Forum: Politik
Eskalation der Gewalt in Hamburg: Protest ist trotzdem richtig
DPA

Schwarzvermummte, die marodierend durch die Straßen ziehen, wollen einfach nur: Gewalt. Die braucht niemand. Anders als politischen Protest - der ist wichtiger denn je.

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felsen2000 08.07.2017, 14:59
100. So viel Differenzierung

wünsche ich mir mal für bürgerliche oder konservative Gruppen. Hier tobt der linke Terror und die Teaktion von Politik und Medien ist "Links ist trotzdem immer richtig".
Wenn dagegen bei der Pegida nur mal einer das falsche Klamotten-Label trägt, dann tobt die Presse und verdammt alle Teilnehmer in die Hölle.
Dieses völlige Ungleichgewicht in der öffentlichen Reaktion ist der Grund dafür, dass Deutschland droht in eine linke Diktatur abzurutschen. Bürgerliche und konservative Gruppen werden ausgegrenzt und verfolgt. Bürgerliche Themen werden tabuisiert.
Deutschland ist als Gesellschaft linksradikal.

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Grummelchen321 08.07.2017, 15:00
101. Wie

schon mit den Anschlägen auf die DB im Vorfeld haben die linksautonomen genau das Gegenteil von dem erreicht was das eigentlich Ziel war.Plündernd und Brandschatzen als Mob durch Straßen zu ziehen wird niemanden überzeugen sich auf deren Seite zu schlagen.Getroffen hat es ausschließlich die kleinen Leute die hart für ihr auskommen schuften müssen.

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Freidenker10 08.07.2017, 15:00
102.

Der brave Protest am anderen Ende der Stadt wird aber leider als Folklore verkauft und hat nicht die geringsten Aussichten auf Erfolg. Es sind leider doch die Bilder der Gewaltexzesse die um die Welt gehen und den Eindruck hinterlassen dass eben doch nicht alle mit diesen G20 einverstanden sind. Die braven Protestler wird mit oder ohne Gewalt kein Mensch in Erinnerung behalten. Der brave Protestler wird nur Erfolg haben wenn er viele Menschen mobilisieren kann, aber das erkenne ich in Hamburg nicht...

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PunktKommaStrich0 08.07.2017, 15:01
103.

Zitat von Harry Callahan
Oder hat sich jemand der Presse mal tatsächlich neutral mit Pegida und der AfD auseinandergesetzt?
Da ich mir das erst kürzlich (in Ausschnitten) wieder angesehen habe:

https://www.youtube.com/watch?v=OtsgFvbXrzU
https://www.youtube.com/watch?v=KNOT5c0WWBs

Sie dürfte das veröffentlichte Rohmaterial interessieren.

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recitator 08.07.2017, 15:02
104. Mein Verhältnis zum Staat überdenken...

Das muss ich dann wohl mal tun. Deeskalation ist eine Erfolgsgeschichte bei Demonstrationen in Deutschland. Es ist für mich völlig unbegreiflich, warum die Verantwortlichen in Hamburg schon im Vorfeld angekündigt haben davon abzugehen und dann ja auch massiv auf Eskalation gesetzt haben. Die Schreckensbilder von Polizeigewalt beim Gipfel in Genua sind mir noch sehr präsent und nicht das, was ich von Demokratien erwarte!

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lies.das 08.07.2017, 15:06
105. Das war Ende der Grünen Partei

Der klammheimlich in Kauf genommene radikale Gewaltausbruch bewirkt bei den Bundestagswahlen wahrscheinlich das Ende der Grünen und der Linken. Die Bürger spüren die Verlogenheit der "friedlichen Demo-Aufrufe" - weil evident ist, dass dass dies Heuchei ist. Sonst hätten die friedlichen Demonstranten den Schwarzen Block sopontan eingekreist, ihn nicht mit Sitzblockaden geschützt und notfalls an den Rand des Hafenbeckens abgedrängt

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mainstreet 08.07.2017, 15:07
106. richtiges Handeln wäre wichtig

Ich habe den Eindruck das in Hamburg vorn vorne herein durch die Politik und Polizei viel zu stark polarisiert wurde und die ganze Sache fing mit der Räumung der Zelte und dem Schlafverbot für Personen an die friedlich demonstrieren wollten. Wenn man die Leute die friedlich demonstrieren wollen auch von der Polizei aktzeptiert hätte anstatt Sie zu dransalieren hätte man zumindest ein Klima der Ruhe bekommen , leider wurde stattdessen die Stimmung aufgeheizt.
Demonstranten die sich auf Ihrer Wiese wohlfühlen können bereiten Plakate vor und malen Aufschriften aber das wollte man leider nicht.
Hier haben klar Politik und Polizei in Ihrer Strategie vollkommen versagt und die gestrigen Krawalle und die Vandale wurde eher von der dort lebenden autonomen Szene verursacht als von Demonstranten die auf der Wiese Plakate malen.
Ich habe große Zweifel daran das die Leute die auf der Wiese zelten und demonstrieren wollen überhaupt in der Lage sind so etwas wie gestern Nacht zu veranstalten zumal Ihnen die speziellen Ortskenntnisse fehlen.
Heute wurde durch die Polizei wieder polarisiert indem man am frühen Morgen mit Hundertschaften in die Zelt-Camps einrückte um dort Waffen zu finden obwohl die gefährlichsten Waffen gestern in der Nacht Pflastersteine waren die man für gewöhnlich nicht auf Wiesen finden kann.
Die Vorbereitungen der Polizei auf wirklich gefährtende Lagen waren in Hamburg leider nicht zu sehen aber sicher demonstrieren (friedlich) sollte man trotzdem weiter um etwas längerfristig zu erreichen.

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Waudel 08.07.2017, 15:08
107. Deeskalation.

Nachdem die Justiz unter Beifall von Linksintellektuellen für die Unterkünfte der kritischen Aktivisten in der Nähe der geplanten Einsatzgebiete gesorgt hatte, fortschrittliche Vereinigungen von evangelischer Kirche bis dem Fußballclub St. Pauli weitere Quartiere bereitgestellt hatten, kritische Organisationen wie Attac nach den Geschehnissen der letzten Nacht von Provokation der Polizei und friedlichen Demonstranten sprechen und Wasserwerfer-Einsätze mit hartem Strahl nach dem Strafurteil von Stuttgart nicht mehr möglich sind, war die Polizei gut beraten, im Schanzenviertel, dessen Bewohner in der Vergangenheit immer wieder gegen die Polizei vorgegangen sind, nicht einzugreifen. Sie musste davon ausgehen, dass linke Aktivisten, die vorgeben den Kapitalismus zu bekämpfen, die gleichdenkende und solidarische Bevölkerung nicht belästigen werde. Natürlich ist jetzt die Polizei schuld und die Richter, die mit ihren Urteilen im Vorfeld die Voraussetzungen geschaffen haben, werden entsprechende Urteile fällen. Die Linke, die linken Flügel der Grünen und der SPD (sowie Herr Augstein vom SPIEGEL) werden sich um den Schutz des Demonstrationsrechts sorgen und zum Kampf gegen Rechts aufrufen. Der Schwarze Block aber wird weiterhin glauben, Demo komme von demolieren.

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Watchcat 08.07.2017, 15:09
108. Der sogenannte schwarze Block...

Leistet zuverlässig gute Arbeit, wie immer.
Das Ziel: Gegner der Globalisierung als gewaltbereite Chaoten erscheinen zu lassen.
Und somit den Widerstand unattraktiv zu machen für die friedliche Mehrheit.
Zu oft schon wurden diese Gestalten allerdings als das entlarvt, was sie sind: agents provocateur. Verkleidete Polizisten, die, von den echten Protestanten konfrontiert, plötzlich durch die Polizeilinien verschwinden...
Gelegentlich fliegen sie durch ihre Polizei-stiefel auf, die sie aus Dummheit benutzen. Da weiß man dann wirklich mit was für einer Demokratie man es zu tun hat.
Was kaum einer weiß: echte Anarchisten initiieren keine Gewalt. Das ist es ja eben, was den Anarchismus von allen anderen politischen Ideologien unterscheidet...

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catcargerry 08.07.2017, 15:09
109. Polizei macht Angst?

Zitat von HaraldSchicke
Gewalt kommt aber nicht aus dem Nichts. Gewalt wird auch verursacht. So z. B. von Staaten, die Gewalt nutzen, um andere zu unterdrücken wie seit Jahrzehnten in Afghanistan. Das sind keine guten Vorbilder. Es gab auch mal eine Zeit, in der der Polizist noch "Freund und Helfer" hieß. Heute ist die Polizei hochgerüstet und schon der Anblick macht einem Angst. Die Gewalt durch die Polizei hat Gegengewalt regelrecht provoziert. Die Verantwortlichen in Polizei und Politik müssen zurücktreten und zusammen mit den anderen Gewalttätern aus dem "schwarzen Block" vor Gericht gestellt werden.
Polizei hat mir noch nie Angst gemacht. Obwohl ich schon mehrmals in Situationen war, in denen ich das Verhalten von Polizisten genauer hinterfragen musste, weil ich als Anzugträger mit meist gewaschenem Auto für die Freunde und Helfer offenbar dadurch weniger glaubwürdig war als ein schimpfender Sprinter-Fahrer oder eine trottelige Kleinwagen-Tussi - jedenfalls in NRW. Die Polizei ist - oft nicht genug, wie figura zeigt - hochgerüstet, weil es heute eben nicht mehr reicht, mit Uniform und Zeigestöckchen herumzulaufen, da lachen die, die Sie mit solchen Aussagen in Schutz nehmen, nur gehässig drüber.

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