Forum: Politik
Erste Auslandsreise von US-Präsident Trump: Abu Ivanka im Nahen Osten
AFP

US-Präsident Trump fliegt nach Saudi-Arabien. Dort will ausgerechnet er eine Rede zum Islam halten. Nicht der einzige heikle Programmpunkt seiner Reise: Auch Israel wartet gespannt auf den Verbündeten.

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janwilhelmine 20.05.2017, 08:33
10. Geschäfte

Was auch immer inhaltlich von sich geben wird, positiv oder nicht, wird im Nahost-Konflikt nichts ändern. Aber auch König Salman ist Geschäftsmann. Wenn Trump demnächst kein Präsident mehr sein sollte, werden die Geschäfte mit dem Milliardär Abu Ivanka und mit Ivanka, anscheinend in Saudi-Arabien schon besser bekannt, weitergehen.

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guentherzaruba 20.05.2017, 08:43
11. jetzt, wo man

Herrn Trump einschätzen kann, ist eigentlich ALLES nicht mehr SO ausschlaggebend. Er hat sich dargestellt und was er sagt, wird NICHT unterstützt. So bleibt der "Fun Factor" bis er abgelöst wird. // gerade die Scheichs wissen doch, wie so mancher Hase läuft.

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archontas 20.05.2017, 09:03
12. Alles wie gehabt!

Die bösen saudis. Aber Geschäfte machen mi ihnen ist immer gut! Macht die deutsch Rüstungsindustrie und Merkel ja nicht anders. Und so bleibt alles beim Alten. Nur die Akteure wechseln sich ab

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noch_ein_forenposter 20.05.2017, 09:07
13. Danke

für die kurze Erwähnung, dass sich die "Rechtssprechung" in Saudi-Arabien in fast nichts von der des IS unterscheidet. Warum also wird ein Staat hofiert, in dem alle Frauen im Niquab rumlaufen müssen und auch keine demokratischen Wahlen stattfinden? Im Gegensatz dazu wird der Iran dämonisiert, der sich laut vielen Berichten auf einem guten Weg der Öffnung befindet. Da wird immer mehr der Schleier gelockert, Ausreise ist auch für Frauen relativ problemlos möglich.

Geopolitik halt.

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franz.v.trotta 20.05.2017, 09:26
14.

Komisch. Als Merkel vor drei Wochen in Saudi-Arabien war, war in deutschen Zeitungen ganz Anderes zu hören und zu lesen. Z.B. wurde ein Abkommen geschlossen über die Ausbildung saudischer Militärkräfte in Deutschland. Merkel erklärte: "Wir können nicht überall auf der Welt deutsche Soldaten haben, aber wir können sehr wohl unser Know-how weitergeben", - Warum wird schon negativ über Trumps Besuch berichtet, bevor er überhaupt dort angekommen ist?

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micromiller 20.05.2017, 09:27
15. Die Feudaldiktatur Saudi-Arabien

wird auch von unserer Regierung liebevoll umgarnt, Trump trifft auf die Herrscher und einer sehr großen Anzahl
islamischer Regierungschef und Vertreter, die ebenfalls eingeladen wurden. Er wird wie unsere Regierungsvertreter Waffendeals organisieren und versuchen die versammelte islamisxhe Elite zu mehr Frieden
aufzurufen. Es bleibt zu hoffen, das alles klappt.

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die-metapha 20.05.2017, 09:45
16.

Zitat von noch_ein_forenposter
Warum also wird ein Staat hofiert, in dem alle Frauen im Niquab rumlaufen müssen und auch keine demokratischen Wahlen stattfinden? Im Gegensatz dazu wird der Iran dämonisiert, der sich laut vielen Berichten auf einem guten Weg der Öffnung befindet. Da wird immer mehr der Schleier gelockert, Ausreise ist auch für Frauen relativ problemlos möglich. Geopolitik halt.
Weil SA ein enger Handelspartner der Familie Trump ist, zu einem der größten Abnehmer von amerikanischer Rüstungsindustrie zählt und nebenbei über sehr viel Einfluss im arabischen Raum verfügt um an das heran zu kommen, nach was die amerikanische Bevölkerung lechzt - Kultur, Demokratie, Menschenrechte....? Nein - dem Rohstoff Erdöl.
Ein strategischer Schulterschluss welcher ja auch achon bei Trumps Einreiseverbot-Dekret und dem aus sicherheitspolitischen Gründen darin verhängten "Muslim ban" besondere Berücksichtigung fand.
Von diesem wurde SA ja fein säuberlich ausgeklammert - man kann relativ schnell und ohne große Spekulation ableiten, aus welchem Grund dies geschah.

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haresu 20.05.2017, 09:55
17. Nur ein bisschen weiteres rumstümpern

Was soll passieren? Wahrscheinlich nichts. Und das ist das eigentlich schlimme. Am Ende des Tages ist es sowohl Israel als auch Saudi-Arabien Arabien sehr recht, dass Trump kein Nahost- Konzept hat. Er lässt sie machen. Inklusive einer höchst gefährlichen Allianz gegen den Iran.

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beobachter68 20.05.2017, 09:58
18. Eine vernünftige Stimme!

Zitat von franz.v.trotta
Komisch. Als Merkel vor drei Wochen in Saudi-Arabien war, war in deutschen Zeitungen ganz Anderes zu hören und zu lesen. Z.B. wurde ein Abkommen geschlossen über die Ausbildung saudischer Militärkräfte in Deutschland. Merkel erklärte: "Wir können nicht überall auf der Welt deutsche Soldaten haben, aber wir können sehr wohl unser Know-how weitergeben", - Warum wird schon negativ über Trumps Besuch berichtet, bevor er überhaupt dort angekommen ist?
Ihr Beitrag ist der Einzige der von dem üblichen bashing unterscheidet. Die Medien Hysteria zeigt nur eines: die nehmen sich das Recht einen US Präsidenten zu stürzen auch wenn er legal gewählt ist. Eine gefährliche Welt, wo die Medien sich solches Recht nehmen. Trump ist kein mainstream Politiker, macht Fehler und sprengt viele Konventionen. Der Establishment will das nicht akzeptieren. Mal sehen wer gewinnt, Trump hat eine gute Chance mit seiner hervorragenden Fachleute, die Wirtschaft wirklich anzukurbeln. Mal sehen wer dann am Ende lacht...

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birdie 20.05.2017, 10:12
19. Donald Duck aus Entenhausen wird auf seiner Reise ...

voraussehbar das tun, was er als Einziges beherrscht: er wird lauthals "quak-quak" von sich geben und sich als Erfolgsmanager lobpreisen. Dass die Zahl der denkenden Menschen, die über ihn lachen, weiter ansteigt, bekommt er sowieso nicht mit.

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