Forum: Politik
Erstmals seit zwei Jahren: Süd- und Nordkorea beginnen direktes Gespräch
REUTERS

Ranghohe Vertreter aus Seoul und Pjöngjang haben sich erstmals seit rund zwei Jahren zu direkten Gesprächen getroffen. Es geht um Olympia und um eine Wiederaufnahme der Familienzusammenführungen.

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Mittelalter 09.01.2018, 07:23
1. Na so was.

Da vereinbaren Nord- und Sie Südkorea, wer bei olympischen Spielen antritt. Machen das nicht das IOC?
Sollte sich die Politik nicht aus dem Sport heraus halten? Wurde das IOC nicht immer dafür gescholten, sich nicht an politische Vorgaben zu halten? Und nun wird das IOC noch nicht mal gefragt. Es darf abnicken. Das verdeutlicht nur, wie sehr das IOC politisch bestimmten Mächten „verpflichtet“ ist. Wie war das noch mal mit dem Druck auf Russland?

Und wer bitte glaubt - dass es in Nordkorea kein Staatsdoping gibt? Es ist ein Treppenwitz, dass die Russen im neutralen Trikot antreten müssen, die Nordkoreaner aber im vollen Ornat antreten.

Damit wird der gesamten Veranstaltung der letzte Rest Reputation entzogen.

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spassmann 09.01.2018, 07:51
2. Sport ist offiziell unpolitisch

Aber wenn Nordkorea und Südkorea miteinander reden, und versuchen friedlich Dinge zu klären ist das auf alle Fälle zu begrüßen. Wer redet schießt nicht. Besser als mit Krieg zu drohen. Beide Koreas haben noch einen langen Weg bis zu einer möglichen Wiedervereinigung vor sich. Vielleicht dauert es 100 Jahre. Wir in Deutschland sind ja auch noch mental sehr gespalten. Spätere Generationen werden das gestalten. Begrüßen wir die Gespräche.

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peter.hummler 09.01.2018, 08:12
3.

Zitat von Mittelalter
Da vereinbaren Nord- und Sie Südkorea, wer bei olympischen Spielen antritt. Machen das nicht das IOC? Sollte sich die Politik nicht aus dem Sport heraus halten? Wurde das IOC nicht immer dafür gescholten, sich nicht an politische Vorgaben zu halten? Und nun wird das IOC noch nicht mal gefragt. Es darf abnicken. Das verdeutlicht nur, wie sehr das IOC politisch bestimmten Mächten „verpflichtet“ ist. Wie war das noch mal mit dem Druck auf Russland? Und wer bitte glaubt - dass es in Nordkorea kein Staatsdoping gibt? Es ist ein Treppenwitz, dass die Russen im neutralen Trikot antreten müssen, die Nordkoreaner aber im vollen Ornat antreten. Damit wird der gesamten Veranstaltung der letzte Rest Reputation entzogen.
Haben sie den Beweise für das nordkoreansiche "Staatsdoping" ? In Srussland hat man das . Ihre vermutung und Verdacht mag zwar nachvollziehbar sein , aber solange an nichts beweisen kann sollte man auch niemanden nur aus Verdacht ausschließen .. Oder was würden sie sagen , wenn sie von ihrem Arbeitgeber fristlos entlassen werden, weil er den Verdacht hat das sie Material der Firma gestohlen haben ?

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omanolika 09.01.2018, 08:20
4. @ #1 Mittelalter

Politische Bedeutung haben die Spiele seit langer Zeit,
denn durch sie löste man, sportlich, manchen Streit,
um so, größere Konflikte oder gar Kriege zu vermeiden,
und dafür ließ man die "Soldaten" sich im Sportdress kleiden...

Allerdings haben Sie grundsätzlich völlig Recht,
denn sehr Vieles, was der IOC tut ist schlecht,
wozu auch die Ungleichbehandlung von Länder gehört,
was dann aber kaum jemanden beonders stört.

Außer der Ungleichbehandlung von so mancher Nation,
darf man auch ruhig mal näher betrachten die Korruption...

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martin_rockyradler 09.01.2018, 08:41
5. Ein gutes Zeichen

Ich finde es begrüßenswert wenn Nord- und Südkorea nun miteinander reden - wenn die Olympischen Spiele zu einem Dialog zwischen den beiden Ländern führen, ist das sehr gut. Die Frage ob nun Nordkorea an den Spielen teilnehmen darf ist in diesem Sinne schwierig, ich würde sagen im Rahmen der olympischen Idee sollte für Nordkorea die Chance existieren. Es ist ja im Grunde nur symbolisch - Doping hin oder her - wir können davon ausgehen das die nordkoreanische Delegation eher erfolglos sein wird ;-)

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AndreasKurtz 09.01.2018, 08:50
6. Kim drohte erneut...?

er hat mit Verteidigung 'gedroht', und damit, dass er jetzt ein funktionierendes Abschreckungsinstrument hätte. Die Staaten, die wirklich mit atomarem Erstschlag drohen sind USA - und Israel, letzteres hat das gegen den Iran ernsthaft erwogen.

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thd1958 09.01.2018, 08:51
7. Ich wünsche mir ...

... einen Friedensvertrag für ganz Korea, friedliche Gespräche über das Miteinander des koreanischen Volkes und gemeinsame Winterspiele OHNE politische Einmischung Russlands, Japans, den USA oder sonst jemanden. Vielleicht gelingt endlich das Wunder von Korea ... Wollen wir's hoffen.

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susybntp11-spiegel 09.01.2018, 08:53
8. So einfach ist das,

da tritt man jahrelang der Weltöffentlichkeit gegen das Schienbein, hebt den Finger und alles ist gut, sogar im politisch neutralen Sport ist von heute auf morgen und kurzfristig scheinbar alles möglich. Was die Sportler wohl denken die sich extra dafür qualifizieren mussten oder gar die die es nicht geschafft haben. Politiker oder Funktionär in irgendwelcher sportlichen Institution wäre ich nie geworden, mein Rückgrat hätte das auch nicht zugelassen.

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gast2k 09.01.2018, 09:12
9. Make Love, Not war!

Und schon ist die Welt ein bisschen Heller.

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