Forum: Politik
Essener Tafel: Arme und Ausländer
DPA

Die Flüchtlingspolitik der Großen Koalition versagt. Wer die Menschen ins Land holt, muss sich auch um sie kümmern. Stattdessen streiten sich in Essen die Ärmsten der Armen um ein Stück Brot. Da freut sich die AfD.

Seite 3 von 44
fatali2 26.02.2018, 14:43
20. Warum soll die Entscheidung falsch sein?

Den Berichten zufolge verhalten sich die Asylanten (wovon die meisten warscheinlich illegale Migranten sind) so asozial, dass die meisten armen Deutschen (vor allem alte und schwache Menschen) nicht mehr zur Tafel gehen können.
Warum in aller Welt sollte die eigene Bevölkerung im eigenen Land das hinnehmen, dass kulturfremde Ausländer sich daneben benehmen? Dies falsche Toleranz zerstört ALLES hier.

Beitrag melden
gitane 26.02.2018, 14:44
21. Vielleicht hat die Essener Tafel in Ihren

Augen falsch entschieden. Aber diese Menschen bringen sich sozial ein. Sie, lieber Herr Augstein, schreiben fleissig über die sozialen Missstände - mich interessiert eher, wofür Sie Ihr ererbtes Vermögen einsetzen. Sicher unterstützen Sie damit viele Sozialprojekte und stehen auch mal hinterm Tresen der Hamburger Tafel....

Beitrag melden
Alter Falter 26.02.2018, 14:45
22.

Zitat von helmipeters
Tja, Herr Augstein...wenn Sie meinen die Tafel in Essen hätte eine falsche Entscheidung getroffen dann stellen sie sich doch ehrenamtlich hinter den Ausgabetresen. Statt sich mit dem Problem zu beschäftigen, das alleinstehende Mütter und ältere Frauen sich nicht mehr zur Tafel trauen wird auf den Leiter rumgehackt- das ist mehr als billig !
So ist es. Umsomehr, als den Tafeln die Helfer davonlaufen, weil sie nicht mehr aushalten, was ein wesentlicher Teil der (jungen männlichen) Migranten dort veranstaltet.
Also Herr Augstein, wann darf man mit Ihrem Einsatz rechnen?
Disclaimer: Nein, ich bin kein AfD-Sympathisant. Eher das pure Gegenteil davon.

Beitrag melden
hikage 26.02.2018, 14:45
23.

Herr Augstein hat absolut recht, was den Skandal an der Notwendigkeit der Tafel in Deutschland angeht. Essen ist allerdings ein ausgesprochen schlechtes Beispiel für den Skandal.

Dass viele Geflüchtete das ihnen zugestandene Geld an bedürftige Verwandschaft und/oder an die Schleuser weitergeben und vor allem deshalb ein verstärktes Interesse daran haben, ihre Lebenshaltungskosten über das Mindestmaß hinaus zu reduzieren, kann man der Politik ausnahmsweise nicht anlasten.

Es stellt sich in dem Zusammenhang dann durchaus die Frage, wie viel höher die Hemmschwelle wäre, anstatt nur moralisch zu verfehlen, indem man wirklich Bedürftige durch vorgetäuschte Bedürftigkeit schädigt, am Ende tatsächlich kriminell zu werden, wenn es diese Möglichkeit nicht gäbe.

Fairerweise muss man natürlich erwähnen, dass es auch innerhalb der deutschstämmigen Bevölkerung diverse Personen gibt, die allein aufgrund ihrer persönlichen Priorisierung von Notwendigkeiten die 'Bedürftigkeit' für die Tafeln herbeiführen.

Letztlich verblasst das aber nichtsdestotrotz gegenüber den Geschenken, die sich die neuen Feudalherren aus den Taschen aller zugestehen.

Beitrag melden
drunem 26.02.2018, 14:45
24. ...

bis vor kurzem habe ich selber in einer vergleichbaren einrichtung gearbeitet. es ging zwar nicht um lebensmittel, aber um haushaltsgegenstände. meine beobachtung in rund 1,5 jahren: schlechtes benehmen ist international! da schenken sich deutsche, araber, afrikaner oder weiß der geier wer nichts! gutes benehmen ist international! es gibt solche und solche, völlig unabhängig davon, woher diese menschen ursprünglich kommen! pauschal jetzt nur eine gruppe auszuschließen ist unmenschlich! macht es am benehmen fest! auch eine tafel hat hausrecht! auch in einer tafel gibt es eine hausordnung! wenn nicht, muß man eine erstellen! wer sich nicht an diese hausordnung hält, dem wird die berechtigung entzogen dort einzukaufen! so einfach kann es sein! ohne eine bestimmte menschengruppe von vorne herein pauschal abzulehnen! keiner (!!!) kauft freiwillig gerne in einer tafel ein! gutes benehmen hat auch etwas mit anstand zu tun. anstand kann man sich auch als armer mensch bewahren! wer das nicht kann, muß sich nicht wundern, wenn er auf ablehnung stößt! und da spielt die herkunft, nationalität und kultur keine rolle! aber pauschal eine gruppe über einen kamm scheren? DAS geht gar nicht!

Beitrag melden
neoleo99 26.02.2018, 14:45
25. Kümmern, ist das Stichwort

Ja, der Staat muss sich kümmern. Und nein, das ist dann kein Nanny-Staat, wie es Herr Jens Spahn so schön beschreibt. Übrigens ein Lobbyist der Pharmabranche und PKV Aktivist. Also es gibt schon einen Unterschied zwischen Nanny-Staat, und einem Staat, der sich kümmert. Da die SPD das auch nicht mehr realisiert, ist sie mitlerweile bei 17 Prozent. Sozial wird auch gerne mit sozialistisch in einem Satz genannt. Das ist auch falsch. Und die CDU soll links sein ? Quatsch. Ich kann keine linke CDU-Politik erkennen. Man muss sich nur die Tafeln anschauen und die Zahl der H4-Empfänger und Langzeitarbeitslosen zitieren. Oder man schaue sich die Zustände in den Krankenhäusern an, da ist auch nichts links. Die Personalschlüssel in Krankenhäusern und Pflegeheimen sind eher erzkonservativ, neoliberal rechts. Gewinnmaximierung ist das Stichwort, auch das heimliche Stichwort in der CDU, und auch das Stichwort von Jens Spahn.

Beitrag melden
Pecaven 26.02.2018, 14:45
26.

"Die Armen prügeln sich um die Krümel, die von den Tischen der Reichen fallen." Was sind sie doch fuer ein "linker" Schreiberling, ohne einen Funken von Anstand. Linke wie sie haben erst die AFD gross gemacht. Ausser linken Parolen kennen sie nichts. Zum Glueck faellt niemand auf ihren billigen Populismus rein.

Beitrag melden
spon_2999637 26.02.2018, 14:45
27. Sippen/Gruppenhaft

Zitat von grabenkaempfer
Wenn es sich herausstellt das eine bestimmte Gruppe nicht in der Lage ist, sich mit anderen zu arrangieren dann hat diese Gruppe eben keine Möglichkeit mehr Mitglied dieses Vereines zu werden.
Aus dem regelwidrigen Verhalten einzelner (auch mehrerer) Personen den Ausschluss einer ganzen Gruppe zu vollziehen ist Diskriminierung - ganz einfach. Sippenhaft sozusagen.

Wenn laute Kinder stören, hätte man alle Personen mit minderjährigen Kindern ausschließen können - unabhängig davon, ob die Kinder bestimmter Personen nun überhaupt jemals gestört hätten - fänden Sie das auch in Ordnung? - - - Aha....

Beitrag melden
Axeman 26.02.2018, 14:47
28. Wer leistet alles 40h/Woche ehrenamtlich?

Hier in HH gehen gerade mal 6-8% der Leute die vom Regelbedarf (416 Euro) leben überhaupt zur Tafel.
Hunger ist daher wohl eher nicht das Hauptmotiv. Die Menschen haben eben wenig Geld und wollen ihre Barmittel schonen. Ich denke nicht, dass die Essener sich die Entscheidung leicht gemacht haben. Sie werden ihre Gründe haben, das Staatsangehörikeitskriterium zu wählen. Das sollte man respektieren. Zumindest wenn man nicht selbst schon tausende Stunden ehrenamtlich unterwegs war.

Beitrag melden
keine-#-ahnung 26.02.2018, 14:48
29. "Wer die Menschen ins Land holt ...

... muss sich auch um sie kümmern."
Mausgerutscht? Freud'sche Fehlleistung? Oder wissen Sie mehr als Otto Normalverbraucher :-) ?
"Der Verantwortliche der Essener Tafel hat eine falsche Entscheidung getroffen."
Nein. Hat er nicht. Die Entscheidung entpricht nicht der Denke von Augstein. Damit ist sie aber nicht per ordre du Mufti falsch.
Er hat die richtige Entscheidung getroffen und sie offen und wahrhaftig begründet.
"Wer zulässt, dass die Menschen ins Land kommen, der muss sich dann auch ausreichend um sie kümmern, sie kleiden, sie ernähren, ihnen eine Zukunft eröffnen ..."
Macht der deutsche Staat. Nur halt auf die falsche Art und Weise - er gibt Geld statt Lebensmittel und Bekleidung. Für das Geld wird dann gesoffen und gekifft, der Rest wird nach Hause transferiert und Essen und Trinken holt sich der pfiffige Neubürger an den Tafeln und pöbelt dort rum.
Darf man natürlich nicht sagen, fördert ja Vorurteile und ist eigentlich voll Nazi. Aber halt trotzdem wahr ...

Beitrag melden
Seite 3 von 44
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!