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Estlands Premier Roivas: "Europa muss den Schlummermodus abschalten"
REUTERS

Der estnische Ministerpräsident Taavi Roivas fordert mehr Nato-Truppen im Baltikum. "Wir brauchen eine klare Abschreckungswirkung."

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detlef1958 25.06.2014, 19:39
1. Sicher..wir haben auch keine anderen Sorgen..

Zitat von sysop
Der estnische Ministerpräsident Taavi Roivas fordert mehr Nato-Truppen im Baltikum. "Wir brauchen eine klare Abschreckungswirkung."
als möglichst schnell zurück zum "Kalten Krieg" ..haben wir endlich wieder ein ordentliches Feindbild, die Nato eine Legitimation, die Waffenlobby gute Geschäfte.....und der Nahe und Mittlere Osten.....wo wir ja gerade eine Trümmerlandschaft hinterlassen haben..materiell und menschlich...kann sich etwas erholen..bis der Westen den nächsten Bösewicht entdeckt hat.

Und täglich grüßt das Murmeltier..ich bin mit Korea- und Vietnamkrieg aufgewachsen.....und heute...

Die Krone der Schöpfung? Welche Anmaßung. Das höchst entwickelte Gehirn um den größten Unsinn anzustellen..und sich immer wieder neuen auszudenken:JA.

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Lexx 25.06.2014, 19:41
2.

Wunderbar. 2% des BIP für Militär ausgeben. Das bringt sicher Frieden. Machen wir uns nichts vor: wenn Waffen gebaut werden, werden sie genutzt. Und die Nutzung von Waffen hat noch nie etwas gutes gebracht.

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kampfgnom555 25.06.2014, 21:02
3. @Lexx

Wenn es stimmt was Sie sagen , sollten wir uns Gedanken machen . Lesen Sie mal nach in welchem Ausmaß Russland Aufrüsten will .

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Jaerven 25.06.2014, 21:05
4. Richtig

"Das Einzige, was Putin provoziert, ist Schwäche."
Das ist bei einem EX- KGBler eben in Fleisch und Blut übergegangen. Und der kalte krieg wird vornehmlich von Herrn Putin befeuert. Bisher hat der Mann nur gelogen und taktiert. Der Este hat Recht- man muss die Grenzen verstärken umd eine Grenze aufzuzeigen. Das braucht dieser Herr in Moskau.

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sven3600 25.06.2014, 21:24
5. Verständnis

Ich kann auf jeden Fall verstehen, dass das Baltikum sich Sorgen macht genauso wie Polen. Der ganze Konflikt um die Ukraine angefangen mit der Krim wird einigen Leuten durchaus Sorgen um ihre Sicherheit gemacht haben. Ist ja auch verständlich. Immerhin sind diese Länder so nahe dran, das die NATO eig nur eine abschreckende Wirkung hat. Sollte sich Russland, aus welchen Gründen auch immer, dazu entscheiden anzugreifen wären diese Staaten wahrscheinlich längst eingenommen bis die NATO entsprechend mobilisiert wäre. Natürlich muss man auch hier die Rationalen von den Bekloppten trennen, aber ich finde hier machen es sich viele zu leicht solche Leute als Kriegstreiber oder Paranoide anzutun, wenn gerade wir hier schön in Sicherheit leben weit weg von der eventuellen Gefahrenzone.

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irrenderstreiter 25.06.2014, 22:49
6.

Zitat von vitamim-c
glaubt Roivas im Ernst Russland würde einen NATO-Staat überfallen was möglicherweise zum letzten Weltkrieg führen könnte? Schlimmer gehts nimmer.
Ich glaube nicht, dass er das glaubt. Das ist wohl eher ein Zeichen an die Minderheit im eigenen Lande.

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biber01 25.06.2014, 22:53
7. kampfgnom

Die russischen Ruestungsbemuehungen werden hier entweder einfach ignoriert o. mit Hinweis auf die absoluten Zahlen schoengeredet. Das ein Land, dessen BIP etwa doppelt so gross wie das von Holland ist, fuer Militaer soviel ausgibt wie Deutschland u. Italien zusammen, wird einfach ignoriert, oder es wird auf die in absoluten Zahlen enormen Ruestungsausgaben der USA hingewiesen..
Wenn die Russen ihre Ruestungsausgaben weiter so steigern (jetzt schon ueber 4% vom BiB), koennten sie sich wirtschaftlich todruesten. So wie es der Udssr passiert ist..

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Mr.Bushkin 25.06.2014, 23:10
8.

Zitat von sysop
Der estnische Ministerpräsident Taavi Roivas fordert mehr Nato-Truppen im Baltikum. "Wir brauchen eine klare Abschreckungswirkung."
Joa, schließlich bahnt sich schon die nächste europäische Krise zwischen dem "prowestlichen" Usbekistan mit Gebietsansprüchen an die "prorussischen" Kirgisitan und Tadschikistan.

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realpolitiker 25.06.2014, 23:25
9. Abmarsch in den Kalten Krieg

Zitat von sysop
Der estnische Ministerpräsident Taavi Roivas fordert mehr Nato-Truppen im Baltikum. "Wir brauchen eine klare Abschreckungswirkung."
Welche eine unqualifizierte Aussage von dem Politikers eines Ministaates!
Ehemalige Ostblockstaaten sollten erst einmal ihre Beziehungen zu Russland ordnen bzw. ihre Vergangenheit ins Reine bringen.
Dafür hätte man ihnen zweckmäßigerweise einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren einräumen sollen und in dieser Übergangsperiode nur ein eingeschränktes Stimmrecht in der EU-Russland Politik. Aber nein - diese Länder bekommen sofort eine volle Mitgliedschaft, die ich nur als Gefahr für alle anderen betrachten kann.
Das gleiche Szenario gibt es übrigens auf dem Wirtschaftssektor und in der Eurozone - dort haben misswirtschaftende und bankrotte Staaten volles Stimmrecht und entscheiden über die EU/Euro-Wirtschaftspolitik mit.
Heute ziehen die ex-Ostblockstaaten die übrigen westeuropäischen Länder, die in Jahrzehnten normale Beziehungen sowie ein entspanntes Verhältnis mit Russland entwickelt haben, in ihre unbewältigten Antipathien bzw. Animositäten hinein.
Nun kommt ein Politiker sogar noch mit der Vokabel "Abschreckung" (die in der Mitte der 1990er üblich war) - das kann ich nicht mehr nachvollziehen. Ich habe genug von diesem Abschreckungsschwachsinn, der Europa beinahe in einen Atomkrieg hineingeführt hätte. Solch ein Geschwurbel gehört in die Zeit des Kalten Krieges, den auch Rasmussen und Co. offensichtlich wieder anheizen wollen.
Was dem Ministerpräsidenten R. betrifft, so sollte er zunächst über 40 Jahre westliche politische Erfahrung im Umgang mit Russland nachholen - danach könnte er sich wieder zu Worte melden.
Dies ist wieder ein Beispiel dafür, dass durch die undifferenzierte Aufnahme von Staaten in die EU andere Länder in deren Probleme voll hineingezogen werden.
PS. Ich bin weder ein Putin-Troll noch ein US-Troll, sondern äußere nur meine persönliche Meinung zum dritten Mal, weil sie dem Forenaufseher offensichtlich nicht gefällt!

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