Forum: Politik
Erfundener Flüchtlingstod: Gefährlicher Tunnelblick
DPA

Die Erfindung eines toten Syrers ist ein weiterer Beleg für die zunehmende Hysterie in der Flüchtlingsdebatte. Das gefährdet die Gesellschaft - denn selbstgemachte Wahrheiten erlauben keinen Kompromiss.

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paulvernica 28.01.2016, 15:23
10. Nicht nur der Flüchtlingspolitik

Zitat von air plane
Im Artikel wird die Ursache mit der Wirkung verwechselt. Die Gefährdung ging und geht von der verantwortungslosen "Flüchtlingspolitik" der Regierung (ohne Kabinettsbeschluss, ohne Zustimmung des Parlamente, ohne demokratische Grundlage) aus. Vorfälle wie am Lageso sind lediglich Stilblüten in Folge dieser Politik.
Die Verwahrlosung Deutschlands durch Merkel fand schon vorher statt :

Es gab/waren schon vor den Flüchtlingen

a) zu wenig bezahlbare Wohnungen
b) eine überbordende langsame Bürokratie
c) Probleme mit Einwanderern.

Hat Frau Merkel offenbar nichts von gewusst !!!
Denn wie man unter diesen Bedinungen noch eine horrende Anzahl von Flüchtlingen ins Land holt ist mir
ein Rätsel.

Diese Regierung war schon vor den Flüchtlingen eine Farce. Aber die Deutschen lassen sich halt berieseln,
weil es uns angeblich so gut geht wie nie.

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jozu2 28.01.2016, 15:24
11.

Herr Kuzmany, Sie meinen, "Das bereitet zwar Probleme, aber die sind lösbar." Aber zu welchem Preis, mit welchem Aufwand? Die nur in kurzfristigen Zeiträumen denkende Welcome-Hysterie hat diese Frage vollkommen ausgeklammert. Will Deutschland das überhaupt in dem unbegrenzten Merkel-Maß? Der angeblich tote Flüchtling ist ein billiger Propaganda-Trick gewesen - genauso wie das erfundene Vergewaltigungsopfer.

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danido 28.01.2016, 15:24
12.

Hmmm ja, schwierig, schwierig, jetzt hat man so lange behauptet, dass die Geschichten auf Facebook alle erlogen sind und jetzt kommen unsere Gutmenschen mit so einem Hammer.

Aber wer unsere Medien kennt weiß natürlich was jetzt kommt, nämlich trotzdem Schuldzuweisungen an die besorgten Bürger und Umkehrung der Schuldfrage.

Vor kurzem war hier irgendwo ein Interview zu lesen mit dem Tatort-Partner von Till Schweiger, er meinte sinngemäß: die Rechten würden sich über Köln freuen und sich bestätigt fühlen.
Ich tue jetzt exakt das Selbe und behaupte: Die Linken hätten sich gefreut, wenn es einen Toten gegeben hätte. Sie hätten sich bestätigt gefühlt und die Sache propagandistisch ausgeschlachtet.

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StFreitag 28.01.2016, 15:24
13. Dem

kann ich weitgehend zustimmen. Die Krise der deutschen Gesellschaft hat bereits viele Bereiche erfasst. Polizei, Presse, Fernsehen, Rundfunk, Behörden, Vereine und Kirchen finden kein Vertrauen mehr. Das ist besorgniserregend. Die radikale Rechte kann nur mit Problemlösungen bekämpft werden. So lange noch behauptet wird, beim Flüchtlingszustrom sei alles rechtens und richtig und der Islam sei kein Problem, wird sich die Lage zuspitzen.

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Süddeutscher 28.01.2016, 15:24
14. Nicht überfordert?

"Es stimmt, die deutsche Gesellschaft ist offenbar zunehmend überfordert. Allerdings nicht von den Flüchtlingen - sondern von sich selbst."

Der reinste Blödsinn! Sagen Sie mal, Kuzmany, in welcher Welt leben Sie eigentlich. Kommen Sie eigentlich mal aus Ihrem muffigen Spiegelbüro raus und haben Sie schon mal Kommunen besucht, die unter der Flüchtlingslast zusammenbrechen?

Sie gehören wirklich zu jenen Schreiberlingen, die fernab jeder Realität im gutmenschlichen Elfenbeinturm an Ihrer ganz persönlichen Legende zimmern. Ein Witz!

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ede-wolff 28.01.2016, 15:24
15. Ausgezeichnete Analyse!

Dem Artikel ist nichts hinzuzufügen. Wie weit diese Fixierung auf die eigene Meinung und ihre Absolutsetzung, die keine inhaltliche Auseinandersetzung mehr zulässt, schon gediehen sind, zeigt der Beitrag #1 exemplarisch. Leider kann man mittlerweile nach jedem Artikel die Forumsbeiträge regelrecht vorhersagen. Ich selbst habe mich (auch nach dem Lesen der Kolumne von Sascha Lobo) dazu entschlossen, dazu nicht mehr zu schweigen, sondern selbst meine Meinung klar zu äußern. Ich kann nur hoffen, dabei meine Diskussionsfähigkeit nicht zu verlieren ;-)))

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Emderfriese 28.01.2016, 15:24
16. Zustimmung

Ein sehr guter Beitrag. Herr Kuzmany stellt nicht die unmögliche Lügengeschichte des "Helfers" in den Mittelpunkt, sondern die deutsche Gesellschaft, die mit den Fragen der Immigration zu großen Teilen nicht umgehen kann. Es ist zu hoffen, dass die Verantwortlichen in Berlin und in der ganzen BRD ebenfalls keine "Schuld" bei Einzelnen suchen, sondern endlich die Gruppendynamik wahrnehmen, die sowohl die Hilfsbereiten als auch die Gegner der Zuwanderung antreibt.

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christian0061 28.01.2016, 15:25
17. noch sterben sie nur im Mittelmeer

und damit das auch so bleibt, werden wir sicher bald in Griechenland und/oder ausserhalb Europas Internierungslager einrichten wo die Unerwünschten in Ermangelung anderer Abschiebemöglicheiten in die Heimatländer dann hintransportiert werden und versauern.
Wir sind die Guten, und wir schaffen das!

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tomxxx 28.01.2016, 15:26
18. schon interessant...

über die Sylvesternacht wurde erst berichtet, als man den Berichten der ausländischen Medien nicht mehr ausweichen konnte. Fadenscheinige Begründdung: es war noch nicht bestätigt. Bei dieser Nachricht war das wohl nicht nötig? Aber jetzt zum Punkt: die Zustände in Berlin sind doch dermassen sau..., dass für jeden ein Tod eines Flüchtlings plausibel war! Darum finde ich es zu hoch gehangen, jetzt auf den Helfer loszugehen (der wohl wirklich erschöpft, frustriert und mal am Ende war). Da sollten die Medien sich anders organisieren!

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candidesgarten 28.01.2016, 15:26
19. Idioten

Idioten und Brandstifter gibt es auf beiden Seiten, - schön dass inzwischen auch über die Neigung zur Lüge bei den Guten berichtet wird. Ist beides unmöglich, - der arme tote Flüchtling vor dem Lageso ist eine Obszönität, die Schauermärchen der Pegidisten und dümmeren AfDler sind meist noch bösartiger. Der Rest: Herr Kuzmany behauptet, dass die Integration machbar ist, belegen tut er es nicht. Scheitert sie, wird er Analysen schreiben in denen herauskommt, dass jeder schuld ist, nur nicht Leute wie er.

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