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Erhoffter Milliardensegen: Städtebund spekuliert auf Pkw-Maut

Von einer Pkw-Maut verspricht sich der Städte- und Gemeindebund Milliarden-Einnahmen, die*in den*Straßenbau gesteckt werden könnten. Anders sei das Verkehrsnetz künftig nicht zu finanzieren. Autofahrer sollen an anderer Stelle entlastet werden - so die Theorie.

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probstheida 07.10.2011, 01:35
90. ...

Zitat von j.vantast
Wer soll das alles kontrollieren? Schon jetzt schrecken Autofahrer nicht vor Telefonaten mit dem Handy während der Fahrt oder Geschwindigkeitsverstössen zurück. Sie wissen genau: Es gibt so gut wie keine Kontrollen. Kontrolliert werden müsste aber von Menschen, denn bei den vielen Auf- und Abfahrten an Autobahnen wäre der Aufbau von Mautkontrollgeräten nicht machbar.
Warum so wenig Phantasie?
Im Falle der LKW-Maut trifft exakt dies auch zu! Es sind ja dieselben Autobahnen! Der Phantasie beim Abzocken sind doch keine Grenzen gesetzt! Und die Kontrolle erfolgt durch die Mautbrücken, die schon in der Ausschreibung auf Geschwindigkeiten bis 200km/h angesetzt wurden, obwohl LKW nur 80 fahren dürfen, und durch mobile Kontrollwagen.

Man wird sich schon was ausdenken, das soviel Geld kostet, daß man am Ende die Belastungen für die Autofahrer verdoppeln muß, um wenigstens auf dieselben Einnahmen wie vor der Maut zu kommen. Alles natürlich von "effizienten" Privatfirmen gemanagt, versteht sich....

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kdshp 07.10.2011, 14:52
91. Piraten Partei (PP) find ich SUPER gut!

Zitat von Hardliner 1
Bei den vielen Ein- und Ausfahrten der bundesdeutschen Autobahnen würde die Kontrolle der Vignetten wahrscheinlich mehr kosten als sie bringen. Man bräuchte entweder mehr Polizisten oder eine ähnliche Institution wie in Österreich (Asfinag). Das verschlingt hohe Personal- und Sachkosten.
Hallo,
wetten der deutsche PKW fahrer bekommt dann nen punkt oder zwei in flensburg. DAS wirkt bei dieser "umweltplakette" auch rechtgut un did epaar cent der ausländischen mautpreller machen es eh nicht aus. ES geht der CDU/CSU/FDP ja darum dem deutschen mehr aus der tasche zu ziehen und verlassen sie sich drauf DAS ist WAS was die da können DIESE politiker da in berlin.

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pkeszler 13.10.2011, 10:28
92. Warum bringt die PKW-Maut keinen nennenswerten Nutzen?

Es hört sich sehr schön und populistisch an, wenn Verkehrsminister Ramsauer sagt, die PKW-Maut empfänden die Menschen in Deutschland nicht mehr als gerecht, weil sie in fast allen europäischen Ländern für die Straßennutzung zahlen müssen, während sich ausländische Autofahrer hierzulande nicht beteiligen müssten.
Hat Ramsauer aber mal durchrechnen lassen, was dabei für den deutschen Staat und den Straßenbau übrig bleibt? Wenn 5 % ausländische Autofahrer für die Benutzung unserer Autobahnen eine Maut entrichten müssen, aber gleichzeitig 95 % deutsche Autofahrer, die die Autobahnen benutzen, entlastet werden sollen, zum Beispiel durch Kürzung der KfZ-Steuer, was bleibt dann für die Straßenunterhaltung noch übrig? Da fallen vermutlich die Verwaltungsgebühren für die Maut und die Kosten für die notwendigen Kontrollen höher aus, als der Nutzen. Es sei denn, dass die Entlastung nur eine Minientlastung sein soll, wie die Steuerentlastung, die die schwarz-gelbe Koalition geplant hat.
Im Übrigen nimmt der Staat jährlich 53 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben von den Autofahrern ein, gibt aber nur 17 Milliarden Euro für die Straßenunterhaltung aus. Damit spricht doch das Kosten-Nutzen-Verhältnis eindeutig gegen die Einführung einer PKW-Maut.

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Direwolf 13.10.2011, 10:55
93. Schon lange nicht mehr

Zitat von Josef Ritter
Die KFZ Steuer geht an die Länder. Die soll im Gegenzug zur Maut gesenkt werden. Also was kommt dabei rum. Bürokratie. Es sei denn die Steuer bleibt in der Autofahrer wird nur weiter abgezockt.
Die Kfz Steuer geht seit der letzten Reform an den Bund. Dafür bekommen die Länder inzwischen die Versicherungssteuer

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