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Ermordeter Journalist Sotloff: "Steve opferte sein Leben, um ihre Geschichten in die
AP/dpa

Die IS-Terrormiliz hat den US-Journalisten Steven Sotloff ermordet, nun wendet sich seine Familie an die Öffentlichkeit. Ihr Sohn sei kein Held gewesen, und auch kein "Kriegsjunkie".

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Aegir 04.09.2014, 12:05
40. .

Zitat von katzenheld1
Auch um die russischen Journalisten, die in Russland von Russen ermordet wurden, weil sie regierungskritisch berichteten, wurde sehr getrauert. Dass um Igor Kornelyuk und Anton Woloschin, die sich an einer Straßensperre der russischen Aufständischen aufhielten, westlich von Russland nicht so getrauert wurde wie in Russland, mag daran liegen, dass Russland diesen Krieg zu verantworten hat.
Nach dieser hervorragenden Logik dürfte man auch kein Aufhebens um die von ISIS getöteten US-Journalisten machen, da die USA mindestens in gleichem Maße für den Vormarsch der Islamisten verantwortlich sind wie die Russen für den Bürgerkrieg in der Ukraine.
Und Andrei Stenin, der von der ukrainischen Armee festgehalten wurde und nun, nach einem Monat, tot aufgefunden wurde und wohl schon seit Anfang August tot war? Ist er auch selbst dran Schuld? Einfach nur eklig, genauso eklig wie es wäre, die Ermordung von US-Journalisten für okay zu halten "weil die USA diesen Krieg zu verantworten haben". Schöner Freifahrtsschein für Taliban, Al-Kaida und co.

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fussball11 04.09.2014, 13:51
41.

Zitat von gesundheitssystem
leider verstecken sich diese unglaublich brutalen aber auch unglaublich feigen Typen unter Burkas und preschen wie Hunde zwischen Zivilisten hervor und verstecken sich dort auch wieder.
Ob es nun mutiger ist mit einem Becher Kaffee am Joystick die Drohne zu lenken um Menschen zu töten von denen man nur weiß das der Vorgesetzte sagt das man sie töten soll, weiß ich nicht.

Ich weiß nur dieser Reporter war ein Mensch wie alle anderen auch - nur halt wird über sein Schicksal getrauert und die anderen bleiben unbeachtet am Straßenrand liegen.

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sarah2502 04.09.2014, 16:48
42. Die Familie hat Recht!

Die Familie hat Recht! Ihn einfach als Held zu bezeichnen reicht allein nicht, das was viel wichtiger ist, sind die Konsequenzen, die daraus gezogen werden ( sollten ): Aus seinem Leben, das WOFÜR er lebte und letztendlich auch starb...Den Tod können wir nun nicht mehr ändern. Wohl aber unsere Reaktion darauf! Meine Hochachtung dem Mann und seiner Familie!

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