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Ermordeter Journalist Sotloff: "Steve opferte sein Leben, um ihre Geschichten in die
AP/dpa

Die IS-Terrormiliz hat den US-Journalisten Steven Sotloff ermordet, nun wendet sich seine Familie an die Öffentlichkeit. Ihr Sohn sei kein Held gewesen, und auch kein "Kriegsjunkie".

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nightflybln 04.09.2014, 08:27
1. Warum????

Wann wird die Welt endlich geschlossen aufstehen
und diesem Menschen verachtenden islamistischem Terror ein Ende machen ???
Wieviele Menschen müssen noch Sterben? Und Deutschland hält sich mal wieder schön aus allem raus, und die salafisten stehen in den Fuß gängerzonen und vergiften die Gedanken der Menschen.

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brokerbundfuture1 04.09.2014, 08:31
2. weiterhin

soll mir mal einer erklären, warum da nicht Spezialeinheiten eingesetzt werden, um diese IS-Kämpfer mit bestens ausgebildeten Leuten endlich mal aus dem Weg zu räumen. Nur mit Luftangriffen kann man diese Plage nicht ausrotten, dafür sind diese strategisch zu gut ausgebildet und wissen sich gut zu verteilen. Hier sehe ich nun den Westen in der Pflicht, sich um diese Terrorgruppe zu kümmern und Ihr eine "individuelle Betreuung" entgegen zu stellen.

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Süddeutscher 04.09.2014, 08:34
3. Mit Verlaub

Warum wird so ein Tamtam gemacht, wenn ein Reporter im Krisengebiet stirbt? Ist sein Leben mehr wert, weil er sich zuvor in die Höhle der Bestie begeben hat? Es gibt genügend Einheimische , die über die Lage berichten. Da braucht es keinen zusätzlichen Pressetourismus! Dass der Mann tot ist, ist bedauerlich, aber die Folge der Fehleinschätzung, dass nichts real ist, solang es die Presse nicht für real erklärt wird. Die positive Rolle der Medien wird überschätzt!

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privado 04.09.2014, 08:40
4. Lawrence von Arabien?

Na da haben die Eltern wohl etwas missverstanden. Die Literaturfigur "Lawrence von Arabien" war im Gegensatz zu deren Sohn britischer Offizier, der zwar ebenso hin- und hergerissen war zwischen seinen konservativ britischen Wurzeln und der für ihn so unkonventionellen und zugleich faszinierenden Lebensweise der arabischen Völker. Aber Lawrence war in erster Linie eben Soldat, der mithilfe der arabischen Stämme Krieg führte gegen die Besatzungsmacht der Türken und dabei zum Teil sehr grausam vorging: "keine Gefangenen". Ein Journalist hat da wohl ganz andere Aufgaben.

Die Tat finde ich abscheulich und den Täter sollte man genau auf dieselbe Art hinrichten.

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all-about-mindset 04.09.2014, 09:03
5. Es ist traurig,

Dass so viele Journalisten umkommen. Und wir bedauern ds sehr. Oder durch sie Loesegeld erpresst wird v d Falschen.

Ich frage mich allerdings auch,hat Berichterstattung in den letzten Jahren eigentlich zu irgendeiner nachhaltigen Verbesserung in ds Laendern gefuehrt? Oder vielleicht gar eher das Gegenteil erreicht?

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kuddel2033 04.09.2014, 09:09
6. Unerträglich

Es ist unerträglich und tritt die Persönlichkeitsrechte des Opfers mit Füssen, wenn SpiegelOnline das Foto veröffentlicht. Gab es nicht mal so etwas wie ethische Grundsätze von Journalisten????

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fussball11 04.09.2014, 09:13
7.

Zitat von Süddeutscher
Warum wird so ein Tamtam gemacht, wenn ein Reporter im Krisengebiet stirbt?
Weil ein Leben das unschuldig mit einer Drohne ausgelöscht wird nichts Wert ist.
Weil ein Vater , der einer Familie genommen wird, von uns als Nebensächlichkeit betrachtet wird, nur wegen seiner Religion.
Weil Kinder die 13 Jahren unter dem Terror des Krieges aufgewachsen, selbstverständlich parlamentarische Demokraten werden die der FDP nachtrauern.
Oder weil das Leben eines eines Angehörigen westlicher Medien einfach mehr wert ist.

Das Leid das der Westen im Krieg gegen den Terror angerichtet hat ist grenzenlos und es wird uns noch Jahrzehnte verfolgen.
Das ist halt die Strafe für unser Verhalten und ich hoffe das es unsere Kriegstreiber als erstes trifft.

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archontas 04.09.2014, 09:13
8. Und Deutschland will weiter Waffen nach SaudiA senden

während deren Prinzen sich hier vergnügen und mit ihren Spenden den IS Wahnsinn finanzieren.
Ihr wollt etwas dagegen machen? Dann müsst ihr zuerst mal Mutti nach Hause schicken!

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studentforever 04.09.2014, 09:16
9.

Die Art und Weise, wie der Reporter sterben musste und dass er überhaupt sterben musste, ist sehr traurig und für die Familie sicher unerträglich aber dass die Medien so etwas sofort für Probaganda nutzen ist eklig. Es sterben in Syrien, Irak Im Gaza Streifen jeden Tag dutzend Menschen, im Gaza Streifen sind viele Reporter gestorben, aber über ihr Leben oder über irgendeine andere Person wurde nicht so detailliert berichtet. Wenn es um Amis geht, muss gleich eine Lebensbiographie und Heldengeschichte her! Amerika und alle anderen Länder Haben monatelang zugeschaut, sie hätten ihre Reporter retten können, wollten sie aber nicht, weil sie mit İS angeblich nicht verhandeln wollten, andere Länder Haben auch ihre Bürger gerettet...hier geht es um Leben nicht um Ego!

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