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Ermittlungsverfahren: Wahlkampfberater bringt Piraten in Bedrängnis
DPA

Den Piraten haben Ärger wegen eines Wahlkampfberaters in ihren Reihen. Dem langjährigen Offizier hängt ein Ermittlungsverfahren aus seiner Bundeswehrzeit an, es geht um Untreue und Bestechlichkeit. Auch die Pressechefin der Berliner Fraktion soll darin verwickelt sein.

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Steinwald 26.05.2013, 15:09
1. Piraten

Das mit den Piraten war eine tolle Idee, ein großartiges Versprechen. Leider wurde das Projekt von einem komplett vervollpfosteten Personal mit Schmackes an die Wand gefahren, daß es nur so kracht. Das ist bedauerlich. Aber in der Politik sind Erwachsene gefragt, keine Kindsköpfe mit ADHS und fehlendem Kleidungsstil, die vom Internet sozialisiert wurden und darob den Umgang in der realen Welt verlernt haben. Ich hoffe, es wird einen zweiten Anlauf für die Piraten geben. Diesmal ernst, diesmal richtig. Aber jetzt geht bitte erst mal sterben. Oder zumindest in euch.

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_stordyr_ 26.05.2013, 15:14
2.

Zitat von sysop
Den Piraten haben Ärger wegen eines Wahlkampfberaters in ihren Reihen. Dem langjährigen Offizier hängt ein Ermittlungsverfahren aus seiner Bundeswehrzeit an, es geht um Untreue und Bestechlichkeit. Auch die Pressechefin der Berliner Fraktion soll darin verwickelt sein.
abgesehen davon, dass die Piraten sich zur Zeit wirklich alle Mühe geben, sich selbst dumm hinzustellen.. :(
Es muss der Presse schon irgendwie gelingen, aus jedem Scheiss ne Schlagzeile zu machen :)

Jeder Furz, der da quer rauskommt, wird zum Skandal aufgeblasen. Es muss schon möglich sein, die Jungs und Mädels runterzuschreiben....

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Liberalitärer 26.05.2013, 15:17
3. Welcher Berater so ohne Vertrag

Zitat von sysop
Den Piraten haben Ärger wegen eines Wahlkampfberaters in ihren Reihen. Dem langjährigen Offizier hängt ein Ermittlungsverfahren aus seiner Bundeswehrzeit an, es geht um Untreue und Bestechlichkeit. Auch die Pressechefin der Berliner Fraktion soll darin verwickelt sein.

"Offene Fragen bleiben bei der Finanzierung des externen Beraters. B. wurde nicht von der Partei bezahlt, die Spitzenkandidaten von NRW brachten aber bei ihrem Landesvorstand die Idee ins Spiel, den Berater offiziell zu beauftragen, um so seine Reisekosten aus dem Parteibudget zu decken. Das lehnte der Vorstand ab. Kurzzeitig wurde im Landesverband eine Spendenaktion erwogen. Dann wollten die Kandidaten B. aus eigener Tasche bezahlen. Die Parteispitze äußerte darüber Bedenken, da finanziell weniger bemittelte Kandidaten ihrer Ansicht nach benachteiligt würden. Derzeit ist unklar, ob bereits Geld an B. geflossen ist und wenn ja, wie viel."

Wohl eher gar nichts, wie es so aussieht, aber das wird man klären müssen. Und es geht um Reisekostenersatz, der abgelehnt wurde, haha. Frau Meiritz bitte mal insgesamt auf das Thema Reisekosten ansetzen. Hoffentlich arbeitet die Innenrevision bei SPON da auch gründlich. Aber wehe, wenn sich da was findet.

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metbaer 26.05.2013, 15:18
4. Eine Partei...

...wie jede andere auch. Keine Alternative, stattdessen Schmutz, Betrug und Intrige überall. Die Piraten haben sich schnell etabliert. Naja, dieser Chaotenhaufen war für mich eh unwählbar, also von daher eigentlich auch egal. Aber lustig und auch traurig zu sehen, wie schnell das Schiff mit wehenden Segeln und der Aufschrift "Wir machen ALLES anders!" auf Grund gelaufen ist.

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Liberalitärer 26.05.2013, 15:23
5. Alles abgelehnt

Zitat von metbaer
...wie jede andere auch. Keine Alternative, stattdessen Schmutz, Betrug und Intrige überall. Die Piraten haben sich schnell etabliert. Naja, dieser Chaotenhaufen war für mich eh unwählbar, also von daher eigentlich auch egal. Aber lustig und auch traurig zu sehen, wie schnell das Schiff mit wehenden Segeln und der Aufschrift "Wir machen ALLES anders!" auf Grund gelaufen ist.
Wieso denn, der Herr war offenbar nicht einmal Parteimitglied und auch nicht offizieller Berater der Partei, im Gegenteil, er hat keinen Vertrag bekommen, nicht einmal Fahrtkosten zweiter Klasse. Auch Herr Schlömer hat abgelehnt, ja was denn noch bitte. Schreibt Frau Meiritz doch auch, so irgendwie jedenfalls.

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mcbexx 26.05.2013, 15:34
6. Ja, und?

In unserem Land kann man Kanzler werden und bleiben, wenn man sein Ehrenwort über das Gesetz stellt oder Innen- und später Finanzminister, wenn man eklatante Erinnerungslücken hat, wenn es um sechsstellige Beträge geht...

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ElHombreQuiereMas 26.05.2013, 15:36
7.

Zitat von sysop
Den Piraten haben Ärger wegen eines Wahlkampfberaters in ihren Reihen. Dem langjährigen Offizier hängt ein Ermittlungsverfahren aus seiner Bundeswehrzeit an, es geht um Untreue und Bestechlichkeit. Auch die Pressechefin der Berliner Fraktion soll darin verwickelt sein.
Damit beweisen die Piraten einmal wieder nur, dass sie für vernünftige Menschen vollkommen unwählbar sind, bzw. keinerlei Alternative zu den Blockparteien darstellen... :-)

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haydar 26.05.2013, 15:37
8. Was hat das mit den Piraten zu tun?

Ein Dienstleister, der für Kandidaten der Piraten tätig ist, hat ein Ermittlungsverfahren am Hals. Das hat genau so wenig mit der Partei an sich zu tun, als wenn heraus kommt, dass mein Versicherungsberater Steuern hinterzogen hat. Das hätte dann auch nichts mit mir zu tun. Aber Hauptsache irgendwie einen Skandal konstruieren.

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TICKundTOOF 26.05.2013, 15:41
9. Volle Fahrt im Kreis

Ich mein wer einen Kapitän hat, der bei der Bundeswehr arbeitet, sollte sich über nichts wundern. Sich dann noch einen von dem Verein ins Boot holen grenzt schon fast an Dummheit.

Wie viele Piraten braucht man wohl um einen Eurohawk zu bestellen? Vermutlich mehrere Dutzend. Es werden erstmal 3 Plattformen zum Diskutieren eingeführt wovon 2 nicht funktionieren, aber die Hälfte der Mitglieder will aus Datenschutzgründen nicht auf der funktionierenden Plattform diskutieren. Dann gibt es 2 Parteitage aller Mitglieder um sich darauf zu einigen, dass man sich auf keine Plattform einigen kann, man aber nochmal darüber sprechen könnte wenn die nichtfunktionierende Plattform funktionieren würde. Danach kommt jemand auf die Idee, dass die Partei mal einen pazifistischen Ansatz verfolgte und kann das mit Screenshots beweisen - wird aber von anderen niedergemacht weil im aktuellen Wahlprogramm nichts dazu zu lesen ist was Kriege angeht und man somit auch keine Position dazu haben könne - vorläufig. Währenddessen sitzt einer von ihnen in einer Talkshow und sagt, dass Krieg total blöd ist und Soldaten lieber mal auf dem Ponyhof arbeiten sollten zur Beruhigung - vor allem wenn es mit 1000 Euro Grundeinkommen eh egal ist auf welchen Drogen die das machen würden. Das findet der Kapitän, der selbst bei der Bundeswehr ist, nicht lustig und teilt das per SMS mit: Zitat "Alter haste Brett vor'm Kopp oder wat". Zwei Nerds haben während der mehrjährigen Diskussion nicht-tödliche rosa Friedensdrohnen, die Rosen und Parfüm verschießen, entwickelt und versuchen diese über kickstarter zu finanzieren. Durch Zufall findet zwei Jahre später ein Pirat eine Zeitung von heute, in der steht, dass das mit den Eurohawks gelaufen ist da die Dinger nicht brauchbar sind. Nach einer Weltumsegelung sind sie wieder in der Realität angekommen, verstehen diese aber nicht.

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