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Erika Steinbach verlässt CDU: Raus, aber nicht weg
DPA

Erika Steinbach kehrt der CDU den Rücken, die Parteispitze schweigt. Der Austritt ist konsequent - doch für die Union könnte er zum Problem werden.

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kaltwasser 15.01.2017, 12:19
110. Der

Austritt zeigt wie tief gespalten auch die CDU jetzt ist. Mag man auch nach außen versuchen ein Bild der Geschlossenheit zu demonstrieren. Die Wahrheit sind anders aus. Hier spiegelt sich tatsächlich der Zustand des ganzen Volkes. Der Graben zwischen den Befürwortern einer multikulturellen Gesellschaft und einer völligen Veränderung Deutschlands um jeden Preis und deren Gegnern ist unüberbrückbar. Auf dieser Grundlage lässt sich aber keine gemeinsame Zukunft aufbauen. Das müsste jedem klar sein. Merkel und ihre Helfer und Freunde unterschätzen völlig die Dimension und Konsequenz des Ganzen.

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joeaverage 15.01.2017, 12:19
111. Vor allem

Zitat von Schnarchy
Steinbach & Co. stehen fuer das Denken von vorvorgestern und das brauchen wir ehrlich gesagt nun wirklich nicht um die Probleme von Morgen zu loesen.
brauchen wir niemanden, der uns noch zusätzliche Probleme für heute und morgen aufhalst. Da gibt es schon mehr als genug.

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carlitom 15.01.2017, 12:24
112.

Zitat von wut62
Ich bin wahrlich kein Anhänger von Frau Steinbach. Wie aber einige Foristen gegen Frau Steinbach argumentieren, entsetzt mich. Wie kann man die heutigen Flüchtlinge, mit den damaligen "Flüchtlingen" aus Preussen gleichsetzen? Da fehlt wohl das Wissen über die Geschichte und über die Biografie von Frau Steinbach. Frau Steinbach wurde 1943 in Westpreussen geboren, was dem damaligem furchtbaren 2. Weltkrieg zu zu schreiben ist. Der Vater wurde in dieser Zeit als Soldat dorthin versetzt. 1945 ist sie dann mit Ihrer Mutter , die in Bremen und der Vater in Hanau geboren wurde, nach Schleswig Holstein geflohen. Für mich ist sie damit eindeutig eine Deutsche und mit den heutigen Flüchtlingen nicht zu vergleichen.
Hat doch keiner bestritten, dass sie Deutsche ist. Ob sie auch ein Vertriebener ist, ist allerdings sehr wohl umstritten. Und Flüchtling - ja, war sie auch. Aber warum ist ein Flüchtling nur in Ordnung, wenn er Deutscher ist? Ich verstehe Ihr Problem nicht,

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jan07 15.01.2017, 12:31
113. Geschichtsklitterung

Zitat von fördeanwohner
Ich maße mir das an. Wiederholen will ich jetzt nicht alles, was ich in diesem Thread über meine Familie schon geschrieben habe. Natürlich kann man das vergleichen. Meine Eltern (s.o.) tun das auch. Deshalb haben sie ja gerade Mitgefühl und engagieren sich für Flüchtlinge. Das betonen sie immer wieder.
Nach Ihrer Darstellung sind also alle Deutschen nach dem 2. Weltkrieg freiwillig weggezogen. Sie hätten also bleiben können. Was für eine Geschichtsklitterung! Es mag ja sein, dass es im Falle Ihrer Eltern so war. Aber die große Masse der Deutschen wurde brutal vertrieben, hatte keine Wahl. Aber Ihre Meinung ist typisch für viele linksliberale Zeitgenossen: man will am liebsten die ganze Welt retten. Aber die Leiden des eigenen Volkes werden brutal ignoriert.

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dlmb 15.01.2017, 12:31
114. Es ist doch bezeichnend...

...dass vor allem die sich gegen Merkel äußern, die nichts mehr zu verlieren haben. Die, die ohnehin ausscheiden werden.

Das sagt viel mehr aus als das, was diese Leute sagen.

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wut62 15.01.2017, 12:31
115. Sorry, aber das kann einfach nicht das Gleiche sein.

Zitat von fördeanwohner
Ich maße mir das an. Wiederholen will ich jetzt nicht alles, was ich in diesem Thread über meine Familie schon geschrieben habe. Natürlich kann man das vergleichen. Meine Eltern (s.o.) tun das auch. Deshalb haben sie ja gerade Mitgefühl und engagieren sich für Flüchtlinge. Das betonen sie immer wieder.
ich habe auch Mitgefühl mit den heutigen Flüchtlingen und ich engagiere mich auch.

Allerdings können Sie doch nicht ausblenden, dass die Flüchtlinge nach dem zweiten Weltkrieg Deutsche waren und ein Staat völkerrechtlich für diese Staatsbürger eintreten muss.

Bei den heutigen Flüchtlingen handelt es sich aber um Menschen aus anderen Ländern und anderen Kulturen. Zudem wissen wir von vielen Menschen nicht, aus welchen Ländern sie kommen (fehlende Pässe), wir wissen nicht, wieviele dieser Flüchtlinge aus wirtschaftlichen Gründen geflohen sind. Hinzu kommt die heutige Auseinandersetzung mit dem IS, wodurch auch Menschen in Europa eingeschleust werden und bitte nicht ausblenden, dass die meisten Flüchtlinge Grenzen illegal übertreten und damit gegen Gesetze verstoßen. Das war damals nicht der Fall.

Also doch wohl ein erheblicher Unterschied!

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a.nahrmann 15.01.2017, 12:32
116. Opposition

Wenn Frau Steinbach behauptet, dass es zur Zeit in wichtigen Politikbereichen,als da sind die Flüchtlingspolitik,,die Euro-Krise,die Griechenland-Rettung usw. keine Opposition im Bundestag gibt, muss man ihr leider zustimmen. Für das Funktionieren einer Demokratie ist "Opposition",die Vielfalt der Meinungen jedoch unerläßlich,sonst verliert die Demokratie den Rückhalt bei den Bürgern bzw. es entsteht Autokratie.
Hämische Kommentare über Frau Steinbachs Handeln sind unpassend,Am Beispiel Steinbach zeigt sich, ob jemand bereit ist, Andersdenkenden mit Toleranz zu begegnen.

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kyon 15.01.2017, 12:33
117. Zutreffende Analyse

Frau Steinbach ist gewiss von ihrer Art her eine grenzwertige Persönlichkeit, aber ihre Analyse der Politik von Frau Merkel, die "Deutschland massiv geschadet hat", ist zutreffend und somit ist ihre Austrittsbegründung gut nachvollziehbar. Der Wähler kann nicht austreten, er kann nur als Konsequenz alternativ wählen.

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kael 15.01.2017, 12:37
118. Steinbach verlässt die CDU

Dies ist Frau Steinbachs letzte Schlagzeile. Und auch die beste.

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kael 15.01.2017, 12:48
119. Für so denkende Wähler ist die AfD ein Angebot

Zitat von jojack
Nein, dafür ist sie zu alt. Aber der Schaden für die Merkel-CDU ist dennoch beträchtlich. Sie war kein kleines Licht, war zuletzt die Gallionsfigur der Rechtskonservativen in der Union. Ihr öffentlichkeitswirksame Austritt unterstreicht, dass die CDU für so denkende Wähler kein Angebot mehr hat.
Ich stimme insoweit zu, dass für die CDU - insbesondere für deren Kanzlerin - ein Schaden entstanden ist. Aber den sollte man nicht überbewerten, hat sich Frau Steinbach doch in ihrer langen Karriere manch schlimmen Tritt ins europäische Fett geleistet und Ressentiments gegen Deutschland geschürt.
Und außerdem: Eine einzelne Partei kann nicht für ALLE Minderheiten ein Angebot sein. So wird Frau Steinbach ihr politisches Heil vermutlich in der AfD suchen und finden.

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