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Erhoffter Milliardensegen: Städtebund spekuliert auf Pkw-Maut

Von einer Pkw-Maut verspricht sich der Städte- und Gemeindebund Milliarden-Einnahmen, die*in den*Straßenbau gesteckt werden könnten. Anders sei das Verkehrsnetz künftig nicht zu finanzieren. Autofahrer sollen an anderer Stelle entlastet werden - so die Theorie.

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Hardliner 1 06.10.2011, 10:10
1. És ist genug Geld da

Zitat von sysop
Von einer Pkw-Maut verspricht sich der Städte- und Gemeindebund Milliarden-Einnahmen, die*in den*Straßenbau gesteckt werden könnten. Anders sei das Verkehrsnetz künftig nicht zu finanzieren. Autofahrer sollen an anderer Stelle entlastet werden - so die Theorie.
Soso, anders ist dasVerkehrsnetz nicht zu finanzieren? Seltsam! Der Staat nimmt jährlich deutlich über 50 Milliarden Euro an Steuern von den Kfz-Besitzern ein. Davon wird nicht einmal ein Viertel für Straßenbau und Straßenreparaturen ausgegeben. Der Großteil der Autofahrer-Abzocke landet im Bundeshaushalt zur Finanzierung des Sozialetats. Es ist also genug Geld (von den Autofahrern) da. Es wird nur zweckentfremdet. Und die Kritik, wonach die Autofahrer die Melkkühe der Nation sind, stimmt halt doch.

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Kalaharry 06.10.2011, 10:12
2. Abwarten

Zitat von sysop
Von einer Pkw-Maut verspricht sich der Städte- und Gemeindebund Milliarden-Einnahmen, die*in den*Straßenbau gesteckt werden könnten. Anders sei das Verkehrsnetz künftig nicht zu finanzieren. Autofahrer sollen an anderer Stelle entlastet werden - so die Theorie.
Guter Witz. Die Städte werden die Ausweichstrecken der Mautpreller sein. Das weiß doch jeder.

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guteronkel 06.10.2011, 10:12
3. PKW-Maut und der Geldsegen

Zitat von sysop
Von einer Pkw-Maut verspricht sich der Städte- und Gemeindebund Milliarden-Einnahmen, die*in den*Straßenbau gesteckt werden könnten. Anders sei das Verkehrsnetz künftig nicht zu finanzieren. Autofahrer sollen an anderer Stelle entlastet werden - so die Theorie.
Also wir wollen mal die Philosophie der Herren Seehofer und Ramsauer genauer erläutern:
Es öffnet sich ein Füllhorn von Gottes Gnaden, scheisst Geld und Gold auf alle Staßen und Orte im ganzen gelobten Deutschland, alle sind zufrieden, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Die Wirklichkeit sieht leider wieder einmal anders aus:
Die LKW-Maut wird für alles verwendet, nur nicht um die Autobahnen in Deutschland in einen passablen Zustand zu bringen. Die Staßen im Westen müssten vielerorts gesperrt werden, da dermassen vernachlässigt, dass einem die Tränen kommen. Nun wollen die Herren Seehofer und Ramsauer die PKW-Maut einführen, da der Zustand unserer Straßen nicht mehr zu verheimlichen ist und man nicht alle Straßen privatisieren kann. Warum eigentlich nicht? Wer sagt, dass man das gesamte Vermögen aller Parteimitglieder (CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne) nicht enteignen kann und ebenfalls nach Griechenland schieben kann? Anschließend werden alle Parteimitglieder enteignet und das Wohl der restlichen Welt damit finanziert. Dafür würde ich meinen bislang noch untadeligen Namen auch hergeben.

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kuschl 06.10.2011, 10:12
4. Grau ist alle Theorie!

Zitat von sysop
Von einer Pkw-Maut verspricht sich der Städte- und Gemeindebund Milliarden-Einnahmen, die*in den*Straßenbau gesteckt werden könnten. Anders sei das Verkehrsnetz künftig nicht zu finanzieren. Autofahrer sollen an anderer Stelle entlastet werden - so die Theorie.
Wie sie auf einmal alle aus der Deckung kommen!Der Steuerzahler hat das Strassennetz und die Erhaltung schon bezahlt.Bund,Länder und Gemeinden verplempern das Geld
nur für andere Dinge.Es kann mir doch keiner erzählen,daß das für den Autofahrer ein Nullsummenspiel wird.Politiker mit solchen Gedankenspielen abwählen!!

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CobCom 06.10.2011, 10:16
5. Wie geht denn...

..."Lenkungswirkung" und "Vignette" zusammen?

Und "Geldsegen" verschweigt ja auch, dass "gewaltsam durchgedrückte Abzocke" gemeint ist.
Ein ähnlicher Geldsegen wie ihn sich Bankräuber und Handtaschendiebe wünschen....

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Josef Ritter 06.10.2011, 10:16
6. -

Die KFZ Steuer geht an die Länder. Die soll im Gegenzug zur Maut gesenkt werden.

Also was kommt dabei rum. Bürokratie. Es sei denn die Steuer bleibt in der Autofahrer wird nur weiter abgezockt.

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Zwergnase 06.10.2011, 10:19
7. ?

Lassen sich die PKW-Steuern nicht mit einem Isotop markieren, damit man deren Verbleib ausfindig machen kann ?
Gleiches gilt für Steuern auf Treibstoff. Diese Gelder sollten doch mehr als ausreichend sein, unsere Strassen instand zu halten.

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capitolversicherung 06.10.2011, 10:20
8. "Nein" zur Titel-Maut...

Zitat von sysop
Von einer Pkw-Maut verspricht sich der Städte- und Gemeindebund Milliarden-Einnahmen, die*in den*Straßenbau gesteckt werden könnten. Anders sei das Verkehrsnetz künftig nicht zu finanzieren. Autofahrer sollen an anderer Stelle entlastet werden - so die Theorie.
Von wegen "an anderer Stelle entlastet werden". Dann würde ja wieder die nötige Kohle fehlen. Der einzige Weg, ins Verkehrsnetz zu investieren ist durch MEHR-Einnahmen. Und auch das wird dann zwar wieder mit Murren hingenommen, aber es wird hingenommen.

Ist gibt bestimmt auch bessere Wege zur Finanzierung, aber da in Deutschland ja neuerdings alles "alternativlos" ist, wird´s wohl wieder mal schlimmer kommen...

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hanka-tsu 06.10.2011, 10:20
9. könnten

Zitat von
Von einer Pkw-Maut verspricht sich der Städte- und Gemeindebund Milliarden-Einnahmen, die in den Straßenbau gesteckt werden könnten.
es könnte auch sein das haushalslöcher damit gestopft werden.
ein neuer versuch die autofahrer zu erleichtern!
eigendlich müssten alle strassen golde leitplanken haben bei dem was die benutzer schon dafür bezahlt haben

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