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Essener Tafel: Arme und Ausländer
DPA

Die Flüchtlingspolitik der Großen Koalition versagt. Wer die Menschen ins Land holt, muss sich auch um sie kümmern. Stattdessen streiten sich in Essen die Ärmsten der Armen um ein Stück Brot. Da freut sich die AfD.

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bs2509 26.02.2018, 14:23
1. Bei aller Polemik

aber wer frequentiert denn die Tafeln in Deutschland. . . .?
Zu Beginn war die berechtigte Klientel vor Ort, später gefolgt von Hartz-IV, den es mehr oder minder fiananziell nicht gut geht. Das änderte sich dann aber schlagartig und als fortwährende Gäste reihten sich Polen, Rumänen,Bulgaren und last not least, die Flüchtlinge. Und hier wieder vor allem Männer.
Essen und Trinken für Leute, die es sich trotz Hartz-IV leisten können, normal einzukaufen.
Diejenigen, die auf der Strecke bleiben, sind wie immer ältere Leute. Alleinstehende Frauen und Männer.
Die Krux aber ist, die Gesellschaft bzw. die Engagierten der Tafeln müssen das ausbaden, was die SPD eingeführt hat und in "Tateinheit" mit der CDU/CSU munter fortführt.
Ebenso die Aktion " Bürgerbus" . . . Deutschland wird mobil gehalten. Aber nicht von denen, die dafür verantwortlich seien sollten.

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derhey 26.02.2018, 14:24
2. Falsch

die Tafel hat die richtige Entscheidung getroffen. denn n ur dadurch gelangt dieser Mißstand an die Öffentlichkeit. Mit Apellen oder Gefasel wäre nichts dabei rumgekommen. Allerdings zieht auch Herr Augstein die falschen Schlüsse. Sehe ich bei uns die Schlange vor der Tafel (jede Woche) rennen Kleinkinder /(z.Z. wegen der Kälte weniger) zwischen den Füßen der Alten herum, schuppsen, schreien und es traut sich niemand, die Eltern zu rügen - als Beispiel. Es gibt auch andere, und zwar die die von den Essener angesprochen wurden.

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grabenkaempfer 26.02.2018, 14:25
3.

"Der Verantwortliche der Essener Tafel hat eine falsche Entscheidung getroffen." Nein hat er nicht! Die Essener Tafel ist ein Verein und hat nach Vereinsrecht die Möglichkeit jedem die Mitgliedschaft zu verweigern, genaugenommen auch ohne Angabe von Gründen. Wenn es sich herausstellt das eine bestimmte Gruppe nicht in der Lage ist, sich mit anderen zu arrangieren dann hat diese Gruppe eben keine Möglichkeit mehr Mitglied dieses Vereines zu werden. Wieso kann eigentlich von Flüchtlingen nicht erwartet werden sich halbwegs gesittet zu benehmen?

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helmipeters 26.02.2018, 14:25
4. tja, Herr Augstein

wenn Sie meinen die Tafel in Essen hätte eine falsche Entscheidung getroffen dann stellen sie sich doch ehrenamtlich hinter den Ausgabetresen. Statt sich mit dem Problem zu beschäftigen, das alleinstehende Mütter und ältere Frauen sich nicht mehr zur Tafel trauen wird auf den Leiter rumgehackt- das ist mehr als billig !

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Duggi 26.02.2018, 14:27
5. Widerwärtig.

Die Parteien, die in den letzten 30 Jahren Regierungsverantwortung getragen haben, sollten gezwungen werden, einmal darüber nachzudenken, wie groß ihre Schuld an der Notwendigkeit zur massenhaften Armenspeisung (die dann wie zum Hohn auch noch die Bezeichnung "Tafel" trägt) in Deutschland ist.
Aber nein, stattdessen prügeln diese Verantwortlichen aus allen Richtungen auch noch auf die Ehrenamtlichen ein, die versuchen, die Hilfe in der Not so gut wie möglich zu verwalten.

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Wolfno 26.02.2018, 14:27
6. Etwas weit hergeholt

Etwas weit hergeholt wenn man von Bevorzug von Deutschen bei einen Ausländer Anteil von 75% Ausländern. Wenn man den Anteil von 75% Ausländern gegen den Anteil von Ausländer vs. Deutsche die "recht" auf Hilfe von der Tafel haben wird man sehen das hier was schief läuft

Ausserdem sollte man sich etwas damit beschäftigen was von Flüchtlingen transferiert wird an den Familien in den Ursprungsländern. Es kann nicht sein das solche Geld transfers durch Deutsche Sozialhilfe finanziert wird und das die Tafeln es ausbalancieren sollen.

Ich warte immer noch darauf das die Politiker die sich aufgeregt haben sich jetzt auch Farbe bekennen wegen den Anschlag and die Essener Tafel. Wenn die es nicht machen stellen sie sich auf der Seite von denen die es für richtig heissen unsere selbstlosen Helfer zu beschimpfen.

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eigene_meinung 26.02.2018, 14:32
7. Augstein hat nicht verstanden.

Augstein hat wieder einmal nicht verstanden, worum es geht. Offensichtlich war in Essen genug da, um es unter die Armen zu verteilen. Aber leider haben sich sehr viele Ausländer (wieder einmal) nicht an die Regeln halten wollen. Keine neuen Ausländer mehr zur Tafel zulassen zu wollen, ist vielleicht nicht die beste Lösung; besser wäre es alle auszuschließen, die sich nicht an die Regeln halten. Diesen Aufwand kann aber die Tafel mit ihren wenigen ehrenamtlichen Helfern nicht leisten, dazu bräuchte es Polizei und Gerichte (die nicht zu feige sind). So ist die pragmatische Lösung, keine neuen Ausländer zur Tafel zuzulassen, eine sinnvolle Lösung.

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chico 76 26.02.2018, 14:32
8. Es existiert ein Video

auf facebook, wie sich verschleierte Frauen gegen die Anordnungen des Personals (bitte anstellen) zur Wehr setzen, mit Gedränge und Geschubse gegen Rentnerinnen.
Wer sich nicht an Regeln halten will hat kein Anrecht auf Teilnahme.
Insofern kann ich die Ausschliessung dieser Klientel nachvollziehen.

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Fkdu 26.02.2018, 14:33
9. War die Entscheidung falsch?

In Essen ging es um eine besondere, auch gewalttätige Situation. Es ging darum, in erster Linie Frauen und ältere vor einer besonders jungen und überheblichen Klientel zu schützen. Eine solch unglücklichen Konstellation gibt es selten, daher ist dies ein Einzelfall und in der konkreten Situation richtig. Aber wer das anders sieht, kann jederzeit gerne Lebensmittel verteilen. Es ist toll dass sich all jene den Mund zerreissen, die nicht bei Tafeln helfen. Ansonsten ist der Text aber sehr gut und stellt die Problematik in unserem ach so reichen Land gut darum.

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