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Eskalation in der Ukraine: Steinmeier kann Kriegsangst der Deutschen verstehen
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Außenminister Steinmeier zeigt in der Ukraine-Krise Verständnis für die Kriegsangst vieler Deutscher. "Wir alle spüren, dass die Ereignisse zu einem Bruch für Europa werden können", sagt er im SPIEGEL. EU und USA setzen auf neue Sanktionen gegen Russland.

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stephan87 26.04.2014, 21:42
190.

Zitat von thomasb1312
Wenn diese Leute in Russland über ihren eigenen Staat so schreiben würden wie sie es hier bei uns ungestraft dürften würden sie alle schon längst in einem Gulag in Sibirien sitzen.
Genau so ist es.
Russland hatte ein paar gute Jahre, aber Putin führt das Land schon wieder in die faschistische Diktatur die sie früher war.
Wer in der Lage ist Gesetze gegen Homosexuelle zu erlassen, für den muss es ein reines Kinderspiel sein Oppositionelle verschwinden zu lassen. Das Volk scheint das sogar gut zu finden.

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WernerS 26.04.2014, 21:43
191. Steinmeier versteht nix, gar nix, überhaupt nix

Zitat von sysop
Dass das den Menschen Angst macht, kann ich gut verstehen.
Was den Leuten Angst macht ist nicht Putin, es ist unsere, ach was, eure Regierung und ihr verantwortungsloses unfähiges Gerede. Wirr in Deutschland. Nichts geahnt, nichts begriffen und immer noch nichts verstanden.
Der gute Mann hat doch noch nicht mal verstanden, warum sein Haufen nur noch 20% Zustimmung bekommt.

Wobei ich nicht begreife, wie 20% noch immer SPD wählen können. Der Haufen hat doch noch nicht mal verstanden, was die SPD in den letzten Jahre richtig gemacht hat. Fragt doch mal euren Gerd.

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wasistwahr 26.04.2014, 21:49
192.

Soviele Kommentare die eigentlich nichts bringen. Wenn es aber darauf ankommt ist doch das deutsche Volk das kneift und nicht auf die Straße geht. Die Franzosen haben's vorgemacht , Spanier usw. Wir sollten wirklich froh sein das die Problematik andere betrifft, ich bin mir sicher . Das hier keiner rausläuft.

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spon-facebook-10000540048 26.04.2014, 21:50
193. ANGST ist was Anderes !

Ich für meinen Teil habe keine Kriegsangst,
ich möchte nur keinen Krieg als politisches Mittel -
und auch kein "Verständnis von Politikern" .

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adal_ 26.04.2014, 21:51
194. Völkische "Friedensbewegung"

Zitat von pragmat
Genau so gut kann aber darüber nachdenken, wie man zu einer Gesellschaft kommt, in der Nazismus wieder hoffähig ist und den man in Rat und Tat in einem anderen Land unterstützt.
Vor allem sollte man mal darüber nachdenken, warum im Westen niemand engagierter und verbissener Putin die Stange hält als ausgerechnet die Neonazis, Rechtsradikalen, Neuen Rechten und notorisch antisemitische Verschwörungstheoretiker.

Was Wunder, dass die von Putin eingeladenen sogenannten Wahlbeobachter auf der Krim genau aus diesen Kreisen stammten.

Siehe auch:

http://www.berliner-zeitung.de/polit...,26872180.html

https://linksunten.indymedia.org/de/node/110793

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pragmat 26.04.2014, 21:51
195. Kein pragmatischer Westen

Zitat von coldplay17
Ich schätze da den Westen pragmatischer ein. Mit meinetwegen größeren Bauchschmerzen würde man im ernsthaften Konfliktfall den Verlust der Ost-Ukraine - die eher russlandaffin - ist, verschmerzen können und müssen.
Die derzeitigen Politiker des Westens sind keineswegs pragmatisch orientiert. Pramatismus heißt, dass alles richtig ist, was zum Nutzen der Menschen ist. Anders ausgedrückt, man ist gut und nicht böse.

Die westliche Politik ist zurzeit auf Konsens ausgerichtet. Das ist wahr, was die meisten sagen. Wenn Obama sagt "Hüpf ins Wasser", dann tut Frau Merkel das.

Dabei ist es egal, ob es sich um unwiderlegbare Fakten handelt (Konvergenz) oder nur um Meinungen von anderen Leuten.

Beide letzteren Methoden der Wahrheitsfindung sind im Grunde menschenfeindlich. Sonst hätten wir nie Angriffskriege. Es wird so lange an der wirklichen Wahrheit gedreht, bis sie zum Kriegsgrund taugt. Den Prozess können wir zurzeit beobachten

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muru 26.04.2014, 21:52
196. Nicht Schröder

Zitat von depiedn
Sanktionen sind wirtschaftliche Kriegshandlungen. Glauben unsere Volksverräter im ernst das Putin sich dadurch beeindrucken lässt? Der nächste Winter kommt bestimmt und dann werden wir sehn wer am längeren Helbel sitzt. "UNSER" Schröder hat uns vor Jahren ans Messer geliefert. Danke du -Sozial-Demokrat.
hat uns ans Messer geliefert, den er konnte doch damals noch garnicht wissen, dass wir Politiker in Deutschland und der EU haben, die um jeden Preis die EU erweitern wollen und deshalb auch vor einem Krieg nicht zurückschrecken. Es müsste doch sogar dem Dümmsten klar sein, dass sich Russland nicht ungestraft durch die EU und Nato einkesseln lässt. Amerika hat sich 1962 doch auch gewehrt, als die Sowjetunion Raketen auf Kuba installieren wollte und das war noch vergleichsweise harmlos.

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btraven 26.04.2014, 21:52
197.

Zitat von ichbininrente
Das ganze Dilemma begann, als der "Westen" übereilt die "Übergangsregierung" in Kiew anerkannte.Daran hat der deutsche Außenminister Anteil. Wenn durch solche Taten --jetzt Georgien -- der Russe weitere Maßnahmen einleitet muß man sich nicht wundern. Erinnert sei an das Versprechen von 1989 durch den damaligen Generalsekretär des Militärbündnisses NATO Manfred Wörner, daß nicht beabsichtigt sei die NATO auszudehnen. Und was ist geschehen ? Ein blick auf die Landkarte erklärt, was von dem damaligen Gerede zu halten ist.
Sorry, das Dilemma begann als Rußland und die Ukraine miteinander ein Wirtschaftsabkommen abgeschlossen haben und die Ukraine das vom Westen angestrebte Assoziierungsabkommen mit der EU auf Eis legte. Seitdem verhält sich Obama wie eine verschmähte Braut.( Ich weiss das ich hier einige überfordere und sie nicht den Zusammenhang herstellen können,aber der Text wird sonst zu lang ;) )Obama ist ja auch nur ein Mensch. Ich bin immer wieder erstaunt über die kurzfristige Denke meiner Mitmenschen.
Und damit meine ich noch nicht einmal sie persönlich.
Es geht hier definitiv um Geopolitik. Putin kann es nicht zulassen das der Westen,letztendlich die Nato, als militärisches Bündnis, kurz vor Moskau steht. Hier bei Spon wurde mehrfach einen Karte gezeigt, Rußland ist jetzt schon faktisch von Natostaaten, bzw. Staaten mit engsten Kontakten umzingelt. Die letzten " Puffer" (sprich Auflaufraum im militärischen Konflikt) sind die Ukraine und Weißrußland. Und das wissen die westlichen Staatsführer ganz genau.
Aus meiner Sicht spielt Obama ein sehr gefährliches Spiel.
Auf welcher Seite wird China stehen, wenn es ernst wird? Der Pazifikraum rückt schon seit Jahren unter geopolitschen Aspekten immer stärker in den Focus der USA. Europa spielt nur noch eine untergeordente Rolle, und kann ggfs. geopfert werden. Gnade uns Gott. Schiest sich der FRIEDENsnobelpreiscowboy da gerade ins eigene Knie?.
Als ich vor 2-3 Jahren in politischen Diskussionen angefangen habe immer wieder darauf hinzuweisen das "DIE" wieder einen großen Krieg wollen, wollte es mir keiner glauben. "DIE" sind weder Obama oder Putin und schon mal garnicht Ferkel und Schleimmeier,"DIE" das sind die, die wissen oder darauf hoffen, das sie davon profitieren werden.

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pragmat 26.04.2014, 21:55
198. Gedankenschmiede

Zitat von Nandiux
Hat sich Steinmeier schon zum gebrochenen Abkommen kurz vor dem Sturz von Janukowitsch geäußert? Oder das diese ''Übergangsregierung'' gegen das eigene Volk vorgeht. Das ist alles so scheinheilig.
Das hat die Gedankenschmiede "Stiftung und Politik" in Berlin für ihn getan. Demnach ist Janukowitsch freiwillig aus dem Amt geflohen. Deswegen habe es auch keinen Anlass gegeben, die Vereinbarungen mit ihm einzuhalten.

Das ist kein Scherz sondern die Denke in Berlin.

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privat78 26.04.2014, 21:58
199. Ich hätte sogar zu Zuhältern mehr vertrauen

" Niemand habe vorhersehen können, "wie schnell wir in die schwerste Krise seit dem Ende des Kalten Krieges geschlittert sind".

Umso schlimmer, Politiker die nicht wissen was sie tun. Das passt zu meinen Vermutungen und zwar in allen politischen Bereichen. Natürlich haben die Bürger Angst, denn sie kennen ihre inkompetente Regierung. Und der Bürger muss ja den Kopf für alles hinhalten. Ich habe jedenfalls nicht annähernd soviel Angst vor Terroristen wie vor unseren unberechenbaren Politikern.

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