommt er Genugtuung: Sein Erfolg in Schleswig-Holstein macht ihn für die Partei unverzichtbar.

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jan07 09.05.2017, 09:21
10.

Die Grünen haben nur eine Zukunft als bürgerliche Reformpartei, also als eine 'CDU-light' wie in BaWü. Als linke Partei landen sie im politischen Nirwana, denn das kann die Linkspartei besser.

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Central Park 09.05.2017, 09:23
11. Das H.-Wort

Zitat von Marc87
Lustig wie die die Grünen-Haßer hier nun alle tief beleidigt aus ihren Löchern kommen. 13 Prozent sind für die Grünen schon IMMER ein Erfolg gewesen. Insbesondere dann, wenn man Regierungsveranwortung zuvor hat und die Bundespartei sich knapp über der 5 Prozent Grenze hält. Ich bezweifel ehrlich gesagt sehr stark, dass die AFD es jemals irgendwo schaffen wird in zwei aufeinanderfolgenden Legislaturperioden zweistellige Ergebnisse einzufahren.
Wie nennen Grünlinke die Frechheit, eine andere zu Meinung haben? Richtig: Hass. Je mehr die Grünen in die Enge gedrängt werden, desto faschistoider wird die Anhängerschaft. Bist du nicht für mich, bist du gegen mich; jeder andere Meinung ist gleich "Hass". Alle Postings bislang waren recht differenziert; es ging auch weniger um Habecks Ergebnis, sondern um die merkwürdige Berichterstattung darüber.

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hevopi 09.05.2017, 09:27
12. Es wundert mich nicht,

dass Herr Habeck, der sich ja wirklich für das Programm der Grünen und nicht nur für sich selbst einsetzt, noch gut abschneidet. Die jetzigen Spitzenkandidaten (lieber nenne ich keine Namen) setzen sich doch nur für die eigenen Interessen ein und werden in Zukunft systematisch abbauen.

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HerrPeterlein 09.05.2017, 09:31
13. Politiker müssen auch Wahlen gewinnen

Wie man so ein Talent wie Habeck nicht an die Spitze wählt, dafür die anderen Kandidaten wie Özdemir, Höfer und Co, dieses zeigt warum es bei den Grünen so schwächelt.
Habeck war der Spitzenkandidat in SH, ohne das er dieses eigentlich war. Sympathisch, jung und wirkt gut vor der Kamera, davon gibt es nicht viele Politiker. Wenn es dann mal jemand mit Erfolg in die Medien schafft, dann muss man diesen unterstützen.

Das sage ich als CDU-Wähler. Die Grünen senden seit zig Jahren völlig falsche Kandidaten (bis auf wenige Ausnahmen) ins Rennen. Die haben Probleme die eigene Basis zu erreichen, mit unglücklichen Aussagen verprellen sie dabei die Chance auf neue Wähler.

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Tschepalu 09.05.2017, 09:42
14. Habeck?

Nun ja, die CDU soll also für breitere Schichten wählbar heißen, will heißen auf zur CDU, neben der SPD selbstverständlich, eine FDP light sozusagen. Posten gehen vor Inhalten wenn es drauf ankommt, da gehe ich jede Wette ein. Ausreden wird man schon finden. Und da sich die CDU weiter nach links bewegt könnte es gut klappen. Man wird sich schon in SWH auf die Schwampel einigen, da können doch alle gut miteinander. Aber niemand soll sich täuschen, das ist nicht die BRD. Im Saarland sind die Grünen rausgeflogen und in NRW wird es zumindest einen ordentlichen Dämpfer geben. Und bei der BTW wird es dann richtig spannend wo die Reise mit den Grünen hingeht!

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jörn_frühauf 09.05.2017, 09:57
15. Urwahl der Grünen war undemokratisch

Jedem sollte klar sein, dass es bei 3 (oder mehr) verbleibenden Kandidaten zwingend ist, zwei Wahlgänge durchzuführen. Zwischen den beiden verbliebenen Kandidaten hätte eine Stichwahl stattfinden müssen, damit die (Ur-)wähler dann zwischen diesen entscheiden können (wie z. B. jetzt in Frankreich).
Bei einem Ergebnis von 12.204/12.129/8886 hätten die knapp 9.000 Unterstützer (von Hofreiter) wählen können müssen, wem sie ihre Stimme geben, wenn nur noch Özdemir und Habeck zur Auswahl stehen.
Dabei kommt also neben der Frauenregelung eine zweite Beschneidung der Auswahlrechte der Mitglieder zustande. Von wegen "Basis ist Boss"! - Interessant ist dabei, dass die Mängel der durchgeführten Urwahl kaum zur Sprache gekommen sind.
Dass breit mit "Habeck fürs Land" geworben wurde, obwohl er gar nicht als Spitzenkandidat zur Wahl stand, mag jeder für sich bewerten.

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marcdv 09.05.2017, 09:58
16. Zum Glück gab es die Vogelgrippe..

Ich denke einmal, wenn Habeck sich nicht um die Auswirkungen der Vogelgrippe als Minister hätte kümmern müssen, sondern Zeit für den Wahlkampf in eigener Sache hätte, hätte das grüne Establishment nicht gewonnen.
So wird nun wohl das grüne Duo zusammen mit den Äußerungen von Simone Peter zu Thema Polizeieinsätze die grüne Partei voll gegen die Wand fahren.
DIe Grünen-Führung benötigt zur fälligen Reinigung wohl die anstehende Wahlkatastrophe im September . An Habecks Stelle würde ich solange schön in Kiel bleiben und weiterhin das aktuelle Ministerium unter MP Günther führen...

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Marc87 09.05.2017, 10:00
17.

Zitat von Central Park
Alle Postings bislang waren recht differenziert; es ging auch weniger um Habecks Ergebnis, sondern um die merkwürdige Berichterstattung darüber.
Sorry, aber Wahrnehmung scheint hier eine sehr selektive Sache zu sein. Die Grünen haben es geschafft eine starkes Ergebnis zu halten. Und das obwohl sie Junior-Partner in einer Regierung waren. Diese werden in Deutschland quasi immer abestraft. Das ist so Bundesliga-Stammtisch: Da hatte der Verein auch nur eine gute Saison, wenn man sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert hat. Die Grünen sind drittstärke Kraft geworden und haben dabei an absoluten Stimmen nix verloren, sprich: Sie sind für ihre Leistung in der Regierungsveranwortung bestätigt worden. Und das obwohl der Trend im Bund ganz klar nach unten zeigt. Wer hier den Medien eine "merkwürdige Berichtserstattung" vorwirft, dem muss ich entweder komplette Ahnungslosigkeit vom politischen System unterstellen oder eine "systemkritische Haltung" aka Lügenpresse...

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rgryf 09.05.2017, 10:02
18. Aktuelles Problem der Grünen ist die fehlende SChärfe auf Bundesebene.

Ganz im Gesgensatz zu den Aussagen von Kathrin GE sind grüne Themen sehr wohl brennend und viele Leute machen sich zum Dieselthema, zum Agrar oder Energiezwiespalt echt Gedanken.
Das grüne Spitzenpersonal nimmt das leider nicht scharf genug auf.
Habeck oder Toni Hofreiter sind da offensiver und deutlicher. Dieses Profil müssen die Grünen bis zur Wahl deutlich rauskehren und nicht verwässern. Es geht wirklich um etwas!

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KaraBenFasel 09.05.2017, 10:11
19. Die Grünen in S-H

Die Grünen um Robert Habeck hier in S-H haben bewiesen, dass sie pragmatische, nicht ideologisch bestimmte, ökologische Politik machen können. Das wurde zu recht honoriert. Im Rest der Republik (außer vielleicht an der entgegengesetzten "Ecke") sieht das ganz anders. Da mir Nachhaltigkeit, nicht Ideologie, sehr am Herzen liegt, würde ich ein Scheitern der Grünen in NRW und bei der BTW nicht bedauern.

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