Forum: Politik
Essen als Prestigesache: Wo die Möhre Montessori lernt

Eine teure Uhr kann sich jeder kaufen - vom Pöbel unterscheidet sich nur noch, wer alles über die Herkunft seines Gemüses weiß. Gentechnik gehört abgeschafft, auch wenn hungernde Menschen dringend darauf angewiesen wären.

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Nationalökonom11 16.06.2015, 16:26
1. Wie fast immer...

einfach nur schööön.
So wahr, so pointiert
und bald so zerrissen
von den moralisch Überlegenen.

Vielen Dank!

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rueckenschwimmer 16.06.2015, 16:29
2. humbug

die Lösung des welthungerproblems liegt in der Stärkung von kleinbäuerlichen Strukturen und nicht in gensaatgut von Konzernen. fleischhauer du lernst es nicht mehr

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Olaf 16.06.2015, 16:31
3. Religion und Hierarchie

Mit dem Ökologismus ist es wie mit jeder anderen Religion. So richtig fromm kann man nur mit dem nötigen Kleingeld sein.

Früher zeigte man das durch das eigene Gestühl in der Kirche oder Heiligenbilder im Dom, die das Gesicht des edlen Spenders/Spenderin zierten.

Heute eben durch die Einkaufstüte im Biomarkt, denn was so ein echter Naturfreund sein will, der muss sich dass auch was kosten lassen.

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SNA 16.06.2015, 16:33
4. Reisende soll man nicht aufhalten

Vielleicht hat Deutschland ja Glück und Herr F. plagt zukünftig die USA. Erneut ein typischer Fleischi: erst werden anderen ("den Linken") Worte und Ansichten in den Mund gelegt, die diese nie von sich gegeben haben und dann wird darüber völlig faktenfrei hergezogen. Anfängerkurs Polemik.

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novaeartis 16.06.2015, 16:35
5. Manufactum

Einige können sich Handarbeit leisten, die meisten jedoch nicht. Auch will nicht jeder einer "Essens-glaubensgemeinschaft" angehören. Nicht jeder Landwirt kann und will von Handarbeit leben. Die Kinder von Bauern wollen bereits heute lieber Angestellte und Beamte in der Stadt werden. Manufactum ist keine sinnvolle Option für 7 Milliarden. Manufactum ist das Privileg der Reichen und Konservativen!

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Ponce 16.06.2015, 16:36
6.

Zitat: "Für den Goldenen Reis ist die Sache trotzdem gelaufen. Da können Ernährungswissenschaftler noch so oft darauf hinweisen, dass man den Hunger in der Dritten Welt nur wirksam bekämpfen kann, wenn man Grundnahrungsmittel so anreichert, dass sie für Menschen unter der Armutsgrenze genug Vitamine und Nährstoffe enthalten."

Das Problem ist doch wohl eher, dass man die Armut bekämpfen sollte statt neue Geschäftsfelder für Agrarkonzerne zu erschließen.

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kamau 16.06.2015, 16:42
7. GM für Hungernde

GM für Hungernde? Selten so gelacht: vielleicht für geldgierige Manager bei Monsanto und Konsorten. Golden Rice? Ein Mythos aus dem Bereich der Wissenschaftsreligion!

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anton_otto 16.06.2015, 16:43
8. Es geht ums Geschäft!

Gentechnik ist vor allem ein Geschäft und keine altruistische Veranstaltung, um den Hunger der Welt zu lindern. Wenn man mitbekommt, mit welchem juristischen Geschütz Monsanto & Co. Bauern verfolgen, auf deren Feldern sich genveränderte Pflanzen von den Nachbarfeldern ansiedeln, dann verliert man schnell jede Illusion.
Der heilige Ernst, mit dem manche Biofanatiker ihre Ansichten vertreten, kann sehr anstrengend sein.
So lange aber die Hersteller von Gentechniksamen ihre Methoden nicht ändern, kann man niemandem seinen Widerstand dagegen verdenken.

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uods 16.06.2015, 16:44
9. Gentechnik gegen Kapitalismus?

Der Hunger der Welt hat ökonomische Gründe.

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