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Eskalation in der Ukraine: Steinmeier kann Kriegsangst der Deutschen verstehen
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Außenminister Steinmeier zeigt in der Ukraine-Krise Verständnis für die Kriegsangst vieler Deutscher. "Wir alle spüren, dass die Ereignisse zu einem Bruch für Europa werden können", sagt er im SPIEGEL. EU und USA setzen auf neue Sanktionen gegen Russland.

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nhorwath 27.04.2014, 07:56
310. Nach jedem Krieg

gab es auch vor jedem Krieg, bei dem die Schulden der USA schon in astronomischen Höhen waren. Und wer dieses Geplänkel als Sandkasten- Duell ausmacht weiß nicht wie schnell die Lunte gezündet ist die Europa zum Kriegsgebiet macht.

Zitat von kampfgnom555
Leute bleibt doch mal locker . Es wird keinen Krieg Russland -Nato geben . Auch wenn hier viele Kommentatoren gerne die Sau durchs Dorf treiben das der Westen einen Krieg will. Die Unterstellung das die USA einen Krieg wollten um die Wirtschaft ankurbeln soll iss vollkommen irrsinnig. Nach jedem Krieg sind die Schulden der USA in astronomische Höhen geschossen .

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hebe1234 27.04.2014, 07:59
311. ...niemand hätte vorhersehen können...

Die Äußerung macht mir Angst, Herr Steinmeier. Wer Wind sät.....
Schluß mit jeglichem Gerede !!!
Putin ist nicht in der Ukraine! Mit dieser Prämisse setzt euch gefälligst mit ihm an den Tisch !!!

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mowitz 27.04.2014, 08:02
312. USA ersetzt nicht die UNO

Wenn Europa es nicht schafft die USA mit ihren globalen Weltherrschaftsansprüchen aus Europa fernzuhalten, hat die EU zu Recht jede Daseinsberechtigung verloren und kann sich als 51. Staat den Vereinigten Staaten anschliessen.

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nightwarrior 27.04.2014, 08:07
313. Wer hat angefangen?

Zitat von Sponposter2
Die Sanktionen sind gerechtfertigt. Die Ukraine würde schon längst friedlich nach ihrem Weg suchen - wenn Russland nicht wäre. Erst die Annexion der Krim, jetzt destabilisieren Putin-Anhänger die Ostukraine. So findet Russlands Nachbarland keine Ruhe. Putin will auf Teufel komm raus eine ihm genehme Regierung in Kiew. Er hat zu viel Angst, dass der Funke überspringt und auch die Leute in Russland mehr Demokratie, Rechtsstaat und weniger Korruption fordern.
Wer hat denn mit dem Destabilisieren angefangen? Das waren doch wohl eindeutig die US & EU-Vasallen. Unfähige und korrupte Regierungen haben wird in der EU und in Deutschland zu genüge, da gab es keinen Grund sich in der Ukraine einzumischen. Aber es ging um gegen Rußland gerichtete Geopolitik und um die Gasfelder vor der Krim. Die Vertreter der westlichen Lügengemeinschaft wollten wieder einmal Beute machen und hatten gehofft, dass Putin genauso ein Weichei wie Gorbatschow und Jelzin ist und stillhält. Er hat ihnen was gehustst.

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santaponsa 27.04.2014, 08:08
314. Niemand habe vorhersehen können

Zitat von Sponposter2
Die Sanktionen sind gerechtfertigt. Die Ukraine würde schon längst friedlich nach ihrem Weg suchen - wenn Russland nicht wäre. Erst die Annexion der Krim, jetzt destabilisieren Putin-Anhänger die Ostukraine. So findet Russlands Nachbarland keine Ruhe. Putin will auf Teufel komm raus eine ihm genehme Regierung in Kiew. Er hat zu viel Angst, dass der Funke überspringt und auch die Leute in Russland mehr Demokratie, Rechtsstaat und weniger Korruption fordern.
... na und dafür hätten wir unsere Geheimdienste und die Amis ihren NSA und die ganzen Schlaumeier-Diplomaten. Mein Gott, der Westen hat immer noch nicht begriffen,, wie Diktaturen à la Russe "ticken".
Sanktionen bringen Herrn Putin nicht zur Raison, er belächelt diese eher nach dem Motto: Viel Feind, viel Ehr!
Übrigens hat dieser ehemalige Geheimdienstler in der Russ. Federation auch noch das Monopol über Radio, TV und über fast alle Print-Presse Organe.
Der Westen müsste schon ernsthaft Weltkrieg 3 riskieren, wenn er gegen diesen Typ etwas ausrichten will. Aber will er das?

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nightwarrior 27.04.2014, 08:13
315. Ketzerische Frage?

Zitat von OlafKoeln
Die sind schon dahin mit dem Krieg, den Russland durch die Besetzung der ukrainischen Krim angezettelt hat. Russland hat so viele, so wichtige Verträge mit einem Schulterzucken gebrochen, das Vertrauen in diese Kreml-Besatzung nicht mehr möglich ist. Das Verhältnis kann sich erst mit einer neues Kreml-Besatzung und der Freigabe der Krim normalisieren.
Wieviele Verträge hat die USA gebrochen? Frage mal die überlebenden Indianer oder sieh mal in die Geschichtsbücher. Und diese Vertragsbrüche ziehen sich bis bis heute. Die USA halten nur Verträge ein, wenn es ihnen nützt.
Und wie war das doch gleich in der EU? Von wegen EURO-Rettung, Verträge von Maastricht und Lissabon?
Oder Israel und diverse Verträge in Nahost?

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unwichtig23 27.04.2014, 08:27
316. ich weis nicht was schlimmer ist

, das Geheuchle von Steinmeier, oder so manche Kommentare hier! Offensichtlich trägt die systempresse nach wie vor ihre Früchte. Das vorgegebene Bild wird 1zu1 übernommen, sei es noch so fragwürdig. Aber die Zahl derer, die das alles ungeprüft fressen, wird geringer. Und das ist gut so. Steinmeier ist eine tragische Figur, denn er selbst ist Spielball des Systems, und das weiß er mittlerweile auch. Eier hat der Mann aber eben auch nicht zu den richtigen Worten und Taten, der trog der Macht ist einfach wichtiger als ein menschenwürdiges Handeln.

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Peter_Pi 27.04.2014, 08:28
317. Verständnis für die Angst der Menschen?

Verständnis für die Angst der Menschen? Dies klingt wie diplomatisches bla bla bla.

Vielmehr scheinen doch immer mehr Menschen auch in Deutschland das Gefühl zu haben,
dass der ernsthafte Wille an einer friedlichen Lösung auch von unseren Politikern
um Herrn Steinmeier fehlt. Warum reist Herr Steinmeier oder Frau Merkel, die als
Vertreter des einflusreichsten EU Landes ein diplomatisches Schwergewicht darstellen,
nicht direkt nach Moskau um sich im persönlichen Gespräch die Sichtweise der Russen
zu machen?

Aus meiner Sicht würden die Türen in Moskau offen stehen. Ein Zeichen
mangelnder Wertschätzung gegenüber Russland ist allein die Tatsache, dass Frau Merkel
es nicht übers Herz bringt das Auge in Auge Gespräch, anstelle täglicher Telefonate, zu suchen.

Russland geht es, wie auch hier schon mehrmals berichtet wurde, nicht mehr und nicht weniger um das Verständnis für die russische Sichtweise und geopolitischen Interessen. Putins Wille die russischen Interessen zu verteidigen, gründet auf seiner Erfahrung mit dem Westen. Es schien immer, dass Russland nicht als gleichwertiger Partner behandelt wurde. Der Weltpolizei Amerika
hat man jede vermeintliche amerikanische Interessenvertretung in lokalen Konflikten
abgenommen. Militärische Optionen waren immer die erste Wahl. Dahingegen wurden seit jeher Russlands lokalen Interessen bspw. in Tschetschenien kritisch vom Westen befeuert.

Die Zusage, dass die Nato nicht östlicher als das wiedervereinigte Deutschland auftritt,
wurde gebrochen. Den Zerfall der Ukraine hat der Westen durch die mediale und politische
Unterstützung des Maidans in Kauf genommen. Wie auch in der nordafrikanischen Bewegung
hatte der Westen außer medialen Jubel und Aufmunterung zur Revolution den Ländern keine
politische, nachhaltigen Konzepte bieten können. Im Ergebnis sitzen diese Länder vor einem
politischen Scherbenhaufen oder sind von anderen konzeptlosen, radikalen Gruppen, wie nun auch in der Ukraine erkennbar, in Beschlag genommen worden.

Russland ureigenes Interesse an einem stabilen, natofreien Ukraine mit förderalen Ansatz zur Wahrung der Interessen mehrheitlich russisch bevölkerter Regionen, scheint verständlich zu sein. Warum auch Herr Steinmeier und Frau Merkel diese Lösung nicht durch den ersten Schritt des direkten Gesprächs in Moskau unterstützen wollen, muss wohl andere Gründe haben.

Leider scheint der wahrhaftige Blick Politikern erst nach Ihrer beruflichen Verpflichtung offen zu stehen. Helmut Schmidt und Gerhard Schröder aber auch Kenner der Weltpolitik Peter Scholl Latour haben einen klaren Blick, leider jedoch kaum politischen Einfluss bzw. Gehör. Vielmehr will man bspw. Herrn Schröder das öffentliche Wort verbieten.

In diesem Zusammenhang kommt einem Steinmeiers Verständnis für die Angst der Deutschen vor einem Krieg wie ein Hohn vor. Dieses Bewusstsein macht unsere Politiker mit zu Verantwortlichen, der hoffentlich noch zu vermeidenden Folgen. Friedliebendes Handels, frei von Konzepten sieht anders aus.

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spiegelprisma 27.04.2014, 08:29
318. Krieg

Wenn man ehrlich ist, so steht von Wirtschaftszyklen & typischen Abläufen auch ein Krieg bevor.
Eine grosse Depression scheidet nach Platzen der aktuellen Blase aus. Die Notenbanken verhindern das.
Als regelmäßiger Zyklus bleibt nun also ein Krieg. Alle Zeichen entwickeln sich dorthin.

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zocceroo 27.04.2014, 08:33
319. Steinmeier -Minister FEHLAMPLATZ

Nun sehen Sie in unserem Bundesaussenminister also wieder eine wichtige Person, obwohl Sie zu Westerwelles Zeit dieses Amt als überholt und für die grosse Politik überflüssig erklärt hatten.
Steinmeier hat doch ursächliche Verantwortung für den gesamten Schlamassel. Er kann doch nicht ernsthaft erwartet haben, die Russen würden eine Orientierung der Ukraine zum Westen hin einfach mal so abnicken!?! Normal wäre dann ein Procedere gewesen, Putin öffentlich zur Durchführung eines Referendums zum Status des Landes einzuladen! Was
hätte Putin denn diesem Vorschlag entgegenhalten können.
Ich hoffe, es wird demnächst ein solches Referendum geben, , nur - in der Zwischenzeit hat sich Russland die Krim einverleibt, und weitere Zugeständnisse werden der Preis für einen Rückzug der Russen von der ukrainischen Grenze sein!
All dies hätte ein kluger Politiker vorhersehen müssen, Steinmeier hat Herrn Schröder einst treu gedient, immer im Sinne der Weisungen seines Meisters.
Etwas eigenes hat er m.E bisher nicht zu stande gebracht. Sein tägliches Programm sind Reisen nach Samoa, den Malediven, Andorra, dort wedelt er mit dem deutschen Scheckbuch, dies wird nun auch die Lösung der Ukraine Problematik befördern!

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