Forum: Politik
Erste Auslandsreise von US-Präsident Trump: Abu Ivanka im Nahen Osten
AFP

US-Präsident Trump fliegt nach Saudi-Arabien. Dort will ausgerechnet er eine Rede zum Islam halten. Nicht der einzige heikle Programmpunkt seiner Reise: Auch Israel wartet gespannt auf den Verbündeten.

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Tiananmen 20.05.2017, 07:26
1. Es besteht Hoffnung

Es besteht die Hoffnung und die Wahrscheinlichkeit, dass Trump so ziemlich jede Station seiner Reise vermasselt (um einen jüdischen Begriff zu benutzen). Das könnte, so meine Hoffnung, das Tröpflein sein...Dass Trump quasi sofort von Bethlehem zum Vatikan fliegt hat übrigens damit zu tun, dass er glaubt, auf einem Inlandsflug des Vatikanstaates zu sein.

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Actionscript 20.05.2017, 07:45
2. Trump hat keine Politik.

Wer Trump zutraut, eine Strategie oder Politik zu verfolgen, der liegt falsch. Trump's Politik ist spontan, unüberlegt und simpel ausgerichtet. Saudi-Arabien macht Trump den Hof, hat Öl, kauft Waffen von den USA und erscheint, als ob sie gegen den IS kämpfen. Dabei kommen die meisten Al Quaida Terroristen von 9/11 aus Saudi-Ararabien. Und wie der Autor bemerkt, der Islam, wenn nicht sogar Islamismus, der in Saudi-Arabien herrscht, ist seht ähnlich dem des IS. Aber Trump hat da seine infantile Meinung, dass er den Teufel mit Belzebub austreiben kann, da er nicht annimmt, dass Saudi-Arabien der Belzebub ist, sondern ein "guter Deal".

Was den Israel-Palästina Konflikt angeht, so glaubt er auch, dass er da mal eben ein "Machtwort" spricht und alle tun, was Pappi befiehlt. Es ist eben eine infantile Denkweise, obwohl ich Kindern fast mehr zutraue.

Auf dem Weg zurück will er dem Vatikan einen Besuch abstatten. Dies entspricht mehr der Religion, die in den USA vorherrscht. Damit will er religiöse Wähler begeistern und zugleich einen guten Draht zum Papst wieder herstellen. Auch ist der Vatikan reich. Vielleicht fällt da ja der eine oder andere Deal ab.

Na ja und dann kommt die Nato.

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Pixopax 20.05.2017, 07:57
3. Tremendous!

Es wird sicher ein grossartiges (tremendous) Treffen, sicher das beste Treffen, das allerbeste. Der Saudische Scheich ist danach ein toller Kerl und guter Freund. SA ein grossartiges Land mit tollen Führern. Trump wird wieder von sich sprechen, wieviele Zuschauer doch bei seiner Einführung da waren, die meisten, und dass er der erste Präsident ist der dies und das gemacht hat und am besten dies und das gemacht hat. Er wird nicht erwähnen, das SA das wohl strengstreligiöseste Land ist, wo Sklaven gehalten werden und jegliche nichtislamisches Leben schwer bestraft wird. Dass sie ihren Staatsextremismus in die Welt schicken durch Imame die im Ausland in von ihnen bezahlte Moscheen den Wahabismus predigen, wo bei ihnen zuhause der Besitz einer Bibel mit dem Tod durch das Schwert bestraft wird. Really tremendous your support for this extremist muslim country!

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frankfurtbeat 20.05.2017, 08:02
4. grundsätzlich ...

grundsätzlich fände ich es gut wenn Donald den Saudis versehentlich zu sehr die Realität aufzeigt. Aus persönlicher Sicht gehört dieses Land mit zu den Verursachern des radikalen Islams - das muss ausgesprochen und entsprechende Konsequenzen aufgezeigt werden. Statt dessen macht man Bombengeschäfte und shakehands ...

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post.scriptum 20.05.2017, 08:03
5. Es wird immer enger

Mittlerweile schwant einem nichts Gutes, egal was Trump macht. Ein Befreiungsschlag kann diese Reise für ihn nicht werden, da die Probleme zuhause überhand nehmen. Es stellt sich immer mehr heraus, dass aus einem erfolgreichen und gewieften Geschäftsmann nicht zwangsläufig auch ein passabler (mehr ist ohnehin nicht mehr drin) Politiker wird. Es bleibt zu hoffen, dass Trump auf seiner Reise nicht zu viele Tweets absetzt.

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frederic_1618 20.05.2017, 08:12
6. Es aber bleiben....

jetzt hat er schon so viel politisches Porzellan zerschlagen, dabei gute Absicht unterstellt, jetzt diese Tour mit jeder Gelegenheit politisch vor den Kopf zu stoßen, da bleibt nicht viel mehr als Hoffnung.
Zugute zu halten ist immerhin, dass er den großen Auftritt versteht, vielleicht wird er ein außenpolitisch brauchbarer Präsident. Hauruck und den anderen über den Tisch ziehen, wie es im business anscheinend so angesagt ist, geht nicht. Das hat sich wohl auch schon herumgesprochen und ein bisschen mehr guten Willen von allen Seiten anzufordern kann nicht ganz falsch sein.
Die besten Wünsche für ein Gelingen sollen ihn begleiten und die Gnade keine kapitalen Fehler zu machen auch.

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weem 20.05.2017, 08:22
7.

Ich befürchte, das wird ein Paradebeispiel für den "Elefanten im Porzellanladen". Zuhause können Sie nur beten, dass die Scherben anschließend noch zu kitten sind..

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BeatDaddy 20.05.2017, 08:23
8. Das wird

gleichzeitig sein Antrittsbesuch und seine Abschiedsreise werden. Dieser Mann ist naiv, primitiv, ahnungslos und somit untragbar als Vertreter der zweitgrößten (!) Demokratie der Welt (die größte ist nach wie vor INDIEN). Unterdessen haben die Ermittler in Washington genügend Zeit, ohne die Einmischung des Twitter-Präsis ihre Ermittlungen voranzutreiben, um so ein Impeachment-Verfahren so zügig wie möglich gegen ihn zu eröffnen.

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jimbofeider 20.05.2017, 08:30
9. Letzte

Diese Reise könnte für "Abu Ivanka" D. T. die erste und die Letzte in seiner Politkarriere sein. Wobei man wohl anstandshalber sagen muß, da würde wohl jeder Politiker mehr oder weniger zwangsläufig scheitern. Möglich wäre das diese Reise von Personen geplant und inzeniert wurde die ihn auf diese Weise vorzeitig aus dem Amt entfernen wollen.Ganz von der Hand zu weisen, ist das meiner Meinung nicht.

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