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Erweiterung der Union: EU-Kommission für Beitrittsgespräche mit Albanien und Nordmaze
picture alliance / Thierry Monas

"Beide Länder haben bei Reformen geliefert": Die EU-Kommission empfiehlt die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit den Balkanländern Albanien und Nordmazedonien.

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yogtze 29.05.2019, 15:03
1.

Offensichtlich reicht der EU der Sitzanteil der Rechtspopulisten im EU-Parlament noch immer nicht, man arbeitet mit Hochdruck daran, die Akzeptanz der EU in der Bevölkerung noch weiter zu unterminieren.

Was ist die Absicht? Oder ist es einfach Ignoranz?

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phantasierender... 29.05.2019, 15:11
2. oh Gott diese Offensichtliche Zerstörung der EU

macht mir Angst. da steht die EU am Scheideweg und das erste was sie macht nach einer Wahl ist die Aufnahme zweier neuer Kanditaten. kopfschüttel es ist also offensichtlich erwünscht die eu an die Wand zu fahren weshalb nur ?

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bbrueggemann 29.05.2019, 15:50
3. kein Fingerspitzengefühl

Oh nein, noch mehr Empfängerländer in der EU - das war mein erster Gedanke. Wie unglaublich weit entfernt von den Menschen ist der EU-Apparat, dass er Beitrittsverhandlungen mit solchen Ländern empfiehlt? Jede Menge Bewegung in Richtung Sozialsysteme der reichen Länder ist vorprogrammiert, als hätten wir nicht schon reichlich Rumänen und Bulgaren als Hartz IV-Empfänger. Es ist noch gar nicht solange her, dass Albanien als sicheres Herkunftsland eingestuft wurde.
An genau solchen Dingen wird die EU scheitern, weil es den Bürgern der Mitgliedsländer nicht mehr zu vermitteln ist. Wenn die EU-Erweiterung Richtung der wirklich armen Länder Europas fortgeführt wird, war der Brexit nur der Anfang.

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peterpeterweise 29.05.2019, 15:57
4. Das Mutterland der Demokratie geht - Albanien kommt

Es sollte der EU zu denken geben, wenn sie offensichtlich unattraktiv für das Mutterland der Demokratie Großbritannien geworden ist, aber Länder mit extrem hohen Korruptionsindex und schlechten Wirtschaftsleistungen auf der Aufnahmeliste stehen. Damit sinken in der EU die Durchschnittswerte von Pressefreiheit, Gleichberechtigung, Wohlstand und Bildungsniveau. Dafür steigen Armut, Blutrache und religiöser Extremismus.

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G. Seiters 29.05.2019, 16:00
5. Lieber die Schweiz

Besser wäre es für alle EU-Bürger, wenn sich die EU so reformieren würde, dass die Bürger von Ländern wie Norwegen, Schweiz und wieder GB gerne der EU beitreten würden. Aktuell ist der Kurs der EU Richtung Ausbluten und Abstieg.

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geotie1 29.05.2019, 16:14
6.

Nichts gegen eine Erweiterung, aber nur mit der Möglichkeit einer Trennung, falls die Vorgaben doch nicht weiter eingehalten werden. Nicht das da wieder jubiliert und sich freut, endlich auf Kosten anderer die Taschen vollstopfen zu können.

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purple 29.05.2019, 16:20
7. rest Jugoslawien

Natürlich gehört der Rest vom Balkan auch irgendwie in die EU - besser wäre aber das die nächsten 10 Jahre zu lassen und zuerst die EU radikal zu reformieren.

Dazu gehört
Angleichung der Sozialgesetzgebung in den Euro-Staaten
- Gleiches Renteneintrittsalter
- gleiche Krankenversicherung
- gleiche %- Beiträge für beides
- gleiches Einkommensteuergesetz.
- absolute Haushaltsdisziplin
- Schuldenabbau auf 60% der BIP

Danach kann man über Länderfinanzausgleich sprechen
und erst danach neue Mitglieder aufnehmen...

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Watschn 29.05.2019, 16:24
8. EU-Erweiterungsbüros haben unabhängig der Kommission..u. des Parlament

Zitat von phantasierender...
macht mir Angst. da steht die EU am Scheideweg und das erste was sie macht nach einer Wahl ist die Aufnahme zweier neuer Kanditaten. kopfschüttel es ist also offensichtlich erwünscht die eu an die Wand zu fahren weshalb nur ?
...und egal ob der Befindlichkeit der EU-Bürger; allein die stoische Aufgabe, die EU um Himmel u. Hölle, auf Teufel komm raus...., dauernd u. fortlaufend zu erweitern, - egal ob des Zustands der EU, ihrer Finanzkraft oder ihrer Verdaulichkeit.

Albanien u. Nordmazedonien sind nicht die letzten Länder. Es könnte auch über das geographische Europa hinausgehen. Nach dem Westbalkan (es fehlen noch Bosnien-H., Kosovo, Serbien u. Montenegro), sind Moldavien u. Transnistrien an der Reihe. Danach die Ukraine, Armenien, Georgien.
Danach geht es über Europa hinaus; Kandidaten sind Israel, Libanon, und der ganze Maghreb bis Suez...Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Jordanien, und die Seidenstrasse mit Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan...und vielleicht zu guter letzt...Afghanistan.

Das ist nicht Satire, sondern ernsthaft verfolgte EU-Erweiterungspolitik, u. die wird unerschütterlich in den EU-Büros verfolgt, auch wenn die Welt untergehen sollte...

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Proggy 29.05.2019, 16:32
9. Toll

Glückwunsch zu den neuen Kandidaten. Da knallen sicher die Sektkorken in der EU. Albanien und Nordmazedonien bestimmt schon bald als neue Nettozahler in der EU. Solche Staaten, passen auch definitiv besser in die EU, als das komische UK.

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