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Erste Bundeswehr-Veteranen-Studie: Was macht der Krieg mit den Soldaten?
DPA

Wie wirkt sich der Kriegseinsatz von Soldaten auf ihr weiteres Leben aus? 13 Jahre nach Beginn der ersten Afghanistan-Einsätze legt die Bundeswehr nun eine erste Veteranenstudie vor.

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Vorlan 10.08.2014, 17:35
20.

Kenne es vom Kumpel von mir. So spricht er kein Wort über seine Erlebnisse, hat sich im vergleich zu früher etwas zurückgezogen. Wenn wir aber rausgehen und er anfängt zu trinken sieht man erst wie sehr es in ihm wirklich brodelt. Er kennt dann absolut kein anderes Thema mehr und man bemerkt wie stark es ihn beeinflusst hat bzw. noch heute trifft.

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lukaslauboeck 10.08.2014, 17:40
21. Mal so

Mir ist gerade eine Begebenheit aus meiner Jugend eingefallen.
Wir spielten als Kinder, waren so um die 10 Jahre in den 80'ern auf einer Bauruine "Krieg". Ein alter Mann rief uns zu sich und weinte bitterlich und bat uns mit dem Kriegsspiel aufzuhören, da wir garnicht wüssten was wir da spielen und das Krieg unvorstellbar grausam wäre. Wir nahmen den Opa nicht ernst, spielten dann aber doch nicht weiter. Komisch, dass mir das bis heute in Erinnerung geblieben ist.
Der Mann hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen- das Ganze liegt jetzt 35 Jahre zurück.

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breakthedawn 10.08.2014, 17:43
22. Und immer wieder wird Krieg provoziert und die Politiker freuts.

Die Kriege in Afghanistan und im Irak waren vom Westen geplant und haben Millionen Todesopfer gefordert. Selbst jetzt sterben noch Menschen durch radioaktiv verseuchten Grund. Deutschland hat direkt oder indirekt mitgemacht. Das muss zukünfig verhindert werden.

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zafoilyx 10.08.2014, 17:45
23. @minsch

Aha. Darf ich Sie liebe(r) minsch fragen bei wievielen Kampfeinsätzen Sie dabei waren? Ich bin weit davon entfernt die Einsätze in Afghanistan gut zu heißen, aber wenn Menschen (wenige nach dem Artikel zu schließen) leiden sollte Ihnen geholfen werden. Wenn Sie das den Soldaten verwehren, die zugegebenermaßen in einem fragwürdigen Einsatz ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, entlarven Sie nur Ihr Schwarz-Weiß Denken. Jaja Soldaten sind Mörder gell?

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goldmannsack 10.08.2014, 17:58
24. Deutschlands Armee ist voellig von der Rolle

Das Trauma der verlorenen WK wiegt noch immer schwer. Die Bundeswehr heute ist eine Truppe, die verweichlicht ist. Man vergleiche doch nur mal die Trainingsmethoden der verschiedenen Staaten, vor allem USA, England und FRA. Dann haben wir noch eine Lala (Teletubbie) als Verteidigungsministerin ohne Sachverstand.

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zerberus und co. 10.08.2014, 18:17
25. Einsatz von Sanitätern in einer infanteristischen Zweitrolle

Zitat von dr.dax
Erstens sind Sanitaetskraefte bei der Bundeswehr nicht "in Gefechte eingebunden"; Das wuerde naemlich bedeuten, dass diese Kraefte bei einer Operation eine aktive Rolle einnehmen wuerden, das macht ein BAT jedoch nicht! (Sollten Sie mit ihrem militaerischen Sachverstand, welchen Sie hier suggerieren wollen, eigentlich wissen.) Im uebrigen hat t3c erstmal nichts mit Sanitaetskraeften zu tun. Bei der Bundeswehr machen das (ueberwiegend) die Bravos und das sind keine Sanitaeter. "DAS" ist naemlich auch der Sinn von t3c ; gell?!.
Wann, dr.dax, waren Sie denn zum letzten mal in der Wirklichkeit?
Lesen Sie doch einfach mal in den einschlägigen Publikationen der Planer im BMVg nach:
http://www.wehrmed.de/article/1302-R...ADENKREUZ.html
Zitat:
Zitat von v.Uslar
Folgerungen aus taktischer Sicht Aus taktischer Sicht ist festzuhalten, dass in Neuen Kriegen • das Schutzzeichen zum Gefährdungszeichen werden kann und • der Einsatz von Sanitätern zur Erfüllung ihres Kernauftrages bisweilen zwingend erforderlich ist. Polyvalenz wird somit nicht nur vom Soldaten der Kampftruppe, sondern auch vom Sanitätssoldaten - allerdings in entgegen gesetzter Richtung - gefordert: Während ersterer den Kämpfer durch den Helfer ergänzt, muss letzterer den Helfer durch den Kämpfer vervollständigen. Aus ethischer Sicht bleibt festzuhalten, dass in asymmetrischen Konflikten In der obigen Analyse wird deutlich, dass die neuen Rahmenbedingungen auch den Sanitäter vor bislang ungekannte Herausforderungen stellen. Diesen zielführend zu begegnen, muss handlungsleitend sein (...) der geboten sein kann.
V.Uslar war zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Aufsatzes seit 2008
Grundsatzreferent BMVg Fü San II 2 (Organisation). Inzwischen ist er Kommandeur des Sanitätslehrregimentes „Niederbayern“

Was dort bereits 2009 konzipiert wurde, ist längst in die regelmäßige Gefechtsausbildung der Sanität eingegangen, die jeder frisch gebackene SabOffz in München durchläuft, bevor er in den "Auslandseinsatz" geht. Und wenn dann "die taktische Lage es erfordert", werden auch SanSoldaten einschließlich der Ärzte (SanOffz) in das Gefecht mit einbezogen - jedenfalls dort, wo der Krieg läuft, und nicht in Ihrem Sessel.

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dherr 10.08.2014, 18:31
26. Mal...

nachdenken, warum wohl dieser Artikel gerade jetzt erscheint !?!?!?

Zitat von
Stefan Wittlin, Schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe:
Nur der Mensch ist so sinnlos blöd und führt Kriege gegen seine Mitmenschen. Haben Sie schon einmal gehört, dass Tiere untereinander Krieg führen? Eben…

Gäb's keinen Krieg und keine Armeen mehr, wären ganz sicher solche Umfragen vollkommen überflüssig, oder?

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undog 10.08.2014, 18:35
27. "...was macht der Krieg aus den Zivilpersonen."

Zitat von Wilder Eber
Wo andere zu diesem Thema ihre Väter und Großväter fragen, braucht die Bundeswehr eine Studie. Mein Vprschlag für die nächste BW Studie: was macht der Krieg aus den Zivilpersonen.
Endlich eine zielführende Frage Antwort:
Die Zivilperson ist zuerst ein Kind, welches heutzutage erheblich besser erzogen wird als vor WW 1 und 2, nämlich Gewalt abzulehnen und friedliche Konfliktlösungen einzuüben. Kurzum: Warum sollte dann der junge Mann / Frau auf irgendeinen Afghanen schiessen, wenn befohlen? Das funktioniert nur, wenn die Tötungshemmung vorher entsprechend abgebaut wird - wie die Machthaber es mit den Menschen zum Zwecke der Kriegführung schon immer gemacht haben.

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doofnuss 10.08.2014, 18:54
28. Y-tours war dagegen abenteuerurlaub

Zitat von sysop
Wie wirkt sich der Kriegseinsatz von Soldaten auf ihr weiteres Leben aus? 13 Jahre nach Beginn der ersten Afghanistan-Einsätze legt die Bundeswehr nun eine erste Veteranenstudie vor.
was waren das doch für "gute" zeiten, als durch y-tours organisiert, mit lütjens, mölders und rommel die welt auf zerstörern eroberten - als botschafter in blau.
am gefährlichsten war die wöchentliche nato-rallye auf der autobahn oder die absturzgefahr in irgend einem auslandshafen - im friedlichen kalten krieg.

ich erinnere mich allerdings, wie neidvoll manch ein kamerad auf die bunten, ordenbehangenen brüste unserer amerikanischen freunde schauten, die von "echten" kampfeinsätzen zeugten.
während sie selbst nicht mehr als eine auf dem sicheren schießstand erworbene schützenschnur, aber manche immerhin in gold, vorweisen konnten.
oder nur einen blechorden wegen stets frisch und schmackhaft gebackener brötchen - wohlgemerkt, gutes essen an bord von marineschiffen hat entscheidenden einfluss auf die moral der besatzung.

traumatisierungen? - soll's damals auch gegeben haben.
vielleicht, weil so mancher matrose heimweh oder sehnsucht nach seiner freundin hatte;
das legte sich aber meist schnell - im nächsten hafen bei der friedlichen völkerverständigung.
alles erzählt haben wir allerdings auch nicht... . ;-)

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doofnuss 10.08.2014, 19:00
29. Y-tours war dagegen abenteuerurlaub

Zitat von sysop
Wie wirkt sich der Kriegseinsatz von Soldaten auf ihr weiteres Leben aus? 13 Jahre nach Beginn der ersten Afghanistan-Einsätze legt die Bundeswehr nun eine erste Veteranenstudie vor.
was waren das doch für "gute" zeiten, als wir durch y-tours organisiert, mit lütjens, mölders und rommel die welt auf zerstörern eroberten - als botschafter in blau.
am gefährlichsten war die wöchentliche nato-rallye auf der autobahn oder die absturzgefahr in irgend einem auslandshafen - im friedlichen kalten krieg.

ich erinnere mich allerdings, wie neidvoll manch ein kamerad auf die bunten, ordenbehangenen brüste unserer amerikanischen freunde schauten, die von "echten" kampfeinsätzen zeugten.
während sie selbst nicht mehr als eine auf dem sicheren schießstand erworbene schützenschnur, aber manche immerhin in gold, vorweisen konnten.
oder nur einen blechorden wegen stets frisch und schmackhaft gebackener brötchen - wohlgemerkt, gutes essen an bord von marineschiffen hat entscheidenden einfluss auf die moral der besatzung.

traumatisierungen? - soll's damals auch gegeben haben.
vielleicht, weil so mancher matrose heimweh oder sehnsucht nach seiner freundin hatte;
das legte sich aber meist schnell - im nächsten hafen bei der friedlichen völkerverständigung.
alles erzählt haben wir allerdings auch nicht... . ;-)

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