Forum: Politik
Eskalation im Atomstreit mit Pjöngjang: USA schicken Flugzeugträger nach Korea
AFP

Die USA wollen ein Signal der Stärke an Kim Jong Un senden: Von Singapur nahmen die "USS Carl Vinson" und ihre Begleitschiffe Kurs auf die koreanischen Halbinsel - laut US-Armee eine Vorsichtsmaßnahme.

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rabbijakob 09.04.2017, 08:06
1. Unglaublich...

...da führt eine Nation mit Namen USA weltweit Angriffskriege, und die Welt nickt es ab. In Vietnam hatte die damals noch unabhängige Berichterstattung das blutige und brutale Vorgehen dieser Besatzungsarmee aufgezeigt. Das wird heute verhindert. Alle Präsidenten seit Bush gehören vor den Gerichtshof in Den Haag. Aber da landen ja nur die Kleinen, wie Milosevic...

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Fassungsloser 09.04.2017, 08:20
2. Patrouillenfahrt

Die US Marine betreibt 11 Flugzeugträgerkampfgruppen. Das bräuchte sie nicht, wenn diese Schiffe nur ausrücken, wenn es irgendwo mal brenzlig wird.
Diese Trägerkampfgruppen sind vielmehr auf regelmäßigen Patrouillen unterwegs. Das Wort "Eskalation" ist daher alarmistisch und unsinnig.

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omanolika 09.04.2017, 08:36
3. Die gute Vorsicht?

Nordkorea agiert, rücksichtslos, unverantwortlich und destabilisierend,
und das ist natürlich nicht nur für die USA und Dave Benham frustrierend,
und deswegen sind Flugzeugträger mit Begleitschiffen völlig im Rahmen,
und, laut US-Armee selbstverständlich auch nur Vorsichtsmaßnahmen...

Ein Hauptschiff, ein Kampfflugzeuggeschwader, ein Lenkwaffenzerstörer und ein Kreuzer - das klingt nicht,
nein, noch nicht mal im allergeringsten bisschen nach Vorsicht...

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IMOTEP 09.04.2017, 08:38
4. Brand

D.T. will nicht warten aus verständlichen Gründen bis Nord Korea in der Lage ist Amerika ernsthaft zu bedrohen. Der Diktator Kim Jong Un wird den Amerikanischen Raketenschlag als Vergeltung für den Giftgasangriff in Syrien hoffentlich registriert und richtig eingeordnet haben. Wenn der Konflikt mit Nord Korea eskalieren würde, bliebe abzuwarten wie die Chinesen darauf reagieren. Ein weiterer Brandherd der die Welt und die Zivilisation bedrohen würde!

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felix_tabris 09.04.2017, 08:53
5.

SPON sollte nicht den Fehler wiederholen, nach Russland nun auch die VR China als "Regionalmacht" zu bezeichnen. Die chinesische Staatsführung ist in dieser Hinsicht zwar "cooler" und leidet nicht an (soo offensichtliche) Minderwertigkeits-Traumata wie Russland in ihrer Trauer und Behauptung ihres Weltmachtstatus - aber dennoch.
China war vor Jahrtausenden überhaupt die damalige Weltmacht und zwar bis zum 18. Jhd. Diese "kurze" Unterbrechung hat ihre Selbst-Positionierung historisch nicht verändert. zu Recht!
Denn die VR China wird erneut und zwar bald wieder ihre Position als Weltmacht zur Geltung bringen.

Betrachtet mensch den Globus unter den Einfluß der Großen Drei
der wird hier oft der Gradmesser einer "Weltmacht" an den Status von Atomwaffen-Arsenal gekoppelt.
Doch sofern Trump nicht komplett abdreht (mensch denke da nur an Nixon, der kurz überlegte, auch Atomwaffen gegen Vietnam einzusetzen und das Volk in die Steinzeit zurückzubomben) ist es für die praktische Macht-Projektion unerheblich, ob die USA und Russland über 7.000 Atomwaffen hat und VR nur ein Zehntel.
Die reale Kriegsführung verläuft zum einem nachwievor konversationell ergänzt mit Cyberwar und "Star-War"-Technologie.
Zum anderem eben hauptsächlich auf die Finanzsektor und Welthandel.
Speziell in der gegenseitigen Mixtur dieser Sektoren als auch die Durchdringungen der globalen Abhängigkeit der Nationen macht letztlich erst den Status einer Regional - bzs einer Weltmacht aus.
Schwarze Schwäne lösen globale Schocks aus, deren Turbulenzen manche Staaten wie welke Blätter vom Wind dahintreiben kann.

Darum wird auch andere Indizien herangezogen, um den "Peak" der Nationen ind er multilateralen Welt zu bestimmen.

Insgesamt wäre es wünschenwert, wenn (vor allem) SPON sich dieser Sichtweise bei allen Betrachtungen von Nationen zu eigen macht und damit der geneigten Leserschaft einer realistische Einschätzung dem aktuellen Positionierung und Möglichkeiten von Staaten nahebringt;
sei es z.B. die Türkei, Ungarn, Polen hier
wie Japan, Philipinen und Norkorea dort,
aber auch Saudi-Arabien, Ägypten und Iran sind immer mal wieder einen genauen Blick wird.
Kanonenpolitik des 19. JH ist isoliert betrachtet mega-out.

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Zaunsfeld 09.04.2017, 09:00
6.

Zitat von omanolika
Nordkorea agiert, rücksichtslos, unverantwortlich und destabilisierend, und das ist natürlich nicht nur für die USA und Dave Benham frustrierend, und deswegen sind Flugzeugträger mit Begleitschiffen völlig im Rahmen, und, laut US-Armee selbstverständlich auch nur Vorsichtsmaßnahmen... Ein Hauptschiff, ein Kampfflugzeuggeschwader, ein Lenkwaffenzerstörer und ein Kreuzer - das klingt nicht, nein, noch nicht mal im allergeringsten bisschen nach Vorsicht...
Das liegt nur daran, dass Sie nichts von dem Thema verstehen. Die Flugzeugträger fahren IMMER in diesem Verband.
Ein Flugzeugträger ist ein sehr, sehr teures und wertvolles Schiff. Das lässt man nicht allein und ungeschützt irgendwo rumgondeln, sondern es muss jederzeit entsprechend geschützt und abgesichert sein. Das Flugzeuggeschwader ist auf dem Träger stationiert. Ist ja logisch, dass das dabei ist, oder? Lenkwaffenzerstörer und Kreuzer müssen den Träger im Notfall gegen Angreifer schützen können. Übrigens gehören zu einem Trägerverband auch noch Jagd-U-Boote, Versorungsschiffe und ein paar andere Einheiten. Auch die werden gewiss mit vor Ort sein, wurden aber im Artikel weg gelassen.

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Europa! 09.04.2017, 09:09
7. Amerikas Weg in den Krieg

Das fatale Signal, das von dem Raketenüberfall auf Syrien während des Diners mit dem chinesischen Präsidenten Xi ausging, findet schon Stunden später seine logische Fortsetzung. In enger Abstimmung mit dem japanischen Kriegstreiber Abe bereitet Trump einen Krieg gegen Nordkorea vor, um China einzuschüchtern und unter Druck zu setzen. Der Dritte und letzte Weltkrieg war seit der Kubakrise nicht mehr so nahe wie jetzt. Genießen Sie die sonnigen Tage!

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hitchcocc 09.04.2017, 09:12
8. stoppt Trump

Jetzt versucht Trump sich mit der Armee zu etablieren wo er innenpolitisch scheitert. Dieser Mann wird uns in den dritten Weltkrieg führen. Was habt ihr getan Amerikaner..

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Sternencolonel 09.04.2017, 09:17
9. Klassische Taktik

Eine Aussenpolitische Krise bei der Trump auch noch den starken Mann spielen kann, das düfte ihm gelegen kommen. Das ist das klassiche Mittel der US Politik um von Innenpolitischen Problemen abzulenken.
Genauso ist auch das Bombardement in Syrien zu verstehen, eine willkommende Einladung um für Ablenkung zu sorgen.

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