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Ermittlungen gegen Ex-Bundespräsident: Wulff lehnt Deal der Staatsanwaltschaft ab
REUTERS

Christian Wulff geht aufs Ganze: Der Ex-Bundespräsident besteht auf einer Einstellung des Verfahrens gegen ihn - und will auch keine Geldstrafe zahlen. Damit nimmt er ein mögliches Gerichtsverfahren in Kauf.

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liberalerfr 09.04.2013, 15:12
1. Bravo!

Wulff zeigt, dass er die Justiz als dritte Gewalt akzeptiert und einen Ablasshandel ablehnt. Wo der schwere Vorwurf der Bestechlichkeit erhoben wird, muss ein ordentliches Verfahren stattfinden. Nur weil es sich um einen ehemaligen Politiker handelt, darf es kein unter den Teppich kehren geben.
Andereseits muss auch klar sein, dass falls die Bestechlichkeit nicht angewiesen wird, Wulff vollkommen rehablitiert werden muss.

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Wolf im Wolfspelz 09.04.2013, 15:14
2. So eine Strategie kennen wir doch schon...

...von Christoph Daum. Ob's diesmal funktioniert? Ich habe Zweifel.

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Kalaschnikowa 09.04.2013, 15:15
3. Richtig so!

Zitat von sysop
Christian Wulff geht aufs Ganze: Der Ex-Bundespräsident besteht auf einer Einstellung des Verfahrens gegen ihn - und will auch keine Geldstrafe zahlen. Damit nimmt er ein mögliches Gerichtsverfahren in Kauf
Finde ich richtig! Da er sich immer als unschuldig bezeichnet hat, sollte er sich einem Gerichtsverfahren stellen. Die Annahme einer Verfahrens-Einstellung gegen rd. 20.000,00 € hätte in meinen Augen wie ein Schuldeingständnis ausgesehen.

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markus_wienken 09.04.2013, 15:16
4. .

Zitat von liberalerfr
Wulff zeigt, dass er die Justiz als dritte Gewalt akzeptiert und einen Ablasshandel ablehnt. Wo der schwere Vorwurf der Bestechlichkeit erhoben wird, muss ein ordentliches Verfahren stattfinden. Nur weil es sich um einen ehemaligen Politiker handelt, darf es kein unter den Teppich kehren geben.
Yep

Zitat von liberalerfr
Andereseits muss auch klar sein, dass falls die Bestechlichkeit nicht angewiesen wird, Wulff vollkommen rehablitiert werden muss.
Juristisch ja, moralisch nein

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rainer_daeschler 09.04.2013, 15:16
5. Richtige Entscheidung

Ein Annahme des Deals hätte Christian Wulff nichts gebracht. Man hätte das öffentlich als Schuldeingeständnis gewertet und die Empörung nach sich gezogen, dass er sich mit 20,000€ von der Justiz hätte freikaufen können.

Allerdings muss die Staatsanwaltschaft jetzt auch überzeugende Beweise vorlegen. Sollte sie den Deal vorgeschlagen haben, weil sie wenig in der Hand habe, wäre sie im Gerichtssaal blamiert.

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guentherprien 09.04.2013, 15:18
6. Noch ganz klar ?

Unglaublich, wie das Geld der Steuerzahler für diese Show verballert wird.

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marny 09.04.2013, 15:21
7. je länger Wulff sich selbst einredet - in seiner Amtszeit sauber

agiert zu haben, desto gründlicher glaubt er offensichtlich selber daran! Hier schlägt ihm sein Gehirn ein Schnippchen. Letztendlich wird er freigesprochen - aber SAUBER - ist und bleibt was anderes !

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statler&waldorfmuppets 09.04.2013, 15:21
8. Lächerlich !

20 Staatsanwälte, Millionen an Kosten für Ermittlungen gegen Wulff. Was bleibt?

Das Konstrukt einer Anklage wegen der Zahlung der Preisdifferenz für ein besseres Zimmer.
Politische Prozesse wie zu Stalins Zeiten.
Hier sollte der Oberstaatsanwalt angeklagt werden: wegen Veruntreuung von Steuergeldern und ggfs. wegen falscher Verdächtigung.

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seneca55 09.04.2013, 15:21
9. Jetzt erst recht?!

Christian, Du hast zwar keine Chance, aber nutze sie !

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